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Wie können Unternehmen KI gewinnbringend und sicher einsetzen?
Unternehmerabend Bobingen

Wie können Unternehmen KI gewinnbringend und sicher einsetzen?

Beim Unternehmerabend in Bobingen versammeln sich Unternehmer aus der Region, um über die Risiken und Chancen von KI in der Fert
Beim Unternehmerabend in Bobingen versammeln sich Unternehmer aus der Region, um über die Risiken und Chancen von KI in der Fertigung zu sprechen. Foto: Maria Schempp

Rund 40 Unternehmer haben sich beim Unternehmerabend in Bobingen über den Einsatz Künstlicher Intelligenz informiert. Bei Hufschmied Zerspanungssysteme standen sowohl digitale Risiken als auch konkrete Anwendungen in der Fertigung im Mittelpunkt.

Wie lässt sich Künstliche Intelligenz im Unternehmen nutzen? Welche Gefahren bringt die digitale Transformation mit sich? Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 40 Unternehmer beim Unternehmerabend in Bobingen im Landkreis Augsburg. Die Veranstaltung der Wirtschaftsförderung der Stadt fand bei der Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH statt.

Im Mittelpunkt stand das Thema „Einsatz Künstlicher Intelligenz in der unternehmerischen Praxis: Chancen, Gefahren und Unternehmensprävention“. Nach den Grußworten von Wirtschaftsförderin Maria Schempp und Geschäftsführerin Christel Hufschmied folgten Fachvorträge und Unternehmensvorstellungen.

Wie können sich Unternehmen vor Cybercrime schützen?

David Wilpert, Kriminalhauptmeister und Experte für Cybercrime, digitale Forensik und KI, sprach über die Risiken der zunehmenden Digitalisierung. In seinem Vortrag sensibilisierte er die Teilnehmenden für mögliche Gefahren. Zudem erläuterte er, wie Unternehmen ihre Betriebe und Mitarbeitenden schützen können.

Anschließend rückte Wolfgang Rinke, Clustermanager bei Hufschmied Zerspanungssysteme, die Chancen Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Praxis in den Mittelpunkt. Hufschmied und ihre Ausgründung VisCheck stellten ihre Unternehmen vor. Dabei zeigten sie zwei konkrete Anwendungsfälle für den Einsatz von KI. VisCheck hat die Software OPDRA entwickelt. Sie unterstützt die Qualitätskontrolle im Fertigungsprozess mithilfe Künstlicher Intelligenz. Außerdem hat das Unternehmen einen internen Chatbot als Wissensdatenbank programmiert. Damit sollen Informationen für alle Mitarbeitenden schnell und effizient zugänglich sein.

Einblicke in Fertigung und Werkzeugtechnik

Neben Vorträgen stand auch eine Führung durch das Hufschmied Engineering Center an. Es wurde die Innovationsarbeit vorgestellt. In der Ausstellung ist unter anderem ein Modell des Hyperloops zu sehen. An der Teststrecke in Ottobrunn forscht und entwickelt die Technische Universität München an dem Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem. Dabei kommen Bearbeitungslösungen von Hufschmied zum Einsatz.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Diamantbeschichtung. Sie beeinflusst die Lebensdauer und die Qualität der Werkzeuge. Die Technik ist unter anderem für die Zahn- und Medizintechnik relevant. Hufschmied berichtet, dass die Branche mittlerweile den größten Absatzmarkt für Hufschmied darstelle.

Austausch und neue Geschäftskontakte

Zum Abschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, um sich auszutauschen. Sie konnten Erfahrungen austauschen und Geschäftskontakte knüpfen. Bei Häppchen und Getränken ließen sie den Abend ausklingen. Der Gewerbeverein Bobingen e. V. unterstützte die Verpflegung finanziell.

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