OSI Food Solutions

OSI Food Solutions

Die Fleischfabrik OSI Food Solutions in Günzburg stellt jeden Tag um die 5,5 Millionen Bratlinge für Hamburger her. Ein Abnehmer findet sich mit der Fast-Food-Kette McDonald’s.

OSI Food Solutions in Günzburg stellt jeden Tag etwa 5,5 Millionen Hamburger-Bratlinge für Mc Donalds her. Abnehmer sind um die 1.600 Fast-Food Restaurants, berichtet die Südwest Presse. OSI Food Solutions beliefert nicht nur deutsche, sondern auch niederländische McDonald’s Filialen.

Der „Patty“

Die Bratlinge, die OSI Food Solutions herstellt sind der wichtigste Bestandteil der meisten McDonald’s Produkte. Egal ob Hamburger, Cheesburger, BicMac oder die vorübergehenden Specials. Für alle diese McDonald’s Produkte benötigt man einen oder mehrere Bratlinge. Bei McDonald’s heißt der Bratling knackig amerikanisch einfach „Patty“. Ein Patty ist eine genormte Scheibe aus Rindfleisch. Rund muss er sein. Der Patty darf ein Bruttogewicht von 40 Gramm haben. Der Fettanteil des Bratlings darf etwa 20 Prozent betragen.

OSI Food Solutions achtet auf Qualität

Wenn der Verkaufsleiter von OSI Food Solutions Siegried Buchner über die Bratlinge spricht, fallen bisweilen ungewohnte Begriffe. „Textur“, „Querrippe“ und „Bauchlappen“ sind noch die verständlichsten, berichtet die Südwest Presse weiter. Buchner ist auch gelernter Fleischer und studierter Fleisch-Technologe. Über die Bratlinge für McDonald’s will er nichts Schlechtes sagen. "Wir achten streng auf Qualität, Reinheit und Herkunft des Fleisches."

Fleisch von 17 Schlachthöfen

Das Fleisch für die Bratlinge von OSI Food Solutions kommt von 17 verschiedenen Schlachthöfen. Diese sind in Deutschland, Österreich und Holland zu finden. Viele der deutschen Schlachthöfe sind in Bayern und Baden-Württemberg. In vielen McDonald’s Hamburgern ist also Fleisch von bayerischen oder württembergischen Kühen. Ein Beispiel für einen Lieferanten wäre der Schlacht- und Zerlegebetrieb „Ulmer Fleisch“ in Ulm. Bucher erklärt, dass 90 Prozent des verarbeiteten Fleisches aus Deutschland kommen. Die restlichen zehn Prozent werden aus Österreich und den Niederlanden importiert. Drei bis vier Mal pro Jahr wird die Qualität in den Fleisch-Betrieben kontrolliert.

Der Siegeszug des Hamburger

"Es war damals etwas vollkommen Neues, Burger und Pommes mit den Fingern zu essen", sagt Mirja Lehmann. Sie arbeitet in der McDonald‘s Presseabteilung. Erfunden wurde der Hamburger höchstwahrscheinlich in der namengebenden Hansestadt. Von dort wurde der in die USA exportiert, wo er dann seinen Triumphzug durch die halbe Welt begann. Otto Kolschowsky war der erste historische belegte Zulieferer von Hamburger-Bratlingen, berichtet die Südwest Presse. Der Name findet sich auch in der OSI Food Solutions wieder. OSI steht für Otto&Sons Inc.). Im Jahre 1909 soll er die Schlachterei OSI in Chicago gegründet haben. Ab 1955 belieferte OSI dann McDonald’s. Seit 1971 werden die McDonald’s Hamburger in Günzburg hergestellt.

http://www.osigroup.com

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