Investitionen zahlen sich aus

Skigebiet Oberjoch profitiert von gestiegenen Kapazitäten

Symbolbild aus dem Oberjoch. Foto: Wolfgang B. Kleiner
Die niedrigen Temperaturen sorgen im Allgäu für gute Schnee-Verhältnisse. Dies erfreut besonders die Bergbahn- und Liftbetreiber in den Skigebieten der Region. Millionen-Investitionen aus dem Vorjahr sorgen gerade im Oberjoch für gute Stimmung.

Die Wintersport-Saison im Oberjoch läuft bereits auf vollen Touren. Das 100 Hektar große Familien-Skigebiet im Ferienort Bad Hindelang profitiert stark vom Schneefall im Januar. Vor allem Kurz-Entschlossene aus dem süddeutschen Raum und dem angrenzenden Tirol zieht es in das Skiareal, wie die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch berichten. Dabei zeigt sich, wie wichtig die Modernisierung zur Saison 2015/2016 waren. Es entstanden vier Sesselbahnen und ein Schlepplift für Anfänger für rund 23 Millionen Euro.

Bergbahn-Betreiber sind zufrieden mit der Resonanz im Januar

„Mehr denn je bestätigt sich, wie wichtig und richtig die Entscheidung war, das bundesweit anerkannte Skigebiet auszubauen und somit das Bad Hindelanger Tourismuskonzept natur- und sozialverträglich fortzuschreiben“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch AG und Bad Hindelanger Bürgermeister Adalbert Martin. „Mit der Resonanz im Januar können wir zufrieden sein. Die Kapazität-Steigerung der Anlagen infolge der technischen und hydraulischen Erweiterungen sind täglich spürbar. Die Gäste sind begeistert von den neuen Bahnen und der Qualität der Pisten“, erklärte auch Johannes Danner von den Bergbahnen Hindelang-Oberjoch.

Oberjoch auch im Sommer bliebtes Toursismus-Ziel

Die Investitionen in den Standort zahlten sich bisher nicht nur zur Winterzeit aus. Auch im Sommer verzeichnete die Region rege Tourismus-Ströme. Dann seien gerade die Wanderwege bei den Besuchern sehr beliebt. Aber auch das Angebot „Klettern“ wurde verstärkt wahrgenommen.

Ski-Elite trainiert und kämpft im Oberjoch

Nicht nur Touristen nutzen das Wintersport-Angebot im Oberjoch. 2017 sind die 30 Pistenkilometer der 15 präparierten Strecken auch Ziel einiger der besten Skifahrer der Welt. Am Samstag und Sonntag den 4. und 5. Februar wird am Oberjoch zum sechsten Mal ein FIS Weltcup-Rennen ausgetragen. Die Slalom- und Riesenslalom-Athleten um Felix Neureuther trainieren dafür regelmäßig im Alpinen Trainingszentrum Allgäu (ATA) am Iseler. Seit 2006 ist dieser Bundes-Stützpunkt der offiziellen Trainings- und Wettkampfstätte für die Disziplinen Slalom und Riesenslalom.   

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