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Grenzebach erhält Großauftrag aus der 3D-Druck-Branche
Automatisierung

Grenzebach erhält Großauftrag aus der 3D-Druck-Branche

Die bestellten 155 Dual Setup Stations fertigt Grenzebach am Firmenhauptsitz in Hamlar. Foto: Grenzebach
Die bestellten 155 Dual Setup Stations fertigt Grenzebach am Firmenhauptsitz in Hamlar. Foto: Grenzebach

Der Maschinenbauer wird 155 Entpulverungsstationen an den 3D-Druck-Anbieter Eos ausliefern. Ausgeführt wird der Auftrag durch eine der zwei neu gegründeten Gesellschaften. Die Auftragsdetails.

Die Grenzebach Maschinenbau GmbH hat eine umfassende Bestellung des Technologieunternehmens Eos erhalten. Insgesamt soll der Maschinenbauer 155 Systeme, die auf einen kontinuierlichen Anlagenbetrieb im metallischen 3D-Druck ausgerichtet sind, ausliefern.

Beschleunigte Rüstvorgänge im Produktionsalltag

Die ersten 40 Anlagen habe Eos bereits Ende 2025 in Auftrag gegeben. Im Zuge der Vorstellung des neuen Drucksystems Eos M4 Onyx folgte dann die Bestellung von 115 weiteren Einheiten. Grenzebach zufolge dienen die sogenannten Dual Setup Stations dazu, Druckaufträge parallel zum laufenden Maschinenbetrieb vorzubereiten, wodurch sich der Austausch der Bauzylinder in unter dreißig Minuten bewerkstelligen ließe. Dies soll wiederum Ausfallzeiten verringern sowie einen ununterbrochenen, 24/7-Betrieb begünstigen.

Für den Großauftrag von Eos habe Grenzebach zudem Modifikationen an Ergonomie, Zylinderaufbau sowie dem äußeren Design der Maschinen vorgenommen.

Langjährige Kooperation beider Unternehmen

Die aktuelle Vereinbarung entspringe einer langjährigen Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Betrieben. Ein zentrales Vorhaben dieser Kooperation stellte das Projekt NextGenAM im Jahr 2017 dar, bei dem erste Konzepte für eine automatisierte Fertigung von Metallkomponenten erprobt wurden. Darauf aufbauend weiteten Grenzebach und Eos die Entwicklungsarbeit in den Folgejahren aus, um vergleichbare Automatisierungslösungen ebenso für den Kunststoff-3D-Druck zu entwerfen.

Auftakt für Grenzebach Additive Solutions

Innerhalb der Unternehmensgruppe markiert der Auftrag einen der ersten größeren Vertragsabschlüsse für Grenzebach Additive Solutions, die seit Anfang des Jahres als rechtlich eigenständige Firma agiert. Die aktuelle Leitung hat Dimitrios Livadas inne, er übernahm die Position von Interims-Geschäftsführer Dirk Burmann. Die Ausgründung ziele darauf ab, spezifisches Fachwissen zu bündeln, um künftig agiler auf Entwicklungen in der additiven Fertigungsbranche reagieren zu können.

Neben zwei neuen Gesellschaften hat Grenzebach sein Portfolio kürzlich um einen neuen Geschäftsbereich erweitert: Data Center Solutions, kurz DCS, bietet Automatisierungslösungen für Rechenzentren.

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