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Der Sparkassen-Bezirksverband Schwaben ist jüngst zur jährlichen Mitgliederversammlung in Augsburg zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen neben den Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 auch die turnusgemäßen Wahlen des Führungsgremiums.
Teil des Verbandes sind die Sparkassen Altbayern, Nordschwaben, Schwaben-Bodensee, Neu-Ulm-Illertissen, Allgäu und Augsburg.
Die addierte Bilanzsumme der sechs Kreditinstitute kletterte 2025 um 3,5 Prozent auf knapp 38,7 Milliarden Euro. Auch die Kundeneinlagen legten spürbar zu, sie stiegen um gut vier Prozent auf 30,5 Milliarden Euro an. Ähnlich positiv entwickelte sich die Vergabe von Darlehen mit einem Zuwachs auf rund 25,3 Milliarden Euro. Der Verbandsvorsitzende Stefan Bosse ordnet dieses Ergebnis entsprechend ein: „Das Geschäftsjahr 2025 hat erneut gezeigt, wie wichtig starke und regional verankerte Sparkassen für Schwaben sind. Unsere Institute stehen für Stabilität, Nähe und Verlässlichkeit.“
Neben den wirtschaftlichen Kennzahlen stand die Besetzung des Vorstands für den Zeitraum von 2026 bis 2032 auf der Agenda. Die Anwesenden bestätigten Bosse dabei einstimmig im Amt des Vorsitzenden. Seitens der Politik ergänzen künftig der Augsburger Oberbürgermeister Florian Freund (SPD) sowie die Landräte Hans Reichhart (CSU) aus Günzburg und Michael Dinkelmeier (FW) aus dem Landkreis Donau-Ries die Verbandsspitze. Darüber hinaus ziehen die Vorstandsvorsitzenden der folgenden Sparkassen in das Verbandsgremium ein: Sandra Peetz-Rauch (Augsburg), Daniel Gastl (Schwaben-Bodensee), Oliver Haecker (Neu-Ulm–Illertissen) sowie Martin Jenewein (Nordschwaben).
Auch im Geschäftsjahr 2025 legten die Banken erneut großen Wert auf regionales, soziales Engagement. Rund 5,9 Millionen Euro flossen so über Spenden oder Sponsoringverträge in bayerisch-schwäbische Projekte. Gefördert wurden unter anderem kulturelle Einrichtungen, soziale Organisationen sowie Bildungsinitiativen. Bezirksobfrau Peetz-Rauch verdeutlicht den dahinterstehenden Anspruch: „Wir wollen die Region nicht nur wirtschaftlich begleiten, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander stärken.“
Wie bereits im vergangenen Jahr zählen der technische Wandel sowie strenge staatliche Regeln der Finanzaufsicht zu den größten Herausforderungen. Die Banken planen daher, ihre Online-Dienste weiter auszubauen, wollen für die Kundschaft aber weiterhin mit Filialen vor Ort erreichbar bleiben.
Aktuell betreiben die sechs bayerisch-schwäbischen Sparkassen zusammen 204 Filialen mit knapp 500 Geldautomaten. 4.875 Angestellte arbeiteten Stand 31. Dezember 2025 im Verbund, wovon sich zu diesem Zeitpunkt 450 Personen in der Ausbildung befanden.