Nachwuchsförderung

IHK Schwaben startet Azubi-Scout-Programm

Ein neues Projekt der IHK Schwaben soll für mehr Auszubildende sorgen. Dabei besuchen Azubis als so genannte Ausbildungs-Scouts Schulen. Dadurch sollen Schüler authentisch informiert werden.

Die duale Ausbildung ist nach wie vor ein Erfolgsmodell. Allein im Landkreis Neu-Ulm gibt es aktuell fast 2.000 Auszubildende. Die Automobilindustrie ist dabei ein besonders gefragter Arbeitgeber. „Wir merken allerdings auch, dass die Bewerberzahlen zurückgehen“, erklärte Kathrin Schmid, Leiterin der kaufmännischen Ausbildung der Mercedes Benz AG in Neu-Ulm. Auch aus diesem Grund beteiligt sich das Unternehmen nun an dem Projekt AusbildungsScouts der IHK Schwaben. Hierbeit besuchen junge Leute, die gerade selbst eine Ausbildung absolvieren, Schulklassen an allgemeinbildenden Schulen, um ihnen ihren Werdegang und ihren Beruf vorzustellen. „Diese AusbildungsScouts bringen den Schülerinnen und Schülern die Vorteile einer dualen Berufsausbildung viel näher, als wir Experten das könnten. Denn sie wissen, worauf es den jungen Leuten ankommt, sprechen mit ihnen auf Augenhöhe über den Berufsalltag, über Herausforderungen oder Voraussetzungen“, erklärte dazu Jessica Rosenwirth, die das Projekt bei der IHK Schwaben koordiniert. 

Azubis sollen sich gut in Jugendliche versetzen können

Die sieben Auszubildenden der Mercedes Benz AG – darunter angehende Kraftfahrzeugmechatroniker, Industrie- und Automobilkaufleute sowie eine Fachkraft für Lagerlogistik – werden in den kommenden Monaten verschiedene Schulklassen in der Region besuchen und von ihren Erfahrungen im Job erzählen. Jana Miller ist eine von ihnen. Die 18-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Automobilkauffrau und freut sich auf ihre Einsätze. „Ich denke, wir Azubis können uns gut in die jungen Leute hineinversetzen und wissen, welche Themen sie bewegen.“ In einer Schulung der IHK wurde Jana Miller gemeinsam mit ihren Kollegen fit gemacht für die Schulbesuche.

Schüler sollen auf Unternehmen aufmerksam gemacht werden

Schwabenweit gibt es damit nun 100 Ausbildungs-Scout. „Das ist ein toller Erfolg für das Projekt und ein wichtiger Baustein bei der Berufsorientierung junger Menschen“, erläuterte Jessica Rosenwirth von der IHK Schwaben. Sie dankte dabei insbesondere den Unternehmen, die ihre jungen Mitarbeiter für das Projekt regelmäßig von der Arbeit freistellen. Auch bei der Mercedes Benz AG macht man da gerne mit, wie der technische Ausbildungsleiter Marco Milosevic erklärte: „Wir können so bereits Schüler auf unser Ausbildungsangebot aufmerksam machen. Und für unsere Auszubildenden sind die Einsätze an den Schulen eine gute Gelegenheit, ihre Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben und Selbstbewusstsein zu tanken. Damit profitieren nicht nur die Schüler, die von den AusbildungsScouts besucht werden, sondern auch unsere Auszubildenden und wir als Unternehmen.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Nachwuchsförderung

IHK Schwaben startet Azubi-Scout-Programm

Ein neues Projekt der IHK Schwaben soll für mehr Auszubildende sorgen. Dabei besuchen Azubis als so genannte Ausbildungs-Scouts Schulen. Dadurch sollen Schüler authentisch informiert werden.

Die duale Ausbildung ist nach wie vor ein Erfolgsmodell. Allein im Landkreis Neu-Ulm gibt es aktuell fast 2.000 Auszubildende. Die Automobilindustrie ist dabei ein besonders gefragter Arbeitgeber. „Wir merken allerdings auch, dass die Bewerberzahlen zurückgehen“, erklärte Kathrin Schmid, Leiterin der kaufmännischen Ausbildung der Mercedes Benz AG in Neu-Ulm. Auch aus diesem Grund beteiligt sich das Unternehmen nun an dem Projekt AusbildungsScouts der IHK Schwaben. Hierbeit besuchen junge Leute, die gerade selbst eine Ausbildung absolvieren, Schulklassen an allgemeinbildenden Schulen, um ihnen ihren Werdegang und ihren Beruf vorzustellen. „Diese AusbildungsScouts bringen den Schülerinnen und Schülern die Vorteile einer dualen Berufsausbildung viel näher, als wir Experten das könnten. Denn sie wissen, worauf es den jungen Leuten ankommt, sprechen mit ihnen auf Augenhöhe über den Berufsalltag, über Herausforderungen oder Voraussetzungen“, erklärte dazu Jessica Rosenwirth, die das Projekt bei der IHK Schwaben koordiniert. 

Azubis sollen sich gut in Jugendliche versetzen können

Die sieben Auszubildenden der Mercedes Benz AG – darunter angehende Kraftfahrzeugmechatroniker, Industrie- und Automobilkaufleute sowie eine Fachkraft für Lagerlogistik – werden in den kommenden Monaten verschiedene Schulklassen in der Region besuchen und von ihren Erfahrungen im Job erzählen. Jana Miller ist eine von ihnen. Die 18-Jährige absolviert eine Ausbildung zur Automobilkauffrau und freut sich auf ihre Einsätze. „Ich denke, wir Azubis können uns gut in die jungen Leute hineinversetzen und wissen, welche Themen sie bewegen.“ In einer Schulung der IHK wurde Jana Miller gemeinsam mit ihren Kollegen fit gemacht für die Schulbesuche.

Schüler sollen auf Unternehmen aufmerksam gemacht werden

Schwabenweit gibt es damit nun 100 Ausbildungs-Scout. „Das ist ein toller Erfolg für das Projekt und ein wichtiger Baustein bei der Berufsorientierung junger Menschen“, erläuterte Jessica Rosenwirth von der IHK Schwaben. Sie dankte dabei insbesondere den Unternehmen, die ihre jungen Mitarbeiter für das Projekt regelmäßig von der Arbeit freistellen. Auch bei der Mercedes Benz AG macht man da gerne mit, wie der technische Ausbildungsleiter Marco Milosevic erklärte: „Wir können so bereits Schüler auf unser Ausbildungsangebot aufmerksam machen. Und für unsere Auszubildenden sind die Einsätze an den Schulen eine gute Gelegenheit, ihre Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben und Selbstbewusstsein zu tanken. Damit profitieren nicht nur die Schüler, die von den AusbildungsScouts besucht werden, sondern auch unsere Auszubildenden und wir als Unternehmen.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben