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Timber Concept: So revolutionieren Japaner den Bau
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Timber Concept GmbH

Timber Concept: So revolutionieren Japaner den Bau

 Holz ist laut Timber Concept nachhaltig und stabil: Der japanische Tempel Nara ist der Beweis. Foto: Timber Concept
Holz ist laut Timber Concept nachhaltig und stabil: Der japanische Tempel Nara ist der Beweis. Foto: Timber Concept

Das aus Japan stammende Holzbausystem Suteki hält Einzug nach Europa. Die für den Westen neue Bauweise soll nicht nur nachhaltiger und umweltfreundlicher sein. Sie ermöglicht - dank einfacher Montage - auch ein flexibles und wirtschaftliches Bauen. Vertriebsleiter Shintaro Nishimura ist von den Vorteilen überzeugt.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Bauunternehmer und Architekten stehen vor neuen Herausforderungen: Das gesellschaftliche Bewusstsein für Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit nimmt zu und der Platz in den Städten wird aufgrund fehlender Flächen immer rarer. Faktoren wie diese haben nicht nur zu strengeren Bauvorschriften geführt, sondern zwingen auch zum Umdenken: Niedrigenergie- und Passivhäuser sind die eine Lösung. Eine andere Idee heißt Suteki und kommt aus Japan. Suteki Wood Systems, eine Tochtergesellschaft der Nice Holdings, hat dieses Suteki Holzbausystem, das auf der traditionellen japanischen Baukunst basiert, auf den europäischen Markt gebracht. In Deutschland wird das neue System über die Timber Concept GmbH mit Sitz im schwäbischen Landkreis Lindau vertrieben. Holz ist nach Ansicht des Unternehmens nicht nur ein nachhaltiger Baustoff, sondern auch leicht und stabil. Und es kann Jahrhunderte überdauern, wie das älteste Holzgebäude der Welt, der 1.400 Jahre alte Tempel Horyuji im japanischen Nara, beweist.

Suteki Holzbausystem kommt von Japan zu Timber Concept am Bodensee

Bevor das Suteki Holzbausystem seinen Weg zu Timber Concept nach Weißensberg finden konnte, hatte es seine Wurzeln in der japanischen Traditions-Architektur. Da es Japan an Metallerzen mangelt werden für die tragenden Elemente selten Schrauben oder Nägel verwendet. Verbindungen wurden schon damals aus Holz gearbeitet, mit dem Hammer zusammengefügt und mit Holzstiften fixiert. Diese Idee hat Suteki modernisiert. Mitunter wurden die Holz-zu-Holz-Verbindungen durch karbonbeschichtete Stahlbeschichtungen ausgetauscht. Trotzdem besteht das Suteki Holzbausystem aus lediglich drei Hauptkomponenten: Holz, Verbinder und Dübel.

Suteki ist laut Timber Concept nachhaltig und umweltfreundlich

Die Vorteile des Suteki Holzbausystems begründet Timber Concept mit Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Holz würde im Vergleich zu traditionellen Baustoffen wie Beton oder Ziegelstein eine wesentlich bessere Ökobilanz aufweisen. Darüber hinaus sei Holz ein leichter und stabiler Baustoff. Dennoch ist der Bedarf an Holz in den letzten Jahren rasant gestiegen. Auch wenn Holz zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört, ist ein verantwortungsbewusster Umgang wichtig, um dem Waldsterben entgegenzuwirken. Deswegen stamme auch das Holz für die Suteki Gebäude laut Timber Concept aus Wäldern, die nach Richtlinien zur Nachhaltigkeit bewirtschaftet würden.

Suteki verursacht laut Timber Concept keinen Sondermüll

Ein weiterer Vorteil von Suteki sei die Tatsache, dass jedes Bauwerk – sollte es einmal nicht mehr gebraucht oder genutzt werden können – zurückgebaut werden kann. Das könnte das zunehmende Platzproblem in den Städten zumindest für zukünftige Generationen lösen. Außerdem „entsteht kein Sondermüll noch ein kostenintensiver Recycling-Prozess“, versichert Timber Concept. Darüber hinaus sei mit dem Suteki-System eine schnelle und einfache Montage möglich: „Aufgrund der akkuraten und präzisen Vorbereitung der Bauteile wird der tatsächliche Bauprozess in einer sehr kurzen Zeitspanne möglich.“

Suteki stellt wirtschaftliche Alternative dar

Dass Suteki auch eine wirtschaftliche Alternative bedeuten kann, würden die ersten in Europa gelieferten Bausätze bezeugen. So zeigt das Unternehmen in einigen Fallstudien, dass sich die Preise eines Suteki Bausatzes zwischen 110 Euro bis 170 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche bewegen. „Unser Holzbausystem findet großen Zuspruch, weil wir unsere Kunden ihre Träume vom Bauen viel schneller und günstiger erfüllen können als mit traditionellen Bauweisen“, so Vertriebschef Shintaro Nishimura.

Erste Suteki-Referenzgebäude in Belgien und Frankreich

Bei Messeauftritten in Europa wurde laut Nishimura deutlich, dass „das Interesse riesig“ sei. „Jetzt müssen wir die ersten Objekte bauen und eine Vertriebsstruktur schaffen, damit die unterschiedlichen Zielgruppen zeitnah bedient werden können“, erklärt der Vertriebschef weiter. In Belgien und Frankreich wurden bereits erste Referenzgebäude realisiert. Besonders stolz zeigt sich Herr Nishimura über den Bau eines 4-geschossigen Seniorenwohnheims in Tournai, Belgien. Auch im Bereich der technischen Zulassung zeigt sich Herr Nishimura von Suteki stolz: „Die bauamtliche Zulassung des Suteki Bausystems konnten wir innerhalb einer Jahresfrist erreichen. Seit Juli 2014 ist unser Bausystem in Europa zugelassen.“

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