
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
Der Flughafen Memmingen hat in den Brandschutz investiert und drei neue Löschfahrzeuge des Typs Panther 6x6 entgegengenommen. Bei der feierlichen Übergabe machten sich der bayerische Minister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter (CSU), sein Parteikollege Klaus Holetschek MdL sowie weitere Vertreter aus der Politik ein Bild von der Neuanschaffung.
Die Investition in den Brandschutz ist laut der beiden Geschäftsführer des Allgäu Airport, Ralf Schmid und Marcel Schütz, Teil eines umfangreichen Ausbaus der Sicherheitsinfrastruktur am Flughafen. „Die Sicherheit unserer Passagiere, Crews und Beschäftigten hat für uns oberste Priorität. Mit den neuen Flugfeldlöschfahrzeugen ist unsere Flughafenfeuerwehr technisch hervorragend aufgestellt und bestens für alle Einsatzszenarien gerüstet“, betonen die beiden unisono.
Auch Minister Bernreiter hob die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Ausrüstung hervor: „Sicherheit ist das Fundament des Luftverkehrs. Eine moderne und leistungsfähige Flughafenfeuerwehr ist unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und professionell reagieren zu können.“
Die drei Löschfahrzeuge wurden aber nicht nur entgegengenommen, sondern auch direkt einem Live-Test unterzogen. Dabei standen in erster Linie die technischen Spezifikationen der Panther-Modelle im Vordergrund. So fassen die Wassertanks jeweils 12.500 Liter, ergänzt durch 1.500 Liter Schaummittel und 250 Kilogramm Löschpulver. Über die Pumpen auf dem Dach als auch an der Vorderseite der Fahrzeuge ließen sich sämtliche Löschflüssigkeiten in kürzester Zeit versprühen – konkret mit einer Leistung von 9.000 Litern pro Minute. Der 750-PS-Motor ermöglicht hingegen eine Beschleunigung auf 80 Kilometern pro Stunde in 32 Sekunden.
Die Anschaffung der drei Löschfahrzeuge habe insgesamt rund zwei Millionen Euro gekostet, wobei der Freistaat Bayern das Vorhaben mit Fördermitteln bezuschusste. Neben einer Investition in den Brandschutz und damit auch in sicheren Luftverkehr, sind es laut Holetschek im übertragenen Sinne auch „Investitionen in Vertrauen, Stabilität und Zukunftsfähigkeit“ der Region.