Gechlortes Trinkwasser

Trinkwasserversorgung Gersthofen: Rohrnetzspülung steht an

Seit einigen Wochen wird das Trinkwasser in Gersthofen gechlort. Zwischenzeitlich ist der Chlorwert stabil und es fließt somit wieder Trinkwasserqualität laut Verordnung durch Gersthofens Wasserrohre. So sieht die weitere Vorgehensweise aus.

Auf Grund von Keimen im Trinkwasser musste das Wasser in Gersthofen abgekocht und gechlort werden. Zwischenzeitlich konnte wieder Trinkwasserqualität erzielt werden. Aus diesem Grund stimmt sich das Projektteam aktuell mit dem Gesundheitsamt ab, um eine Zeitschiene für das Aufheben des Abkochgebots festzulegen. Der Termin ist jedoch auch abhängig von dem Verlauf einer anstehenden Rohrnetzspülung, denn diese kann in den ersten Tagen Schwankungen des Chlorgehaltes im Versorgungssystem zur Folge haben.

Ziel: Langfristige Chlorung beenden

Den Grund für die Rohrnetzspülung erklärt Erster Bürgermeister Michael Wörle: „Um das Rohrnetz von Ablagerungen zu befreien und langfristig die Chlorung beenden zu können, ist eine Spülung des gesamten Netzes unumgänglich. Wir haben es allerdings geschafft einen Dienstleister zu gewinnen, der ein patentiertes Verfahren mit nach Gersthofen bringt. Wir schaffen mit dem neuen Verfahren circa 5 Kilometer Spülleistung pro Tag, im Vergleich zu circa 1 Kilometer beim konventionellen Spülverfahren. Bei einem Leitungsnetz von insgesamt circa 130 Kilometer Länge ein enormer Vorteil.“

Insgesamt wird die Rohrnetzspülung ungefähr acht Wochen in Anspruch nehmen – abhängig von der Witterung. „Bei einem Wintereinbruch, Frost und Minusgraden ist die Spülung nicht durchführbar. Es kann also zu Verzögerungen kommen. Wir werden über den Fortschritt der Spülung und die Erkenntnisse jedoch regelmäßig berichten“, so Wörle weiter.

Entnahmeeinschränkung während der Spülung

Ab dem 27. Januar wird das Verfahren im gesamten Stadtgebiet Gersthofen Stück für Stück angewandt. Über den jeweiligen Tag der Spülung werden alle Bewohner der Gebiete mit einigen Tagen Vorlauf in den nächsten Wochen über ein Infoschreiben in Kenntnis gesetzt. Das Stadtgebiet wurde in mehrere Spülzonen aufgeteilt. Bewohner der jeweils betroffenen Gebiete sollen während der Spülzeit, in der Regel zwischen 8 und 17 Uhr, kein Wasser aus Ihrer Hausleitung entnehmen, da sonst Luft und Ablagerungen in die Hauswasserleitung gelangen könnten. Auch die Benutzung der Toilettenspülung ist davon betroffen. Es ist daher ratsam, sich bei Bedarf vorher genügend Wasser bereitzustellen.

Verfärbungen des Wassers während Spülung möglich

Ebenfalls könnte es zu Druckmangel oder einer Färbung des Wassers kommen. Unabhängig von dieser Entnahmeeinschränkung kann es in einzelnen Bereichen während des oben genannten Zeitraums auch zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Versorgung kommen. Während des Spülvorgangs, insbesondere bei einer Verfärbung des Wassers, ist das Trinkwasser in den jeweiligen Bereichen zum Verzehr nicht geeignet. Bei Einhalten des Abkochgebots kann das Wasser nach Ende des Spülzeitraums wieder genutzt werden.

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Auf Grund von Keimen im Trinkwasser musste das Wasser in Gersthofen abgekocht und gechlort werden. Zwischenzeitlich konnte wieder Trinkwasserqualität erzielt werden. Aus diesem Grund stimmt sich das Projektteam aktuell mit dem Gesundheitsamt ab, um eine Zeitschiene für das Aufheben des Abkochgebots festzulegen. Der Termin ist jedoch auch abhängig von dem Verlauf einer anstehenden Rohrnetzspülung, denn diese kann in den ersten Tagen Schwankungen des Chlorgehaltes im Versorgungssystem zur Folge haben.

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Den Grund für die Rohrnetzspülung erklärt Erster Bürgermeister Michael Wörle: „Um das Rohrnetz von Ablagerungen zu befreien und langfristig die Chlorung beenden zu können, ist eine Spülung des gesamten Netzes unumgänglich. Wir haben es allerdings geschafft einen Dienstleister zu gewinnen, der ein patentiertes Verfahren mit nach Gersthofen bringt. Wir schaffen mit dem neuen Verfahren circa 5 Kilometer Spülleistung pro Tag, im Vergleich zu circa 1 Kilometer beim konventionellen Spülverfahren. Bei einem Leitungsnetz von insgesamt circa 130 Kilometer Länge ein enormer Vorteil.“

Insgesamt wird die Rohrnetzspülung ungefähr acht Wochen in Anspruch nehmen – abhängig von der Witterung. „Bei einem Wintereinbruch, Frost und Minusgraden ist die Spülung nicht durchführbar. Es kann also zu Verzögerungen kommen. Wir werden über den Fortschritt der Spülung und die Erkenntnisse jedoch regelmäßig berichten“, so Wörle weiter.

Entnahmeeinschränkung während der Spülung

Ab dem 27. Januar wird das Verfahren im gesamten Stadtgebiet Gersthofen Stück für Stück angewandt. Über den jeweiligen Tag der Spülung werden alle Bewohner der Gebiete mit einigen Tagen Vorlauf in den nächsten Wochen über ein Infoschreiben in Kenntnis gesetzt. Das Stadtgebiet wurde in mehrere Spülzonen aufgeteilt. Bewohner der jeweils betroffenen Gebiete sollen während der Spülzeit, in der Regel zwischen 8 und 17 Uhr, kein Wasser aus Ihrer Hausleitung entnehmen, da sonst Luft und Ablagerungen in die Hauswasserleitung gelangen könnten. Auch die Benutzung der Toilettenspülung ist davon betroffen. Es ist daher ratsam, sich bei Bedarf vorher genügend Wasser bereitzustellen.

Verfärbungen des Wassers während Spülung möglich

Ebenfalls könnte es zu Druckmangel oder einer Färbung des Wassers kommen. Unabhängig von dieser Entnahmeeinschränkung kann es in einzelnen Bereichen während des oben genannten Zeitraums auch zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Versorgung kommen. Während des Spülvorgangs, insbesondere bei einer Verfärbung des Wassers, ist das Trinkwasser in den jeweiligen Bereichen zum Verzehr nicht geeignet. Bei Einhalten des Abkochgebots kann das Wasser nach Ende des Spülzeitraums wieder genutzt werden.

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