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Letzte Woche meldete der Automobilzulieferer Schuttenbach Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht an und strebt dabei eine Unternehmenssanierung in Eigenverwaltung an. Das Amtsgericht Neu-Ulm eröffnete das vorläufige Insolvenz-Verfahren am 22.05.2013. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Tobias Sorg von der SORG Insolvenzverwaltung bestellt. Derzeit wird es noch keine Einschränkungen im Betrieb geben und die Geschäfte der Schuttenbach GmbH laufen uneingeschränkt weiter.
Schuttenbach informiert Bank und Auftraggeber frühzeitig
Der Schritt, die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu beantragen ist dem geschäftsführenden Gesellschafter, Herrn Dr. Andreas von Schuttenbach sicherlich nicht leicht gefallen. Am 21. Mai 2013 stellte Schuttenbach den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. „Mit dem Eigenantrag nutzen wir die seit 01.03.2012 neu eingeführte Chance der Unternehmenssanierung in Eigenverwaltung“, bestätigte Herr Dr. von Schuttenbach den Antrag. „Sowohl die finanzierenden Banken, als auch die Hauptauftraggeber wurden frühzeitig über die Sanierungspläne informiert und unterstützen uns bei dieser Entscheidung“.
Insolvenz ist kein Grund zur Panik
Damit die Sanierung der Schuttenbach GmbH gelingt, wird der Automobilzulieferer mit Standorten in Anzing, Geretsried, München und Neu-Ulm, durch den insolvenzplanerfahrenen Sanierungsexperten Norbert Beigel, Senior-Partner der Wirtschaftskanzlei Beigel, Petermann und Partner, unterstützt. Ein weiterer Schritt wurde mit der Erweiterung der Geschäftsführung um Herrn Dirk von Arndt, kaufmännische Geschäftsführung, sowie Herrn Rainer Hartmann, technische Geschäftsführung, getätigt. An der Arbeit an den Unternehmensstandorten ändert sich derzeit noch nichts. Auch die Mitarbeiter brauchen sich vorerst keine größeren Sorgen machen. Ihre Löhne sind für die ersten drei Monate zusätzlich über das Insolvenzgeld abgesichert. Auch die Kunden der Schuttenbach GmbH müssen laut Aussage des Sanierungsteams des Unternehmens nicht mit Einschränkungen in der Liefertreue rechnen.
Grundstein für den Fortbestand gelegt
Der vom zuständigen Insolvenzgericht bestellte Wirtschaftsjurist und Insolvenzverwalter Tobias Sorg aus Ulm wurde neben der Überwachung der Geschäftsführung als Sachverständiger mit der Überprüfung der Fortführungschancen des Unternehmens beauftragt. „Die ersten Gespräche mit den Hauptauftraggebern verliefen äußerst positiv. Damit ist ein wichtiger Grundstein für die Fortführung des Unternehmens gelegt“, betont Sorg. In den kommenden Wochen wird der auf Unternehmensfortführungen spezialisierte Sachwalter das Sanierungskonzept grundlegend überprüfen.