Jahresbilanz

VR-Bank H&G stellt Führungsteam neu auf

Die VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Denn trotz Schwierigkeiten entwickelte sich das Geschäft vorteilhaft. Zusätzlich zum Rückblick wurde aber auch eine Änderung im Führungsteam des Geldinstituts bekannt gegeben.

„Sehr gute Geschäftszahlen, großartiges Wachstum im Kreditgeschäft und eine stabile Ertragslage auf hohem Niveau“ bilanziert die VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG (Gersthofen) für das zurückliegende Geschäftsjahr 2020. Mit diesen Worten begrüßte Vorstand Georg Schneider per Video die Teilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung des genossenschaftlichen Instituts. Zum zweiten Mal fand die Mitgliederversammlung im virtuellen Raum statt. An zwei Tagen Mitte Juli konnten die registrierten Delegierten und Dokumente einsehen, Fragen stellen und Abstimmungen vornehmen. „Aus Respekt vor einer neuen Coronawelle haben wir uns frühzeitig für dieses Format und diesen Termin entschieden“, sagte Schneider.

So entwickelte sich das Kreditgeschäft

Das gute Ergebnis, so der Vorstand, konnte erzielt werden, obwohl das Pandemiejahr die Arbeit der Bank massiv beeinflusst hat. Besonders ins Gewicht fielen neben den veränderten Arbeits- und Kontaktbedingungen in den Filialen und Büros vor allem die Lasten, die über einen Großteil der Firmenkunden hereinbrachen. Angesichts ausbleibender Einnahmen mussten vielfach, so Schneider, „Tilgungsaussetzungen bei Krediten vereinbart werden“. Insgesamt hat die Bank ihr Kreditgeschäft im Jahr 2020 um 14,4 Prozent auf nunmehr 1.688 Millionen Euro ausgeweitet, „was vor allem auf das Immobiliengeschäft zurückzuführen ist“, so Vorstandsmitglied Jürgen Reinthaler. Gleichzeitig wuchsen die Kundeneinlagen um 7,2 Prozent auf 1.926 Millionen Euro. Einen kritischen Blick warf Schneider hingegen auf die Folgen inflationärer Preisentwicklungen bei Immobilien, Gold und ähnlichen Sachanlagen: „Für das Geld auf dem Konto gibt es immer weniger davon zu kaufen.“

Das ist das neue Führungsteam im Aufsichtsrat der VR-Bank

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Bei den turnusgemäß anstehenden Neu- und Wiederwahlen im Zuge der digitalen Vertreterversammlung wurden Walter Raschke und Helmuth Schuster als Aufsichtsräte wiedergewählt. Als neues Mitglied gehört Michaela Kollmannsberger jetzt dem Gremium an. Sie folgt auf Otto Völk, der altersbedingt ausgeschieden ist.

Aus seiner Mitte wählte anschließend der Aufsichtsrat Dr. Johann Popp aus Wertingen zum neuen Vorsitzenden. Er gehört seit fast 25 Jahren dem Gremium an und war bisher stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Dr. Popp ist Amtsgerichtsdirektor im Landgericht Dillingen. Stellvertreter Aufsichtsratsvorsitzender ist jetzt Klaus Emler aus Augsburg. Er ist geschäftsführender Gesellschafter bei Sortimo International GmbH in Zusmarshausen.

Aufsichtsratsvorsitzender Otto Völk verabschiedet

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„In seiner 30 Jahre währenden Amtszeit als Aufsichtsrat hat Herr Völk die Arbeit der VR-Bank nicht nur entscheidend geprägt, sondern zugleich wesentlich zum Erfolg der Bank beigetragen“, hieß es in der Laudatio von Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Johann Popp und Vorstandsvorsitzenden Georg Schneider anlässlich der Feierstunde. Die Chronik seiner Arbeit als Aufsichtsrat begann für den langjährigen Diedorfer Bürgermeister im Mai 1991 bei der Raiffeisenbank Diedorf eG. Bereits fünf Jahre später wurde er dort Aufsichtsratsvorsitzender. Im Fusionsjahr 2009 trat er dann das Amt zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG an. Im Jahr 2016 wurde Völk zum Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt.

Positives Rankinglabel A++

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Das aktuelle, bestmögliche Rating „A++“ durch den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, das die Bank in der Spitzengruppe der Organisation im Freistaat positioniert, bezeichnete Vorstandsmitglied Jürgen Reinthaler als Bestätigung für diesen Kurs. „Unser Betriebsergebnis mit einem Überschuss von gut 6,8 Millionen Euro lag wiederum weit über dem Durchschnitt der bayerischen Genossenschaftsbanken“, berichtete Reinthaler. Das stärke das Eigenkapital und befähige die Bank, ihren Kunden mit Krediten zur Seite zu stehen. Mit einer Ausschüttung von fast 594.000 Euro erhielten die Anteilseigner eine Rendite von 3,5 Prozent. Der Rest des Bilanzgewinns, insgesamt rund 5,3 Millionen Euro, fließt nach Angaben der Bank in die Rücklagen.

