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Grünbeck realisiert autarke Wasserversorgung für Weinkellerei
Nachhaltigkeit

Grünbeck realisiert autarke Wasserversorgung für Weinkellerei

Der 75.000-Liter Trinkwasserspeicher ermöglicht es, überschüssigen Solarstrom indirekt zu speichern und den Eigenverbrauch der PV-Anlage um mehr als 20 Prozent zu erhöhen. Foto: Grünbeck
Der 75.000-Liter Trinkwasserspeicher ermöglicht es, überschüssigen Solarstrom indirekt zu speichern und den Eigenverbrauch der PV-Anlage um mehr als 20 Prozent zu erhöhen. Foto: Grünbeck

Das Höchstädter Unternehmen hat für das Weingut ein neues Versorgungskonzept realisiert. So wird dort künftig aus Brunnenwasser Trinkwasser gemacht.

Um die Getränkeproduktion unabhängiger vom öffentlichen Netz zu machen, nutzt Schlosskellerei Affaltrach aus dem Landkreis Heilbronn künftig aufbereitetes Brunnenwasser. Für die Planung sowie die technische Umsetzung des Systems beauftragte der Lebensmittelbetrieb die Grünbeck AG. Die neue Anlage verknüpft dabei die Wasserfiltration mit der Nutzung von Solarenergie.

Aufbereitung von Brunnenwasser für die Getränkeproduktion

Der Weinproduzent fertige jährlich über zehn Millionen Flaschen Wein sowie Sekt. Um diesen Prozess nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig die strengen Vorgaben der Lebensmittelindustrie einzuhalten, wird das auf dem Gelände vorhandene Brunnenwasser nun zu Trinkwasser gefiltert. Eine besondere Herausforderung beim Einbau hätten dabei die räumlichen Einschränkungen vor Ort dargestellt. Um bauliche Eingriffe zu umgehen, seien deshalb von den Technikern verschiedene Komponenten speziell an die Umgebung angepasst worden. Die Montage erfolgte laut Grünbeck während der regulären Arbeitszeiten, sodass die Getränkeherstellung nicht unterbrochen werden musste.

Filteranlage wird mit Solarstrom betrieben

Ein zentraler Baustein des neuen Konzepts umfasst die Einbindung von erneuerbaren Energien. Die Wasseraufbereitung starte vorrangig in den Momenten, in denen die hauseigene Photovoltaikanlage einen Stromüberschuss generiert. Die gefilterten Mengen wandern anschließend in spezielle Speicher, um bei Bedarf zur Verfügung zu stehen. Durch dieses Zusammenspiel aus Strom- sowie Wasserspeicherung ließe sich der Eigenverbrauch an Solarenergie um mehr als 20 Prozent steigern.

Erhöhte Unabhängigkeit senkt den Wartungsaufwand

Neben der gestiegenen Autarkie würde die Schlosskellerei Affaltrach auch von einer höheren Wasserqualität sowie einem reduzierten Wartungsaufwand profitieren. Für Grünbeck demonstriere das Projekt beispielhaft, wie moderne Technik aus Bayerisch-Schwaben bundesweit bei der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unterstützen kann.

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