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Oldtimer-Event lockt Tausende nach Marktoberdorf
Fendt-Dieselrosstreffen 2026

Oldtimer-Event lockt Tausende nach Marktoberdorf

Fendt Dieselrosstreffen in Marktoberdorf begeistert mit 500 historischen Dieselrössern
Das Fendt-Dieselrosstreffen 2026 in Marktoberdorf begeistert mit 500 historischen Dieselrössern. Foto: Fendt Classic Club

Mehr als 12.000 Besucher und knapp 500 historische Fendt-Dieselrösser kamen zum Dieselrosstreffen 2026 nach Marktoberdorf. Die Veranstaltung rund um das Fendt Forum zählt zu den größten Oldtimer- und Landtechniktreffen Deutschlands.

Das Fendt-Dieselrosstreffen 2026 lockte mehr als 12.000 Besucher nach Marktoberdorf im Ostallgäu. Rund um das Fendt Forum präsentierten Teilnehmer knapp 500 historische Fendt-Dieselrösser. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fendt Classic Club International e.V. (FCCI). Teilnehmer reisten aus Deutschland, Österreich, Italien, den Niederlanden und Luxemburg an. Auch ein Besucher aus Vancouver in Kanada nahm an dem Treffen teil. Sein Fendt Dieselross aus dem Baujahr 1959 holte er bei seiner Familie im Allgäu ab und fuhr damit nach Marktoberdorf. Nach Angaben des Veranstalters übertraf das Interesse an der Veranstaltung die Erwartungen. Über den gesamten Tag besuchten zahlreiche Gäste das Gelände.

Vertreter von Fendt begrüßen die Besucher

Nach der Eröffnung durch den FCCI-Vorsitzenden Sepp Nuscheler führte Moderatorin Monika Schubert durch das Programm. Christoph Gröblinghoff, Vice President und Vorsitzender der Geschäftsführung von AGCO/Fendt, begrüßte die Besucher. Zu den Ehrengästen gehörten außerdem Marktoberdorfs Bürgermeister Michael Eichinger, Dr. Heribert Reiter, ehemaliger Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Fendt, Dr. Josef Mayer, Vice President und Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, sowie Ingrid Bußjäger-Martin, Vice President und Fendt Geschäftsführerin Finanzen & IT.

Historische Programmpunkte

Ein besonderer Programmpunkt war der Auftritt von Ingrid Bußjäger-Martin. Sie ritt auf einem Pferd über das Veranstaltungsgelände und stellte damit den Bezug zur Zeit vor der Mechanisierung der Landwirtschaft her. Das Bühnenprogramm sollte ebenfalls die Geschichte der Fendt-Schlepper aufgreifen. Musik, historische Ereignisse und Schauspiel führten die Besucher durch die 1940er- und 1950er-Jahre. Passend zu jeder dargestellten Epoche fuhr das jeweils vorgestellte Dieselross vor die Bühne.

Sonderschau zeigt Entwicklung des Dieselrosses

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Dieselross-Sonderschau. Insgesamt 65 historische Fendt-Schlepper wurden in zeitlicher Reihenfolge präsentiert. Josy Reiff, Peter Meier, Rudi Strobel und weitere Mitglieder des Vereins stellten die Fahrzeuge mit ehrenamtlichem Einsatz zusammen. Die Ausstellung zeigte nahezu die gesamte Entwicklungsgeschichte des Fendt-Dieselrosses.

Auszeichnungen für besondere Fahrzeuge und Anreisen

Im Rahmen der Veranstaltung ehrte der Verein mehrere Teilnehmer. Den Preis für die weiteste Anreise erhielt Hauke Jensen aus Goldebek bei Flensburg. Ausgezeichnet wurde sein restauriertes Fendt Dieselross F12 HL aus dem Baujahr 1955 mit 12 PS.

Für die weiteste Anreise auf eigener Achse wurde Erwin Beck vom Brennhof in Heroldingen bei Nördlingen geehrt. Er legte mit seinem Dieselross rund 140 Kilometer bis nach Marktoberdorf zurück. Als jüngstes prämiertes Fahrzeug wurde ein Fendt Dieselross FLS 237 aus dem Baujahr 1962 von Ulrich Hasler aus Immenstadt ausgezeichnet. Einen Sonderpreis erhielt außerdem Josy Reiff aus Troisvierges in Luxemburg. Er war mit 24 historischen Dieselrössern und vier Lastwagen nach Marktoberdorf gekommen. Viele seiner Fahrzeuge waren Teil der Sonderschau.

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