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Maha investiert in neue Forschungshalle in Haldenwang
Standorterweiterung

Maha investiert in neue Forschungshalle in Haldenwang

Auftakt für die neue Forschungshalle von Maha (von links): Friedrich Hesemann, Geschäftsführer, Stefan Schiegg, Einkaufsleiter, und Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer der MAHA, sowie Uwe Mokrani, geschäftsführender Gesellschafter der Mokrani Systembau GmbH. Foto: Maha
Auftakt für die neue Forschungshalle von Maha (von links): Friedrich Hesemann, Geschäftsführer, Stefan Schiegg, Einkaufsleiter, und Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer der MAHA, sowie Uwe Mokrani, geschäftsführender Gesellschafter der Mokrani Systembau GmbH. Foto: Maha

Das Allgäuer Unternehmen erweitert seinen Stammsitz in Haldenwang. Mehr als eine Million Euro fließen in eine neue Forschungshalle. Dort will Maha Prüfverfahren für die Fahrerassistenzsysteme von Lastwagen und Bussen entwickeln.

Am Stammsitz des Prüftechnikherstellers Maha in Haldenwang haben die Bauarbeiten für eine neue Forschungshalle begonnen. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in die Entwicklung von Prüftechnik für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) schwerer Nutzfahrzeuge. Der Baustart erfolgte am 17. August. In der neuen Halle will Maha Technologien entwickeln, mit denen sich Fahrerassistenzsysteme von Lastwagen und Omnibussen überprüfen lassen.

Maha überträgt Prüftechnik auf Lkw und Busse

Für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge hat Maha mit dem MAST 2.0 bereits einen entsprechenden ADAS-Prüfstand entwickelt. Die erste Installation in Deutschland soll im Oktober 2026 bei TÜV Süd in Ulm in Betrieb gehen. Zuvor will Maha das System im September auf der Automechanika in Frankfurt einem internationalen Fachpublikum präsentieren.

Mit der neuen Forschungshalle in Haldenwang soll die Technologie nun auf schwere Nutzfahrzeuge übertragen werden. Lkw und Omnibusse stellen aufgrund ihrer Abmessungen, der verbauten Sensorik und unterschiedlicher Prüfabläufe andere Anforderungen an die Prüftechnik.

Fahrerassistenzsysteme sollen überprüfbar werden

Hintergrund der Entwicklung ist die zunehmende Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen in Nutzfahrzeugen. Dazu gehören beispielsweise Notbrems-, Spurhalte- und Abbiegeassistenten. Einige dieser Systeme sind inzwischen gesetzlich vorgeschrieben.

Bislang lässt sich im Rahmen der regelmäßigen Fahrzeugüberwachung laut Maha allerdings nur eingeschränkt feststellen, ob die sicherheitsrelevanten Systeme über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs zuverlässig funktionieren. Mit der neuen Prüftechnik will das Unternehmen hier ansetzen.

„Wir sehen in der Entwicklung des ADAS-Prüfstands für schwere Nutzfahrzeuge einen wichtigen Meilenstein in unserer Firmengeschichte“, sagt Maha-Geschäftsführer Peter Geigle. Das Unternehmen sei davon überzeugt, dass Fahrerassistenzsysteme auch bei schweren Nutzfahrzeugen geprüft werden müssten.

Maha investiert weiter in Haldenwang

Mit dem Bau der Forschungshalle setzt Maha zugleich seine Investitionen am Stammsitz in Haldenwang fort. Nach dem Rekordgeschäftsjahr 2025/26 hatte das Unternehmen angekündigt, verstärkt in den Standort, neue Produkte sowie die eigene Forschung und Entwicklung zu investieren. Die neue Halle ist Teil dieser Strategie und soll die Forschungsinfrastruktur des Unternehmens im Bereich der Fahrerassistenzsysteme erweitern.

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