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„Ich bin jedes Mal beeindruckt zu sehen, wie lebendig die Gemeinden im Landkreis sind. Ein Pluspunkt in Günzach ist die Entwicklung des Gewerbegebiets in Immenthal, welches sich nach und nach mit Leben füllt“, erklärte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei ihrem Besuch.
Klares Standort-Bekenntnis
In diesem Gewerbegebiet hat sich auch die Käserei Gmeiner mit einer Lagerhalle angesiedelt. Mehrere Tausend Käselaibe in 15 verschiedenen Sorten durchlaufen hier den Reifeprozess. Erst danach finden sie den Weg in den Handel oder direkt zum Verbraucher. Die Produktions-Stätte mit Verkaufsladen befindet sich wenige Kilometer entfernt im Ortsteil Sellthüren. Hier werden jährlich rund 2,3 Millionen Liter Milch angeliefert und verarbeitet. Neben Bio- und konventioneller Milch aus der Region handelt es sich dabei auch um Ziegenmilch. „Es ist ein starkes Zeichen, wenn sich ein heimischer Betrieb mit regionalen und innovativen Produkten durch eine solche Investition klar und nachhaltig zum Standort bekennt“, so Zinnecker.
Günzach will mehr Bauland ausweisen können
Bürgermeisterin Wilma Hofer gab der Landrätin im Beisein ihrer Stellvertreter Michael Feistle und Rudolf Rauscher einen Überblick über die Gemeinde. Dabei wurde auch der Kindergarten vor Ort besucht. Dessen Erweiterungsbau war Anfang 2016 in Betrieb genommen worden. Im Anschluss fand eine rege Diskussion zu aktuellen Themen in der Gemeinde statt. Insbesondere die bauliche Entwicklung stand dabei im Vordergrund. Bürgermeisterin Hofe erklärter: „Die Gemeinde Günzach verfügt leider über keine Möglichkeiten, Baugrund auszuweisen, und hat es damit schwer, junge Menschen im Ort zu halten.“ Landrätin Zinnecker zeigt sich auf der einen Seite beeindruckt davon, dass es nahezu keinen Leerstand innerorts gebe. Auf der anderen Seite bestehe jedoch das Manko hinsichtlich der Ausweisung von Baugebieten. Die Landrätin will zeitnah eine gemeinsame Besprechung mit den Verantwortlichen der Gemeinde organisieren.