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So landete NaschNatur mit „NiceTarts“ bei „Die Höhle der Löwen“
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Allgäuer Start-up

So landete NaschNatur mit „NiceTarts“ bei „Die Höhle der Löwen“

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Markus Smarzoch (32) und Andrea Schlumpp (31) mit ihren NiceTarts bei „Die Höhle der Löwen”. Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer.
Von Angelina Märkl

Das Start-up aus dem Unterallgäu bekam einen Anruf von der Vox-Redaktion, ob sie nicht bei „Die Höhle der Löwen“ mitmachen wollen. Am Montag wird ihr Auftritt ausgestrahlt. Wieso sie erst dachten, der Anruf ist ein Scherz und was hinter „NiceTarts" steckt, erzählen die beiden Gründer im Interview.


Wie ist die Idee zu den NiceTarts entstanden? 

Andrea Schlumpp: Ich war regelrecht zuckersüchtig, als wir uns kennengelernt haben. Schokolade und Kekse waren mein Hauptnahrungsmittel. Gleichzeitig backe ich schon mein Leben lang gerne und kreiere neue Rezepte. Und Markus hat nicht mal eine Gabel von meinen Kuchen probiert. 

Markus Smarzoch: Ich habe mich zu der Zeit gerade auf mein Fußballprofi-Comeback vorbereitet und mich daher sehr nährstoffreich und vegan ernährt. Ich habe komplett auf Zucker und Mehl verzichtet, also nichts gegessen, aus was ein klassischer Kuchen besteht. 

Andrea Schlumpp: Wir haben dann festgestellt, dass es in den Super- und Biomärkten nichts gibt, was nach Süßem schmeckt, aber gleichzeitig gesund ist. Also habe ich mich selbst ans Werk gemacht. Ich experimentierte mit Datteln und Nüssen und habe eigene Rezepte für „Raw Cake“ kreiert, also Kuchen, der nicht im Ofen gebacken wird. Wir waren beide begeistert vom Ergebnis. Auch unserer Familie und Freunde haben die Kuchen super geschmeckt – und das, obwohl sie vegan und zuckerfrei sind. 


Aber eure „NiceTarts“ sind ja mehr Eispralinen als Kuchen. Wie kams dazu?  

Wir haben immer Stücke von den Kuchen eingefroren, damit wir etwas auf Vorrat haben. Weil wir aber nie warten konnten, bis die aufgetaut waren, haben wir festgestellt, dass sie auch als Eis lecker schmecken.   


Wann habt ihr euch dazu entschieden, euch damit selbständig zu machen? 

Markus: Wir bekamen immer wieder zu hören, dass wir uns selbständig machen sollten. Doch Andrea war noch skeptisch. Wir haben dann in einem Secondhand-Laden einer Freundin ein Tasting gemacht, um zu schauen, wie das Produkt bei Fremden ankommt. Und auch da war das Feedback super. 

Andrea: So richtig überzeugt war ich erst nach unserem Amerika-Aufenthalt. Markus hat dort ein halbes Jahr Fußball gespielt. Seine Mannschafts-Kollegen waren auch ziemlich schnell Fans und haben jeden Tag nach unseren „healthy sweets“ gefragt. Der Schlüsselmoment war dann in Ecuador. Nach den USA haben wir einen Monat Bagpacking gemacht. Mich hat beim Surfen ein Stachelrochen erwischt und ich konnte kaum noch gehen vor Schmerzen. Da wir aber nicht früher heimfliegen konnten, hatte ich viel Zeit, einen Businessplan zu machen. Danach gings los.  


Wie ging es dann weiter? 

Markus: Zurück in Deutschland, kurz vor dem ersten Corona-Lockdown, gründeten wir die NaschNatur GmbH. Wir wollten unsere Produkte zunächst auf Wochenmärkten anbieten, doch wegen Corona war das nicht möglich.  

Andrea: Wir haben dann Verpackungen designt und es bei Biomärkten versucht, was dann auch geklappt hat. Bei meinem Papa auf dem Hof habe ich mir eine geeignete Küche eingerichtet. 


Wie seid ihr dann bei „Die Höhle der Löwen“ gelandet? 

Markus: Wir haben einen Anruf von der Redaktion der Produktionsfirma von der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekommen. Wir dachten erst, es sei ein Telefonscherz.  

Andrea: Eigentlich war es noch etwas früh, ich habe da noch mit einem normalen Nudelholz und Ausstechern gearbeitet. Aber die Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen. Markus hat mich dann schlussendlich überzeugt und wir haben uns beworben.  

Wie es bei der „Die Höhle der Löwen“ ausging, erfahren Sie in Teil 2.

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