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Kögel baut tschechischen Fertigungsstandort zum Technologiezentrum aus
Investition

Kögel baut tschechischen Fertigungsstandort zum Technologiezentrum aus

Das Kögel Trailer-Werk in Choceň, Tschechien, soll zu einem Technologiezentrum des Unternehmens werden. Foto: Kögel
Das Kögel Trailer-Werk in Choceň, Tschechien, soll zu einem Technologiezentrum des Unternehmens werden. Foto: Kögel

Das Unternehmen erweitert sein Werk in Choceň, Tschechien. Konkret geplant sind neue Anlagen sowie ein signifikanter Kapazitätsausbau bis 2028. Über die Investition.

Die Kögel Trailer GmbH baut den bestehenden Produktionsbetrieb im tschechischen Choceň weiter aus. Durch Investitionen in Millionenhöhe soll der Standort zu einem Technologiezentrum werden, um die internen Fertigungskapazitäten langfristig deutlich zu steigern.

Das Werk gehört seit 1996 zum Unternehmen und beschäftigt derzeit rund 350 Personen.

Moderne Technik beschleunigt Produktionsabläufe

In Choceň sind in einer umgebauten Lagerhalle seit vergangenem Jahr automatisierte Maschinen des Herstellers Trumpf für die Metallverarbeitung im Einsatz. Diese Technik soll eine schnellere und kostengünstigere Herstellung von Fahrzeugrahmen ermöglichen. Gleichzeitig sinke dadurch die Abhängigkeit von externen Lieferanten.

Neben wöchentlich mehreren Hundert Rahmen produziere das tschechische Werk auch komplett fertige Trailer. Um diese Mengen langfristig zu gewährleisten, plant Kögel die Auslastung des Werks bis 2028 schrittweise auf das Maximum zu erhöhen. Hierfür seien laut des Unternehmens vor Ort bereits jetzt neue Arbeitsplätze entstanden. Markus Siegner, seit Anfang 2026 CEO von Kögel Trailer, erklärt die Bedeutung der Investition: „Der Standort in Choceň ist seit Jahren ein zentraler Bestandteil unserer Produktionsstrategie und besitzt eine hohe strategische Relevanz. Mit dieser Investition stärken wir gezielt unsere Fertigungskompetenz und sichern gleichzeitig die zuverlässige Versorgung mit Rahmen für unsere Auflieger.“

Weitere Ausbaustufen sind bereits geplant

Für die kommenden Jahre stehen bereits weitere Schritte fest, um den Standort zu modernisieren. Bis Sommer 2026 soll eine neue Schweißroboteranlage in Betrieb gehen, die Fahrzeugrahmen sowie Kipper-Mulden bearbeitet. Darüber hinaus ist zeitnah eine Photovoltaikanlage geplant, um einen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort zu erzeugen.

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