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Im Jahr 2025 haben im Verbandsgebiet des Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben mehr Gäste Urlaub gemacht als im Vorjahr. Die Gästeankünfte stiegen um 62.745 auf insgesamt 6.070.548, die Übernachtungen erhöhten sich um 76.226 auf 17.325.706 . Damit konnten sie das Vorjahr erneut übertreffen. Kernpunkt dieser Entwicklung war das Allgäu, denn hier wurden insgesamt 3.992.327 der sechs Millionen Gäste gezählt, ein Plus von 71.810. Die Zahl der Nächtigungen stieg um 141.754 und macht mehr als zwei Drittel der Gesamtübernachtungen aus. „Dies verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig der Tourismus als Wirtschaftsfaktor in der Region ist“, betont Landrätin Maria Rita Zinnecker, die Vorsitzende des Verbands. Der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben mit Sitz in Kempten im Oberallgäu kümmert sich um die touristische Entwicklung und Vermarktung.
Nach Berechnungen des Deutsches Institut für Tourismusforschung wurden 2024 in der Region Bruttoumsätze im Tourismus in Höhe von 6,2 Milliarden Euro erzielt. Das entspreche einem Anstieg von 9,4 Prozent gegenüber 2019. Umgerechnet sichert der Tourismus im Verbandsgebiet über 85.000 Arbeitsplätze. Die touristische Wertschöpfung beläuft sich auf 2,9 Milliarden Euro und ist damit in den vergangenen zehn Jahren um 26 Prozent gestiegen. Zu den direkten Profiteuren zählen das Gastgewerbe mit 52 Prozent, der Einzelhandel mit 28 Prozent sowie Dienstleistungen mit 20 Prozent Anteil.
„Auch Bund, Länder und Kommunen profitieren enorm vom Tourismus. Der Tourismus generierte im Jahr 2024 allein ein Mehrwert- und Einkommensteueraufkommen von rund 578,9 Millionen Euro. 2025 konnte dieser Anteil sogar noch gesteigert werden – trotz der konjunkturell angespannten Zeiten“, erklärt Zinnecker weiter. Der Tourismus sichere besonders ortsgebundene Arbeitsplätze. Dadurch könne nicht nur ein maßgeblicher Steuerbeitrag zur Finanzierung öffentlicher Haushalte durch Steuereinnahmen geleistet werden., sondern auch an der Infrastruktur, der Attraktivität und der Lebensqualität in der Region gearbeitet werden. „Was für uns aber viel wichtiger ist: Wir geben unseren Gästen ein Zuhause auf Zeit: Gastfreundschaft, Verlässlichkeit, Authentizität gepaart mit Lebensfreude lässt nachhaltige Erholung zu“, merkt auch Klaus Fischer, Geschäftsführer des Verbandes, an.
Als Grundlage für die Entwicklung der Tourismuszahlen nennt der Verband das Netzwerk der Tourismuspartner sowie langjährige Kooperationen in den Geschäftsfeldern. Die Produkt- und Qualitätsentwicklung werde kontinuierlich vorangetrieben. Zum Qualitätsmanagement gehören nach Aussagen des Tourismusverbandes unter anderem die Wandertrilogie Allgäu sowie das Monitoring des Lech- und Illerradweges, die beide Destinationen verbinden. Zudem setzt der Verband auf eine enge Verzahnung der Geschäftsfelder und die Zusammenarbeit mit Gastgebern. Ab 2026 soll unter anderem das Tagungsgeschäft in beiden Destinationen ausgebaut werden.
Im Dezember trug im Allgäu außerdem der frühe Start in die Skisaison zu einem Zuwachs von zehn Prozent bei Gästen und Übernachtungen bei. Durchgehend kalte Temperaturen ermöglichten den Bergbahnen den Betrieb unter optimalen Bedingungen. In Oberstdorf waren sämtliche Skigebiete und Anlagen in Betrieb, alle Winterangebote standen zur Verfügung. „Vor allem schätzten die Gäste, dass sie Schnee erleben sowie Sonne und frische und saubere Winterluft genießen konnten“, betont Max Hillmeier, Tourismusdirektor aus Bad Hindelang, abschließend.