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Molkerei Gropper und Dr. Oetker arbeiten an klimaneutraler Milchproduktion
Nachhaltigkeit

Molkerei Gropper und Dr. Oetker arbeiten an klimaneutraler Milchproduktion

Das Projektteam „Klimahöfe“ (v.l.n.r): Steffen Berchtold (Gropper),Katharina Hackstein (Molkerei Moers Frischeprodukte), SimonIc
Das Projektteam „Klimahöfe“ (v.l.n.r): Steffen Berchtold (Gropper),Katharina Hackstein (Molkerei Moers Frischeprodukte), SimonIckerott (Landwirtschaftskammer NRW), Matthias Fried (Molkerei Moers Frischeprodukte), Xian Tian (Dr. Oetker), Elias Schwenk (Dr. Oetker), Alexander Sack (Dr. Oetker) und Jan Bethge (Dr. Oetker). Foto: Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

Die Molkerei Gropper und Dr. Oetker starten das Projekt „Klimahöfe“ auf sechs Partnerhöfen. Dadurch sollen Lösungen für eine klimafreundlichere Milchproduktion erprobt werden.

Die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, die Molkerei Gropper und die Moers Frischeprodukte GmbH & Co. KG möchten mit der Initiative „Klimahöfe“ ein Pilotprojekt zur nachhaltigen Milchproduktion umsetzen. Auf sechs Partnerbetrieben in Nordrhein-Westfalen sollen über drei Jahre Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks und zur Verbesserung des Tierwohls geprüft werden. Begleitet wird das Vorhaben von der Landwirtschaftskammer NRW. 

Klimafreundliche Milchproduktion unter der Lupe 

Bei der Herstellung von Milch entstehen verschiedene Klimagase. Methan wird vor allem durch die Verdauung der Kühe freigesetzt, Lachgas entsteht bei der Lagerung von Gülle und beim Anbau von Futtermitteln. Ergänzungsfuttermittel, die Kühe für hohe Milchleistungen benötigen, können aufgrund ihrer aufwendigen Verarbeitung und langen Transportwege eine schlechtere Klimabilanz haben. Ziel des Projekts ist es, auf Basis solider Daten zukunftsfähige und skalierbare Maßnahmen zu identifizieren. Der CO₂-Fußabdruck der Milchproduktion soll deutlich reduziert werden. 

Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit 

Mögliche Ansatzpunkte für eine klimafreundlichere Milchproduktion liegen in den Bereichen Fütterung, Futtererzeugung, Tierhaltung, Jungviehaufzucht, Energieeinsatz und Nährstoffmanagement. Ein weiterer wichtiger Faktor sind Kooperationen und Wissenstransfer. Pilotprojekte mit landwirtschaftlichen Betrieben sollen konkrete Lösungen entwickeln, die später auf größere Teile der Lieferkette übertragen werden können. „Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben und der Molkerei Gropper zeigen, dass nachhaltige Veränderungen möglich sind und wir Genuss und Klimaschutz verbinden können", betont Claudia Willvonseder, Mitglied der Geschäftsführung bei Dr. Oetker. "Es stimmt mich positiv, wie engagiert und zielgerichtet unsere Klimahöfe dabei vorgehen, passende Maßnahmen für sich zu definieren und umzusetzen“, so Willvonseder weiter. 

Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen 

„Nachhaltigkeit gelingt nur im Miteinander", sagt Heinrich Gropper, Inhaber und Geschäftsführer der Molkerei Gropper mit Sitz in Bissingen im Landkreis Dillingen. Dr. Oetker und die Molkerei Gropper betreiben bereits seit Juli 2018 das Joint Venture Moers Frischeprodukte in Moers. Die Milch stammt von zahlreichen regionalen Höfen. Das Projekt „Klimahöfe“ läuft zunächst von 2026 bis 2028 und umfasst sechs Milchviehbetriebe. 

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