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So stellt Erhardt + Leimer seine Produktion für die Zukunft auf
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Augsburger Maschinenbauer

So stellt Erhardt + Leimer seine Produktion für die Zukunft auf

 Landrat Martin Sailer und Bürgermeister Paulus Metz besuchten Erhardt + Leimer. Foto: I. Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Landrat Martin Sailer und Paulus Metz, Bürgermeister von Stadtbergen, besuchten am 3. August das Traditions-Unternehmen Erhardt + Leimer GmbH am Sitz in Leitershofen. Diese Gelegenheit nutzten die beiden Politiker auch für einen Rundgang durch die Produktion.

Im Rahmen des Besuchs gab Geschäftsführer Dr. Michael Proeller den beiden Politikern einen Einblick ins Familien-Unternehmen. „Ein wichtiger Schritt war sicher, die lärmintensiven Produktions-Schritte aus Leitershofen heraus in die Rumplerstraße zu verlegen“, so Proeller. Von der Maßnahme profitieren vor allem die Anwohner nahe dem Stammsitz in Leitershofen.

Erweiterte Produktion in der Rumplerstraße

In der Rumplerstraße hat Erhardt + Leimer eine ehemalige Halle der Böwe Systec GmbH angemietet und damit die eigene Produktion erweitert. An dem Standort sind rund 100 Mitarbeiter im Bereich der Metallfertigung beschäftigt. Auffallend ist dort, dass keine hohen Stückzahlen derselben Produkte gefertigt werden. „Das ist ganz klar eine der Stärken von Erhardt + Leimer, die Produkte auf Nachfrage der Kunden anzupassen und zu fertigen. Große Stückzahlen sind hier weniger entscheidend“, betonte auch Bürgermeister Metz.

Landrat Martin Sailer und Stadtbergens Bürgermeister Paulus Metz nutzten am 3. August die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Erhardt + Leimer in Leitershofen zu werfen. Nachdem sie die dortige Produktion besichtigt hatten, ging es weiter zum Produktions-Standort in der Rumplerstraße.

Fotos: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

„In unserem Geschäft ist Langfristigkeit gefragt“

Daneben hob der Geschäftsführer einen weiteren Faktor hervor: „In unserem Geschäft ist Langfristigkeit gefragt. Deshalb haben wir eine stabile Basis in Augsburg aufgebaut. Es nützt nichts, für viele Millionen Euro auf der grünen Wiese eine Produktionshalle zu bauen, die man im Falle einer Krise nicht mehr halten kann“, betonte Proeller.

Rund 1.000 Auszubildende seit Unternehmens-Gründung

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Neben Sicherheit ist jedoch auch Innovationskraft gefragt, weiß Landrat Sailer und stellte deshalb die Frage in den Raum: „Im Traditions-Unternehmen Erhardt + Leimer hat sich viel verändert, wie bleibt man hier weiter innovativ?“ Für Proeller sind hier klar die qualifizierten Mitarbeiter entscheidend: „Um die besten Köpfe zu gewinnen, ist eine offene Unternehmens- und Diskussionskultur nötig. Denn diese hilft dabei, das Unternehmen als Marke in der Region zu etablieren.“ Als bedeutender Faktor gilt hierbei auch die Ausbildung der eigenen Fachkräfte, so Proeller weiter. In der knapp hundertjährigen Geschichte des Unternehmens hat Erhardt + Leimer bereits rund 1.000 junge Menschen ausgebildet. Die eigene Lehrwerkstatt wird seit 1963 betrieben.

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