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Wenn es nicht die kalte Jahreszeit wäre, könnte man denken, der Mai ist gekommen. Im November fand eine Ausweitung der Rettenbacher Grünanlagen statt. An verschiedenen Standorten innerhalb der Dorfgemeinschaft, wie beispielsweise an der Rettenbacher Schule, am Holzweg oder Am Priel, wurden Hainbuchen mit einer bereits stattlichen Größe gepflanzt. Die wahre Pracht der Hainbuchen zeigt sich jedoch erst im Frühjahr.
Keine schwäbische Sparsamkeit
Wie kam es zu so einer plötzlichen Verschönerung der Gemeinde? Der Inhaber, der in Rettenbach ansässigen Firma Reflexa, Hans Peter Albrecht, wollte sein Firmengelände umweltgerecht Aufarbeiten und Verschönern. Hierzu wollte er umfangreiche Bepflanzungsmaßnahmen auf dem Firmengelände von Reflexa vornehmen lassen. „Bei diesem Projekt hatten wir, dank großzügiger Planung, mehr Bäume, als wir pflanzen konnten. Anstatt mich jedoch auf die schwäbische Sparsamkeit zu besinnen, habe ich die überschüssigen Bäume lieber einem guten Zweck zukommen lassen und sie der Gemeinde Rettenbach zur Ortsverschönerung gespendet“, so Herr Albrecht.
Auch die Pflanzleistung spendete Reflexa
In Kooperation mit der 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Rettenbach, Frau Sandra Dietrich-Kast, und dem Naturschutzbeauftragten des Landkreises Günzburg, Ottmar Frimmel, wurde ein nachhaltiger Bepflanzungsplan entworfen. Der Bepflanzungsplan unterstreicht die schönen Seiten Rettenbachs, wie die Bildsäule an der Böschung zum Holzweg, und hebt diese hervor. Auch der Vorhof der Rettenbacher Schule wird im nächsten Jahr in frischem Grün erstrahlen. Neben den Bäumen von Reflexa hat der selbstlose Unternehmergeist Albrecht auch die Pflanzleistung durch ein professionelles Unternehmen gespendet, so dass der Gemeinde Rettenbach auch für die Bepflanzung keinerlei Kosten entstanden sind.
Ein Geschenk für viele Jahre
Naturschutzbeauftragter, Ottmar Frimmel, freut sich, dass Rettenbach „noch grüner wird“. Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast bedankte sich für die großzügige Spende bei Unternehmer Hans Peter Albrecht. Sie ist sich sicher, dass die „grünen Geschenke“ auch in Jahrzehnten in Rettenbach von Bestand sind und dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ voll und ganz Rechnung tragen.