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Lindau blickt auf Rekordjahr im Tourismus zurück
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Steigende Übernachtungszahlen

Lindau blickt auf Rekordjahr im Tourismus zurück

 Symbolbild. Der Tourismus in Lindau boomt. Bild: cyber_drone_ / pixelio.de

Der Tourismus in Lindau boomt: Die Inselstadt am Bodensee hat bei den Übernachtungen für 2017 neue Rekordergebnisse zu vermelden.

Die Zahlen des Landesamts für Statistik und des Amts für Tourismus zeigen: Lindau kann sich über ein neues Rekordjahr freuen. Und das trotz der Großbaustellen Inselhalle und Bahnunterführung am Langenweg. Mit knapp 945.000 Übernachtungen hat die Inselstadt am Bodensee einen neuen Höchstwert zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von sieben Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag unverändert bei 3,0 Tagen.

Gutes Wetter sorgt für gute Zahlen

Ein Blick auf die Monatsstatistik zeigt, dass die ersten hohen Zuwächse im April zu verzeichnen sind. Kurz darauf bescherte der Juni mit einer Steigerung fast 50 Prozent auf knapp 119.200 Übernachtungen einen besonders erfolgreichen Start in die Sommersaison. Grund hierfür war wahrscheinlich das für diese Monate außergewöhnlich schöne Wetter. Das Plus zog sich dann durch das ganze Jahr. Nur im März und Mai lagen die Zahlen unter denen vom Vorjahr. Das dürfte auf die unterschiedliche Lage der Ferientage und Ferienzeiten in 2016 und 2017 zurückzuführen sein.

Immer mehr Gäste zum Jahreswechsel

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Den prozentual deutlichsten Zuwachs verzeichnete aber der November. Die Zahl der Übernachtungen stieg um die Hälfte auf circa 31.300. Das führt die Lindau Tourismus und Kongress GmbH auf den Lindauer Jahrmarkt und die verlängerte Hafenweihnacht zurück. Aber vor allem der im vergangenen  Jahr freie Reformationstag und die Herbstferien, die in einigen deutschen Bundesländern bis in den November hinein gingen, spielten eine Rolle. Auch der Dezember hatte mit 29,3 Prozent ein deutliches Gästeplus. 

Neues Hotel wirkt sich positiv aus

Das Gästeplus ist übergreifend in allen Unterkunftsarten zu verzeichnen. Rund 40 Prozent der Übernachtungen entfallen dabei auf Hotels, dicht gefolgt von den Campingplätzen mit 37 Prozent. Auch die Eröffnung des Best-Western-Hotels hat sich positiv auf die Gästezahlen ausgewirkt, da mehr Hotelbetten zur Verfügung standen. Die Statistik zeigt auch, dass die meisten Urlauber aus Deutschland kommen, nämlich 81,8 Prozent. Aber 2017 sind auch aus dem Ausland mehr Gäste an den Bodensee gereist. Dabei liegt die Schweiz mit fast 55.000 Übernachtungen deutlich auf dem ersten Platz, gefolgt von den Niederlanden und Österreich mit je etwa 15.000.