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Das Geschäftsjahr 2012 liegt hinter der Augsburger PATRIZIA AG. Zeit um Bilanz zu ziehen und die Zahlen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit folgenden drei Statements lässt sich das PATRIZIA Jahr zusammenfassen:
PATRIZIA hat sich auf den Weg gemacht. Auf den Weg nach Europa. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen den Weg zum führenden vollstufigen Immobilien-Investmenthaus Europas fortsetzen. Mit neu gegründeten Standorten in London, Paris und Kopenhagen findet man die PATRIZIA AG nun neben Deutschland auch in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg und Schweden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Gründung der Tochtergesellschaft PATIZIA Nordics in Kopenhagen zu, dem bereits zweiten Standort von PATRIZIA in den nordischen Immobilienmärkten. Insgesamt managet PATRIZIA mit allen ihren Standorten heute ein Immobilienvermögen von 7,7 Milliarden Euro. 550 Millionen Euro und damit fast das Doppelte wie noch im Jahr zuvor, entfallen auf die nordischen Märkte.
PATRIZIA fasst Fuß im Bereich Gewerbeimmobilien
Bereits heute entfallen 60 Prozent des von PATRIZIA betreuten Immobilienvermögens auf Gewerbeimmobilien. Mit der Übernahme der britischen Tamar Capital Group im Dezember 2012 dringt PATRIZIA in das Segment der sogenannten Light-Industrial Immobilien vor. Dies umfasst vor allem Logistik- und Handelsimmobilien, aber auch Forschungseinrichtungen. Die Übernahme der Tamar Capital Group hat zudem noch einen weiteren Vorteil. PATRIZIA rückt hierdurch in den Fokus opportunistisch geprägter Investoren.
PATRIZIA festigt heimische Marktposition
Für den größten Einzelimmobiliendeal nach der Finanzkrise ist die PATRIZIA AG verantwortlich. Im Februar 2012 erwarb das Unternehmen die damalige LBBW Immobilien, heute SüDeWo und deren rund 21.000 Wohnungen. Damit hat PATRIZIA neue Co-Investments etabliert. Das Co-Investment „Wohnmodul“ wurde im Berichtszeitraum weiter ausgebaut und auf 330 Millionen Euro Eigenkapital aufgestockt. PATRIZIA konnte auf diese Weise ihre Investitionen in Projektentwicklung deutlich steigern und baut derzeit rund 2.800 Wohnungen in teilweise völlig neu entwickelten Stadtquartieren, unter anderem in Augsburg (Provinopark), Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München.
PATRIZIA steigert Ertragskraft
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass PATRIZIA im Geschäftsjahr 2012 ihre Ertragslage nochmals deutlich verbessern konnte. Das auf Basis der IFRS ermittelte Ergebnis, EBT, vor Steuern betrug 28,6 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2011 lag das EBT noch bei 19,9 Millionen Euro. Damit erreichte PATRIZIA die eigene Prognose einer 20-prozentigen Steigerung deutlich.