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Scheitert Europa am Euro? Stadtsparkasse Augsburg
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Stadtsparkasse Augsburg

Scheitert Europa am Euro? Stadtsparkasse Augsburg

 Dr. Ulrich Kater referierte bei der "Euro-Informationsveranstaltung" der Stadtsparkasse Augsburg. Foto: Stadtspark

Die Frage „Scheitert Europa am Euro?“ war der Grund für die „Euro-Informationsveranstaltung“ der Stadtsparkasse Augsburg. Mitte Mai konnten Interessierte in der Filiale der Sparkasse dem Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater zuhören, wie er die Zukunft des Euros einschätzt. Laut Kater wird der Euro nicht scheitern, jedoch sollte dringend eine zentrale finanzpolitische Instanz mit Durchgriffsrechten entstehen.    

„Die spinnen die Europäer – Scheitert Europa am Euro?“. Mit dieser provokanten Fragestellung startete die „Euro- Informationsveranstaltung“ der Stadtsparkasse Augsburg. Die Veranstaltung fand am 15. Mai, in der Kundenhalle der Hauptstelle statt. Vorstandsmitglied Cornelia Kollmer begrüßte die rund 500 Gäste. Sie führte in einen Abend ein, der, geprägt von den aktuellen Fragestellungen zu den Themen Euro, Staatsverschuldung, Inflation und Währungskrise, einen Ausblick auf den Konjunktur und Kapitalmarkt gab.

Ein Hauen und Stechen

Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank Deutsche Girozentrale Frankfurt, nahm sich Europa und den Euro vor. Dazu wählte Kater als Einstieg eine der bekannten Prügelszenen aus den Asterix-Bänden um das Hauen und Stechen der „in Vielfalt vereinten Nationen“ der Europäischen Union zu illustrieren. Mit diesem lustigen Comic-Bild begeisterte er gleich die Zuhörer. Ernsthafter und dem Thema angemessen ging es dann weiter. „Scheitert Europa am Euro?“, diese Frage galt es zu durchleuchten. Ulrich Kater meint „Nein“ und hatte hierfür auch die entsprechenden Begründungen parat: „Der Euro wird nicht auseinanderbrechen – Griechenland vielleicht einmal ausgenommen. Das heißt aber nicht, dass der Euro ab jetzt reibungslos funktioniert. Ohne eine zentrale finanzpolitische Instanz mit Durchgriffsrechten funktioniert es nicht.

Europa in den Nachwehen

Es ist weniger die Euro-Debatte, als die Nachwehen der Finanzkrise, die das Sparen und Anlegen in den kommenden Jahren grundlegend verändern werden. Anleger in "sicheren" Anlagen werden in dem zu erwartenden Inflationsumfeld scheibchenweise enteignet. Die Inflation ist schon jetzt vielerorts höher als die sicheren Zinsen. Das heißt aber, dass die Kaufkraft des Ersparten mit den Jahren abnimmt. Daher muss der Anleger dafür sorgen, mit seinen Anlagen mindestens die Inflationsrate zu verdienen. Da bei Staatsanleihen entweder die Verzinsung zu gering oder die Perspektiven zu unsicher geworden sind, muss man näher an der Wirtschaft investieren. Das bedeutet stärker in Sachwerte gehen, breit diversifiziert in Aktien, Unternehmensanleihen oder Gewerbeimmobilien, und zwar sowohl in Deutschland als auch international breit gestreut.“ Im anschließenden Expertengespräch beantwortete der renommierte Fachmann Fragen zur künftigen Entwicklung an den Kapitalmärkten. Nach diesem Gedankenaustausch hatten die Gäste anschließend noch Gelegenheit den Abend bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen.

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