Achse für den Wirtschaftsverkehr

IHKs Schwaben und Oberbayern fordern den Ausbau der B 16 bei Günzburg

Symbolbild. Die B 16 soll ausgebaut werden. Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de
Die Bundesstraße B 16 gilt auf dem Abschnitt zwischen Günzburg, Donauwörth und Ingolstadt als die wichtigste West-Ost-Verbindung in Bayern zwischen den beiden Autobahnen A 8 (Stuttgart–München) und A 6 (Heilbronn–Nürnberg). Den Ausbau dieser Achse wollen die Industrie- und Handelskammern Schwaben und Oberbayern gezielt in Angriff nehmen.

Sie setzen sich bereits seit Jahrzehnten für den Ausbau der Achse ein. In einem gemeinsamen Beschluss haben der IHK-Regionalausschuss Neuburg-Schrobenhausen sowie die IHK-Regionalversammlungen Donau-Ries und Dillingen ihre Forderung bekräftigt. Sie wollen einen zeitnahen, durchgängigen und mindestens dreispurigen Ausbau der Bundesstraße B 16 als Kraftfahrstraße zwischen Günzburg und Manching bei Ingolstadt durchsetzen.

„Enorme Bedeutung für den Wirtschaftsverkehr“

„Die Bedeutung des über 110 Kilometer langen Abschnitts der B 16 für den Wirtschaftsverkehr zwischen Manching und Günzburg und damit für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts muss immer wieder betont werden. Während der durchschnittliche Schwerverkehrsanteil von Lkw über zwölf Tonnen auf bayerischen Bundesstraßen bei 8,9 Prozent liegt, erreicht er auf der B 16 mittlerweile 14,9 Prozent. Das verdeutlicht die enorme Bedeutung dieser West-Ost-Tangente für den regionalen aber auch überregionalen Wirtschaftsverkehr. Unternehmen und Bürger brauchen den umgehenden Ausbau. Und dafür ist die Unterstützung der Politik unumgänglich“, erklärte Hartmut Beutler, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen. Für die B 16 zuständig sind die Staatlichen Bauämter Krumbach, Augsburg und Ingolstadt.

„Zwischen Günzburg und Ingolstadt sind das zwei Dutzend Einzelprojekte“

Beim Ausbau der B 16 gehe es um die Gesamtwirkung, so Franz Leinfelder, Vorsitzender der IHK-Versammlung Donau-Ries: „Zwischen Günzburg und Ingolstadt sind das zwei Dutzend Einzelprojekte, in die in dem kommenden 15 Jahren rund 400 Millionen Euro fließen sollen“, fasste IHK-Vizepräsident Walter Berchtenbreiter die Planungen zusammen. „Deshalb müssen wir uns etwas davon lösen, nur Einzelprojekte zu diskutieren – es geht um eine überregionale Achse zwischen den Autobahnen A 8 und A 9“.

„Unseren Unternehmen ist es mit dem B 16-Ausbau sehr ernst“

Die Verantwortlichen der Staatlichen Bauämter Krumbach, Augsburg und Ingolstadt, Jens Ehmke, Stefan Scheckinger und Lutz Mandel, informierten zum aktuellen Planungsstand bei den Einzelprojekten. Stefan Scheckinger verwies zusätzlich darauf, dass die notwendigen finanziellen Mittel vorlägen, sich jedoch fehlende personelle Ressourcen sowohl in den Behörden als auch bei den für die Umsetzung der Bauvorhaben benötigten Planungsbüros und Bauunternehmen erheblich auf die zeitliche Umsetzung der Bauvorhaben auswirken werden. „Diese Probleme sind nach wie vor ungelöst“, bedauerte Scheckinger. Umso wichtiger sei es laut Regionalausschuss-Vorsitzendem Beutler, dass die Wirtschaft auch weiterhin auf die Dringlichkeit des B 16-Ausbaus hinweist: „Unser Beschluss soll den beteiligten Politikern einmal mehr signalisieren, dass es unseren Unternehmen mit dem B 16-Ausbau sehr ernst ist.“

Ausbau bis 2030 geplant

Unterstützung gibt es auch vonseiten der Politik: „Wir wollen keine Flaschenhälse lassen“, versicherte Minister Alexander Dobrindt. Zwischen den Autobahnen A 8 und A 9 „wollen wir einen durchgehenden dreistreifigen Ausbau, wo es nicht ohnehin vierspurig wird.“ Hierzu solle der Freistaat Bundesstraßen-Mittel einsetzen, die er vom Bund bekomme. Das ist auch im Sinne der Obersten Baubehörde im bayerischen Innen- und Verkehrsministerium: „Wir gehen davon aus, dass die B 16 hier bis 2030 durchgehend mit 2+1-Fahrbahnen ausgebaut sein wird“, sagte Ministerialrat Dr. Thomas Linder.

