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Grünbeck-Container versorgt Kibera mit Trinkwasser – und finanziert sich selbst
Loni und Josef Grünbeck-Stiftung

Grünbeck-Container versorgt Kibera mit Trinkwasser – und finanziert sich selbst

Grünbeck-Markenbotschafter Jan Delay soll das Yunomi-Projekt für ein breites Publikum zugänglich machen. Foto: Grünbeck AG
Grünbeck-Markenbotschafter Jan Delay soll das Yunomi-Projekt für ein breites Publikum zugänglich machen. Foto: Grünbeck AG

Mit dem Projekt Yunomi bringt der Höchstädter Wasserspezialist einen Container mit 2.000 Litern Stundenkapazität nach Kenia. Das Besondere: Die Anlage soll sich über den Wasserverkauf vor Ort selbst tragen.

Der Höchstädter Wasserspezialist Grünbeck hat am Dienstag im Rahmen eines Presse-Infotags das Projekt Yunomi vorgestellt. Kernstück ist ein mobiler Aufbereitungscontainer, der im Nairobier Stadtteil Kibera zum Einsatz kommen soll. Initiiert und maßgeblich finanziert wird das Vorhaben von der Loni und Josef Grünbeck-Stiftung. Beteiligt sind zudem die Wasserinitiative Viva con Agua, Future Female Africa und das Kulturzentrum Anno's One Fine Day.

2.000 Liter pro Stunde

Im Container arbeitet Aufbereitungstechnologie von Grünbeck, die auf die Bedingungen des Einsatzortes ausgelegt wurde. Die Anlage kann nach Unternehmensangaben bis zu 2.000 Liter Trinkwasser pro Stunde aufbereiten. Das entspricht rechnerisch dem täglichen Trinkwasserbedarf von rund 1.000 Menschen. An Entwicklung und Umsetzung waren Mitarbeitende aus mehreren Unternehmensbereichen beteiligt.

Im Yunomi-Wasseraufbereitungscontainer befindet sich für die hygienische Aufbereitung von Wasser – nach WHO-Richtlinien – viel Grünbeck-Technologie. Foto: Grünbeck AG
Im Yunomi-Wasseraufbereitungscontainer befindet sich für die hygienische Aufbereitung von Wasser – nach WHO-Richtlinien – viel Grünbeck-Technologie. Foto: Grünbeck AG
Das Brunnenwasser wird durch den Mehrschicht- und Aktivkohlefilter gepumpt, um letztendlich in der Umkehrosmoseanlage entsalzt und hygienisch aufbereitet zu werden. Foto: Grünbeck AG
Das Brunnenwasser wird durch den Mehrschicht- und Aktivkohlefilter gepumpt, um letztendlich in der Umkehrosmoseanlage entsalzt und hygienisch aufbereitet zu werden. Foto: Grünbeck AG

Das aufbereitete Wasser soll vor Ort zu einem festgelegten Preis abgegeben werden. Die Einnahmen sind dafür vorgesehen, den laufenden Betrieb und die Wartung der Anlage zu decken. „Wasser verbindet Menschen unabhängig von Herkunft, Kultur oder Lebenssituation. Mit Yunomi möchten wir zeigen, wie technische Innovation und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können, um positive Veränderungen anzustoßen“, sagt Dr. Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck AG sowie der Loni und Josef Grünbeck-Stiftung.

Partner: Future Female Africa und Viva con Aqua

Eine der beiden Längsseiten des Containers hat der Künstler Moritz Adam Schmitt gestaltet, die zweite Seite wird in Hamburg von Künstlerinnen bearbeitet. Unterstützt wird das Projekt außerdem von Musiker Jan Delay, der als Markenbotschafter für Grünbeck auftritt.

Sie freuen sich über das gelungene Projekt: (von links) Dr. Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck AG und der Loni und Josef-Grünbeck-Stiftung, Künstler Moritz Adam Schmitt, Grünbeck-Markenbotschafter Jan Delay sowie Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua. Foto: Grünbeck AG
Sie freuen sich über das gelungene Projekt: (von links) Dr. Günter Stoll, Vorstand der Grünbeck AG und der Loni und Josef-Grünbeck-Stiftung, Künstler Moritz Adam Schmitt, Grünbeck-Markenbotschafter Jan Delay sowie Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua. Foto: Grünbeck AG

Onejiru Arfmann, Gründerin und Creative Director von Future Female Africa, hat die Entwicklung des Projekts mitgestaltet: „Yunomi erzählt eine Geschichte von Verbindung. Dieses Projekt bringt Menschen zusammen, die daran glauben, dass Zugang zu sauberem Wasser, kultureller Austausch und gemeinsames Handeln Zukunft schaffen können.“

Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, ergänzt: „Hier treffen Technologie, Kreativität und gesellschaftliches Engagement aufeinander. Das Projekt schafft nicht nur Zugang zu sauberem Wasser, sondern baut Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Kontinenten.“

Transport über Hamburg nach Kenia

Zunächst wird der Container nach Hamburg gebracht und dort beim Reeperbahn Festival öffentlich präsentiert. Anschließend erfolgt der Transport per Seefracht nach Mombasa und von dort auf dem Landweg nach Kibera. Dort wird die Anlage im Anno's One Fine Day Arts Centre stationiert.

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