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Honold setzt nach Rekordwachstum verstärkt auf die Verteidigungsbranche
Geschäftsjahr 2025

Honold setzt nach Rekordwachstum verstärkt auf die Verteidigungsbranche

Heiner Matthias Honold ist Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Foto: Honold
Heiner Matthias Honold ist Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Foto: Honold

Die Neu-Ulmer Logistik- und Immobiliengruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Umsatzplus verzeichnet. Ein neues Konzept für die Rüstungsindustrie soll dieses Wachstum künftig noch weiter ankurbeln. Die Details.

Die Honold Logistik & Immobilien Gruppe GmbH & Co. KG hat das Geschäftsjahr 2025 mit Rekordeinnahmen abgeschlossen. Erstmals überstieg der Erlös die Grenze von 300 Millionen Euro. Gleichzeitig wuchs auch die bewirtschaftete Grundstücksgesamtfläche. Während der Konzern künftig verstärkt in Spezialanlagen für die Verteidigungswirtschaft investiert, steht das klassische Transportgeschäft aktuell unter wirtschaftlichem Druck.

Steigende Einnahmen beschleunigen Flächenwachstum

Der Nettoumsatz stieg im Jahr 2025 auf 304 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut Geschäftsführer Heiner Matthias Honold verbesserte sich auch das Betriebsergebnis, genaue Zahlen veröffentlicht die Gruppe jedoch wie gewohnt nicht. Dieses Wachstum ging mit einem Ausbau der betriebenen Immobilienflächen einher: Honold habe im vergangenen Jahr rund 150.000 Quadratmeter Grundstücksfläche in Bayern sowie Baden-Württemberg aufgekauft. Damit überschreite das Unternehmen erstmals die Marke von einer Million Quadratmetern an entwickelter Logistikfläche.

Neues Konzept für die Verteidigungsindustrie

Für das Jahr 2026 plant der Konzern darüber hinaus hohe Investitionen in die Sektoren Luftfahrt und Verteidigung. Ein neues Konzept namens „Honold Defence Cube“ steht dabei im Mittelpunkt. Hierbei handele es sich um stark gesicherte Logistikimmobilien, gepaart mit speziellen Dienstleistungen für die Rüstungsbranche. Geschäftsführer Honold erklärt: „Wir werden im Jahr 2026 zwei dieser Anlagen in Süddeutschland realisieren und damit unsere Position in einem strategisch wichtigen Zukunftsmarkt weiter stärken.“ An welchen Standorten diese Komplexe konkret entstehen sollen, verrät das Unternehmen nicht.

Hohe Kosten belasten das Transportgeschäft

Während Immobilien- sowie Logistikgeschäft stabil laufen, stehe die Transportsparte am Standort Neu-Ulm unter finanziellem Druck. Als Hauptgrund nennt der Konzern die durch den Iran-Krieg ausgelösten, hohen Dieselpreise. Gleichzeitig ließen sich die Mehrkosten aktuell kaum an die Auftraggeber weitergeben. Rund 140 der insgesamt 1.400 Honold-Angestellten arbeiten in diesem Bereich.

Für 2026 rechnet die Unternehmensgruppe weiterhin mit einem schwierigeren Marktumfeld. Es werde zwar ein zufriedenstellender Jahresabschluss erwartet, dieser dürfte jedoch unter dem Niveau der Vorjahre bleiben.

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