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IHK Bodensee-Oberschwaben und Ulm, Neujahrsempfang
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IHK Ulm

IHK Bodensee-Oberschwaben und Ulm, Neujahrsempfang

 Rund 850 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung kamen zum Neujahrsempfang der IHKs, Foto: IHK/Felix Kästle

Rund 850 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung waren beim traditionellen Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammern Bodensee-Oberschwaben und Ulm in Weingarten. „Die Geschäftslage der Unternehmen in der Region ist derzeit gut“ so der IHK-Präsident.

„Wir haben allen Grund dazu, zuversichtlich in das Jahr 2012 zu gehen“, sagte Heinrich Grieshaber, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bodensee-Oberschwaben, am Freitag im Kultur- und Kongresszentrum in Weingarten. Grieshaber konnte rund 850 Gäste, darunter namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung, zum traditionellen Neujahrsempfang der IHKs Ulm und Bodensee-Oberschwaben begrüßen. Unter ihnen war auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan. Die Geschäftslage der Unternehmen in der Region sei derzeit gut, so der IHK-Präsident weiter. Dennoch gebe es zunehmend Unsicherheiten bezüglich der künftigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung im Land. Auch wenn die Erwartungen für 2012 durchaus positiv seien, bereiteten einige Risikofaktoren der heimischen Wirtschaft Sorgen.

Gespräche mit der grün-roten Landesregierung

Es hätten zwischenzeitlich mehrere konstruktive Gespräche mit der grün-roten Landesregierung stattgefunden, berichtete Grieshaber von der IHK. In einigen Bereichen herrsche Konsens, es gebe aber auch Kritikpunkte seitens der Wirtschaft. Die Maxime des Verkehrsministeriums beispielsweise, vorerst im Land keine neuen Straßen mehr zu bauen, sei höchst nachteilig. Die Wirtschaft sei auf eine gute Verkehrs-Infrastruktur angewiesen. Gerade in der Region Bodensee-Oberschwaben gebe es dringenden Handlungsbedarf. Was die Bildungspolitik betreffe, so der IHK-Präsident weiter, dürfe diese nicht die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aufs Spiel setzen. „Jede mögliche Abwertung der dualen Ausbildung lehnen wir entschieden ab“, betonte Grieshaber von der IHK.

Jahresthema 2012: „Energie und Rohstoffe für morgen“

Auch im Bereich Energiepolitik mahnte der IHK-Präsident politische Besonnenheit an. Umweltschutz habe zweifellos einen hohen Stellenwert. Versorgungs-Sicherheit und Bezahlbarkeit der Energie dürften dabei aber nicht aufs Spiel gesetzt werden. Zu dem vorgesehenen Ausbau der alternativen Energien gebe es keine Alternative. „Er stellt die Wirtschaft aber vor große Herausforderungen.“ Nicht zuletzt deswegen habe die IHK-Organisation als Jahresthema 2012 „Energie und Rohstoffe für morgen“ gewählt. Man hoffe jetzt auf Transparenz und ausgewogene Entscheidungen der Politik.

Gespräche zwischen Wirtschaft und Politik

Als Interessen-Vertretungen und Sprachrohre der Wirtschaft beobachteten die IHKs die grün-rote Landesregierung sehr genau, sagte auch IHK-Präsident Peter Kulitz (Ulm). „Wir begleiten die Politik sehr eng.“ Die Gespräche zwischen Wirtschaft und Politik seien zwar nicht immer einfach, sie seien aber teilweise durch eine größere Offenheit geprägt als früher. „Wir werden uns auch weiterhin engagieren und hoffen auf einen großen Rückhalt“, so der Ulmer IHK-Präsident.

„Wird’s besser, wird’s schlimmer?“

„Wird’s besser, wird’s schlimmer?“ fragte auch die Festrednerin Nicola Leibinger-Kammüller. Auf die Menschen stürmten derzeit aus sehr vielen Bereichen Botschaften der Unsicherheit ein. Selten seien Prognosen zur Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft so schwierig gewesen wie gerade jetzt, gab die Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf GmbH & Co. KG zu bedenken. Ob es schlimmer oder besser werde, vermöge derzeit niemand zu sagen. Man wisse nur: „Es wird unsicherer.“ Unsicherheit aber sei der Preis der Freiheit, betonte die erfolgreiche Unternehmerin. Die heimische Wirtschaft sei gut aufgestellt und etwaigen Unwägbarkeiten durchaus gewachsen. Nicola Leibinger-Kammüller appellierte an die Neujahrsempfang-Gäste, mit „kluger und wachsamer Gelassenheit“ sowie verantwortungsvollem Handeln künftige Herausforderungen anzugehen. „Wir wissen nicht, was wird, aber wir können aus allem das Beste machen.“

www.weingarten.ihk.de oder www.ulm.ihk24.de

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