Beim Blick auf das Anlageverhalten konstatiert Vorstandsmitglied Reinthaler eine Bevorzugung kurzfristiger Anlagen. Der Grund dafür sei die anhaltende Politik negativer Zinssätze der Europäischen Zentralbank, die tiefe Spuren hinterlasse. Dass zum Beispiel die Rendite von Bundesanleihen bis 15 Jahre Laufzeit im negativen Bereich liegt, werde auch in den kommenden Jahren die Zinsspanne belasten, mit der die Bank rechnen müsse und die Anleger rechnen können.

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„Sehr gute Geschäftszahlen, großartiges Wachstum im Kreditgeschäft und eine stabile Ertragslage auf hohem Niveau“ bilanziert die VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG (Gersthofen) für das zurückliegende Geschäftsjahr 2020. Mit diesen Worten begrüßte Vorstand Georg Schneider per Video die Teilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung des genossenschaftlichen Instituts. Zum zweiten Mal fand die Mitgliederversammlung im virtuellen Raum statt. An zwei Tagen Mitte Juli konnten die registrierten Delegierten und Dokumente einsehen, Fragen stellen und Abstimmungen vornehmen. „Aus Respekt vor einer neuen Coronawelle haben wir uns frühzeitig für dieses Format und diesen Termin entschieden“, sagte Schneider.

So entwickelte sich das Kreditgeschäft

Das gute Ergebnis, so der Vorstand, konnte erzielt werden, obwohl das Pandemiejahr die Arbeit der Bank massiv beeinflusst hat. Besonders ins Gewicht fielen neben den veränderten Arbeits- und Kontaktbedingungen in den Filialen und Büros vor allem die Lasten, die über einen Großteil der Firmenkunden hereinbrachen. Angesichts ausbleibender Einnahmen mussten vielfach, so Schneider, „Tilgungsaussetzungen bei Krediten vereinbart werden“. Insgesamt hat die Bank ihr Kreditgeschäft im Jahr 2020 um 14,4 Prozent auf nunmehr 1.688 Millionen Euro ausgeweitet, „was vor allem auf das Immobiliengeschäft zurückzuführen ist“, so Vorstandsmitglied Jürgen Reinthaler. Gleichzeitig wuchsen die Kundeneinlagen um 7,2 Prozent auf 1.926 Millionen Euro. Einen kritischen Blick warf Schneider hingegen auf die Folgen inflationärer Preisentwicklungen bei Immobilien, Gold und ähnlichen Sachanlagen: „Für das Geld auf dem Konto gibt es immer weniger davon zu kaufen.“

Das ist das neue Führungsteam im Aufsichtsrat der VR-Bank

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Aus seiner Mitte wählte anschließend der Aufsichtsrat Dr. Johann Popp aus Wertingen zum neuen Vorsitzenden. Er gehört seit fast 25 Jahren dem Gremium an und war bisher stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Dr. Popp ist Amtsgerichtsdirektor im Landgericht Dillingen. Stellvertreter Aufsichtsratsvorsitzender ist jetzt Klaus Emler aus Augsburg. Er ist geschäftsführender Gesellschafter bei Sortimo International GmbH in Zusmarshausen.

Aufsichtsratsvorsitzender Otto Völk verabschiedet

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„In seiner 30 Jahre währenden Amtszeit als Aufsichtsrat hat Herr Völk die Arbeit der VR-Bank nicht nur entscheidend geprägt, sondern zugleich wesentlich zum Erfolg der Bank beigetragen“, hieß es in der Laudatio von Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Johann Popp und Vorstandsvorsitzenden Georg Schneider anlässlich der Feierstunde. Die Chronik seiner Arbeit als Aufsichtsrat begann für den langjährigen Diedorfer Bürgermeister im Mai 1991 bei der Raiffeisenbank Diedorf eG. Bereits fünf Jahre später wurde er dort Aufsichtsratsvorsitzender. Im Fusionsjahr 2009 trat er dann das Amt zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der VR-Bank Handels- und Gewerbebank eG an. Im Jahr 2016 wurde Völk zum Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt.

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Beim Blick auf das Anlageverhalten konstatiert Vorstandsmitglied Reinthaler eine Bevorzugung kurzfristiger Anlagen. Der Grund dafür sei die anhaltende Politik negativer Zinssätze der Europäischen Zentralbank, die tiefe Spuren hinterlasse. Dass zum Beispiel die Rendite von Bundesanleihen bis 15 Jahre Laufzeit im negativen Bereich liegt, werde auch in den kommenden Jahren die Zinsspanne belasten, mit der die Bank rechnen müsse und die Anleger rechnen können.

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