Beim Ausbau der B 16 gehe es um die Gesamtwirkung: „Zwischen Günzburg und Ingolstadt sind das zwei Dutzend Einzelprojekte, in die in dem kommenden 15 Jahren rund 400 Millionen Euro fließen sollen“, fasste Walter Berchtenbreiter IHK-Vizepräsident der Region Dillingen die Planungen zusammen. „Deshalb müssen wir uns etwas davon lösen, nur Einzelprojekte zu diskutieren – es geht um eine überregionale Achse zwischen den Autobahnen A 8 und A 9“.

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Sie setzen sich bereits seit Jahrzehnten für den Ausbau der Achse ein. In einem gemeinsamen Beschluss haben der IHK-Regionalausschuss Neuburg-Schrobenhausen sowie die IHK-Regionalversammlungen Donau-Ries und Dillingen ihre Forderung bekräftigt. Sie wollen einen zeitnahen, durchgängigen und mindestens dreispurigen Ausbau der Bundesstraße B 16 als Kraftfahrstraße zwischen Günzburg und Manching bei Ingolstadt durchsetzen.

„Enorme Bedeutung für den Wirtschaftsverkehr“

„Die Bedeutung des über 110 Kilometer langen Abschnitts der B 16 für den Wirtschaftsverkehr zwischen Manching und Günzburg und damit für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts muss immer wieder betont werden. Während der durchschnittliche Schwerverkehrsanteil von Lkw über zwölf Tonnen auf bayerischen Bundesstraßen bei 8,9 Prozent liegt, erreicht er auf der B 16 mittlerweile 14,9 Prozent. Das verdeutlicht die enorme Bedeutung dieser West-Ost-Tangente für den regionalen aber auch überregionalen Wirtschaftsverkehr. Unternehmen und Bürger brauchen den umgehenden Ausbau. Und dafür ist die Unterstützung der Politik unumgänglich“, erklärte Hartmut Beutler, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen. Für die B 16 zuständig sind die Staatlichen Bauämter Krumbach, Augsburg und Ingolstadt.

„Zwischen Günzburg und Ingolstadt sind das zwei Dutzend Einzelprojekte“

Beim Ausbau der B 16 gehe es um die Gesamtwirkung, so Franz Leinfelder, Vorsitzender der IHK-Versammlung Donau-Ries: „Zwischen Günzburg und Ingolstadt sind das zwei Dutzend Einzelprojekte, in die in dem kommenden 15 Jahren rund 400 Millionen Euro fließen sollen“, fasste IHK-Vizepräsident Walter Berchtenbreiter die Planungen zusammen. „Deshalb müssen wir uns etwas davon lösen, nur Einzelprojekte zu diskutieren – es geht um eine überregionale Achse zwischen den Autobahnen A 8 und A 9“.

„Unseren Unternehmen ist es mit dem B 16-Ausbau sehr ernst“

Die Verantwortlichen der Staatlichen Bauämter Krumbach, Augsburg und Ingolstadt, Jens Ehmke, Stefan Scheckinger und Lutz Mandel, informierten zum aktuellen Planungsstand bei den Einzelprojekten. Stefan Scheckinger verwies zusätzlich darauf, dass die notwendigen finanziellen Mittel vorlägen, sich jedoch fehlende personelle Ressourcen sowohl in den Behörden als auch bei den für die Umsetzung der Bauvorhaben benötigten Planungsbüros und Bauunternehmen erheblich auf die zeitliche Umsetzung der Bauvorhaben auswirken werden. „Diese Probleme sind nach wie vor ungelöst“, bedauerte Scheckinger. Umso wichtiger sei es laut Regionalausschuss-Vorsitzendem Beutler, dass die Wirtschaft auch weiterhin auf die Dringlichkeit des B 16-Ausbaus hinweist: „Unser Beschluss soll den beteiligten Politikern einmal mehr signalisieren, dass es unseren Unternehmen mit dem B 16-Ausbau sehr ernst ist.“

Ausbau bis 2030 geplant

Unterstützung gibt es auch vonseiten der Politik: „Wir wollen keine Flaschenhälse lassen“, versicherte Minister Alexander Dobrindt. Zwischen den Autobahnen A 8 und A 9 „wollen wir einen durchgehenden dreistreifigen Ausbau, wo es nicht ohnehin vierspurig wird.“ Hierzu solle der Freistaat Bundesstraßen-Mittel einsetzen, die er vom Bund bekomme. Das ist auch im Sinne der Obersten Baubehörde im bayerischen Innen- und Verkehrsministerium: „Wir gehen davon aus, dass die B 16 hier bis 2030 durchgehend mit 2+1-Fahrbahnen ausgebaut sein wird“, sagte Ministerialrat Dr. Thomas Linder.

Beim Ausbau der B 16 gehe es um die Gesamtwirkung: „Zwischen Günzburg und Ingolstadt sind das zwei Dutzend Einzelprojekte, in die in dem kommenden 15 Jahren rund 400 Millionen Euro fließen sollen“, fasste Walter Berchtenbreiter IHK-Vizepräsident der Region Dillingen die Planungen zusammen. „Deshalb müssen wir uns etwas davon lösen, nur Einzelprojekte zu diskutieren – es geht um eine überregionale Achse zwischen den Autobahnen A 8 und A 9“.

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