Infektionsschutz

Wie der Tourismus im Allgäu die Corona-Regelungen umsetzt

Der Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V, Staatssekretär Klaus Holetschek und Geschäftsführer Bernhard Joachim haben sich kürzlich in den Tourismusorten und bei touristischen Leistungsträgern getroffen, um sich über die aktuelle Lage vor Ort zu informieren.

Der Tourismus im Allgäu leidet noch immer stark unter der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Auch wenn sich die Bestimmungen für Gastronomie und Hotellerie langsam lockern, gibt es noch immer zahlreiche Regelungen für den Infektionsschutz. Um die aktuelle Lage vor Ort zu verstehen, haben sich der Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V, Staatssekretär Klaus Holetschek und Geschäftsführer Bernhard Joachim auf einer Rundfahrt durchs Allgäu über bestimmte Faktoren informiert.

Online anmelden und Besucherlenkung vor Ort


In Ottobeuren besuchten die beiden den größten Adventure Golfpark Bayerns, welcher am ersten Juli-Wochenende 2020 eröffnen wird. Wie Bürgermeister German Fries und Tourismuschef Peter Kraus erläuterten, müssen sich Besucher dafür online anmelden. Bürgermeister Stefan Welzel und Kurdirektorin Petra Nocker konnten in Bad Wörishofen besonders von diversen Konzepten im Kurhaus, bei Kneippanwendungen im Freien und bei den Kurkonzerten berichten. In Füssen präsentierte Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier zusammen mit Bürgermeister Maximilian Eichstetter wie in Corona-Zeiten eine hochfrequentierte Touristeninformation bestmöglich organisiert werden kann. Hoteldirektor Jörg Hansmann im Hotel Luitpoldpark sprach mit Staatsekretär Klaus Holetschek über die aktuelle Buchungslage und die Situation ausbleibender asiatischer Gäste.

Wettbewerbsverzerrung mit Österreich und Baden-Württemberg

Nächster Etappenort war Oberstdorf: Ehepaar Frank vom Parkhotel Frank berichteten vom Warten auf die gerade von ihren Gästen sehnlich gewünschte Öffnung der Wellnesseinrichtungen. Im Allgäu und in Bayern dürfe es nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung mit den Nachbarregionen in Österreich und Baden-Württemberg kommen. Dort haben Wellnesseinrichtungen bereits seit einigen Tagen geöffnet. Wie sie weiter feststellen können, entdecken derzeit neue, vornehmlich jüngere Gäste ihr Hotel und das Allgäu als neues Reiseziel. 

Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Allgäu


Ein besonderes Konzept, speziell auf die Bedürfnisse des Angebots ausgerichtet präsentierten an der Breitachklamm Bürgermeister Klaus King, Tourismusdirektor Frank Jost, Geschäftsführer Dominik Fritz zusammen mit den Vorständen des Breitachklammvereins. Holetschek und Joachim zeigten sich beeindruckt von der Besucherführung, gehört doch die Breitachklamm zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Allgäu.

Skywalk in Scheidegg hat sich ebenfalls angepasst

Auch der Baumwipfelpfad Skywalk in Scheidegg hat sich angepasst: Es gelten Online-Tickets für den Eintritt, jedoch lässt die neue WLAN-Zone vor der Kasse ein Ticketkauf vor Ort zu. Absperrungen bei der Außengastronomie und der Bau zweier neuen Hütten sorgen für ausrechend Abstand und selbstverständlich gilt im Innenbereich und auf dem Turm Maskenpflicht. Bürgermeister Ulrich Pfanner, Kurdirektorin Marina Boll sowie Alexander Unold, Betriebsleiter skywalk allgäu, und Thomas Schmoltner, Geschäftsführer skywalk allgäu und Fachklinik Prinzregent-Luitpold, berichten von den positiven Reaktionen der vielen Besucher.

Positive Lehren der Krise nutzen

„Wir müssen jetzt die positiven Lehren der Krise nutzen und die Zukunft neu denken. Hierzu gehören für mich insbesondere die durch Onlineanmeldung funktionierenden Besucherlenkungsmaßnahmen bei den touristischen Hotspots, auch im Marketing wollen wir mit neuer Tonalität unsere Gäste ansprechen“, resümiert Vorsitzender und Staatssekretär Klaus Holetschek die Eindrücke des Tages. Als dringendes Thema der Zukunft sehe Holetschek vor allem die Herausforderungen der Mobilität im Allgäu sowohl bei Gästen, Tagesausflüglern und Bürgern in der Region. 

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Skywalk in Scheidegg hat sich ebenfalls angepasst

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Positive Lehren der Krise nutzen

„Wir müssen jetzt die positiven Lehren der Krise nutzen und die Zukunft neu denken. Hierzu gehören für mich insbesondere die durch Onlineanmeldung funktionierenden Besucherlenkungsmaßnahmen bei den touristischen Hotspots, auch im Marketing wollen wir mit neuer Tonalität unsere Gäste ansprechen“, resümiert Vorsitzender und Staatssekretär Klaus Holetschek die Eindrücke des Tages. Als dringendes Thema der Zukunft sehe Holetschek vor allem die Herausforderungen der Mobilität im Allgäu sowohl bei Gästen, Tagesausflüglern und Bürgern in der Region. 

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