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Renk: Ex-Diehl-Chef Klaus Richter soll Aufsichtsratsvorsitz übernehmen
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Renk: Ex-Diehl-Chef Klaus Richter soll Aufsichtsratsvorsitz übernehmen

Archivbild. Renk hat den Hauptsitz in Augsburg. Foto: Adobe Stock/ Frank Gärtner
Archivbild. Renk hat den Hauptsitz in Augsburg. Foto: Adobe Stock/ Frank Gärtner

Bei der Renk Group AG steht ein Wechsel im Aufsichtsrat an: Ex-Diehl-Chef Klaus Richter soll auf der Hauptversammlung im Juni den Vorsitz übernehmen.

Die Renk Group AG bereitet einen Wechsel an der Spitze ihres Aufsichtsrats vor. Der frühere Diehl-Chef Dr. Klaus Richter soll auf der Hauptversammlung am 10. Juni 2026 in das Kontrollgremium gewählt werden und anschließend den Vorsitz übernehmen. Der 61-jährige Manager ist als Nachfolger von Claus von Hermann vorgesehen, der sein Mandat mit Ablauf der Hauptversammlung auf eigenen Wunsch niederlegen wird.

Erfahrung aus Luftfahrt- und Rüstungsindustrie

Richter verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Industrie, insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Luftfahrt und Automobil. Bis 2024 war er Sprecher des Vorstands der Diehl-Gruppe. Zuvor arbeitete er über ein Jahrzehnt für die Airbus Group, unter anderem als Chief Procurement Officer sowie als Vorsitzender der Geschäftsführung der Airbus Operations GmbH in Deutschland. Von 2017 bis 2019 war Richter zudem Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI).

Börsengang in der Amtszeit des bisherigen Vorsitzenden

Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Claus von Hermann begleitet das Unternehmen seit der Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2023. In seine Amtszeit fällt unter anderem der Börsengang der Renk Group AG im Jahr 2024. Der Aufsichtsrat dankte von Hermann für seinen Beitrag zur Transformation des Unternehmens zu einem börsennotierten Konzern.

Über Renk

Die Renk Group AG mit Hauptsitz in Augsburg entwickelt und produziert Antriebslösungen für militärische und zivile Anwendungen. Zum Portfolio gehören unter anderem Getriebe, Antriebsstränge, Hybridantriebe, Federungs- und Lagertechnik sowie Testsysteme. Zu den wichtigsten Einsatzfeldern zählen Militärfahrzeuge, Marineanwendungen, zivile Schifffahrt sowie energieorientierte Industrieanwendungen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro. Die Aktie der Renk Group AG ist seit Februar 2024 an der Frankfurter Börse notiert und seit März 2025 Mitglied im MDAX.

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