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Nicht nur als Vorsitzender des Tourismusverbandes, auch als neu gewählter Landtagsabgeordneter besuchte Klaus Holetschek den Allgäu Airport. Dabei lobte er den Flughafen und prophezeite dem heimischen Tourismus dadurch neue Chancen. Außerdem betonte er, dass der Flughafen die Erreichbarkeit der Destination „Allgäu“ wesentlich verbessere. Auch Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid stimmte dem zu und verwies auf die wieder aufgenommenen Verbindungen nach Berlin und Hamburg. „Diese tragen ihren großen Teil dazu bei, wir sind froh, dass die Anbindungen mittlerweile wieder zum Programm gehören“, so Schmid. Wichtig sei es allerdings auch, dass man das Potenzial des Allgäus auch außerhalb des Flughafens richtig nutzen würde. Große Marketingmaßnahmen sind nach wie vor extrem wichtig, um die Leistungsfähigkeit des Standortes komplett entfalten zu können.
Allgäu verliert im Wintersport gegen Österreich und Schweiz
Einen weiteren Plan stellt das Ausweiten des Angebotes in Richtung Ganzjahres-Destination dar. So lockt die internationale Ausrichtung des Allgäu Airports auch neue Gäste in die Region. Besonders im Winter sind hier Trends zu erkennen: Zahlreiche Skitouristen reisen beispielsweise aus der Ukraine ins Allgäu. Festzustellen ist dann allerdings, dass die Reisenden häufig Bayerisch-Schwaben nur als Zwischenstopp wahrnehmen. Zu häufig fahren sie noch weiter in Richtung Österreich oder die Schweiz. Holetschek fordert deshalb die Politik und die Investoren auf, das Projekt zusammen nachhaltig zu gestalten. Ausdrücklich würdigte er bei seinem Besuch die unternehmerische Leistung der 72 Gesellschafter, deren Einsatzbereitschaft den Allgäu Airport Realität werden ließ. „Besonders über die Verlegung der Kreisstraße MN 17 zwischen dem Fliegerhorstgelände Memmingerberg und der A 96 freut mich. Diese lässt eine ganz neue Straßenanbindung zum Flughafen zu“, so Holetschek. 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden vom Freistaat gefödert. Das entspricht 3,3 Millionen Euro.