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Oberottmarshausen spart CO²
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erdgas schwaben

Oberottmarshausen spart CO²

 Markus Kitt, Gerhart Mößner, Uwe Sommer. Foto: erdgas schwaben.

Seit 1992 wird ein Teil der Gemeinde Oberottmarshausen von erdgas schwaben mit Erdgas versorgt. Bisher konnte man dadurch schon 3.300 Tonnen CO² einsparen.  

Oberottmarshausen verlängerte den Wegerechtsnutzungs-Vertrag für Erdgas. „Der Beschluss im Gemeinderat war einstimmig“ bestätigt Bürgermeister Mößner. „Wir freuen uns natürlich sehr, die Zusammenarbeit  in den nächsten 10 Jahren fortführen zu können.“  Ende 1992 hatte man den ersten Wegenutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Oberottmarshausen und erdgas schwaben geschlossen. Seitdem verringert sich der CO2 Fußabdruck der Gemeinde stetig.

Die Versorgung Oberottmarshausens mit Erdgas durch erdgas schwaben

„Heute liegen über 11 km Erdgas-Leitungen in Oberottmarshausen und versorgen Rathaus, Bürgerhaus, Schule und Kindergarten sowie  220 Privathaushalte“, erläutert Uwe Sommer, Prokurist bei schwaben netz, den Fortschritt der Energieversorgung. „Oberottmarshausen setzt jährlich etwa 6 GWh des umweltschonenden Energieträgers Erdgas ein. Zieht man den Vergleich zu Heizöl, so konnten in Oberottmarshausen allein im Jahr 2010 350 t CO² eingespart werden, seit Vertragsbeginn sogar 3.300 t“, so Sommer weiter. Das entspricht der Lebensleistung von 264.000 Bäumen bei der CO² Bindung.  

Wie sieht der Wegenutzungsvertrag aus?

schwaben netz ist die Netzgesellschaft im Unternehmensverbund von erdgas schwaben. Sie ist für den Bau und Unterhalt des Erdgasnetzes verantwortlich. Damit ist schwaben netz auch neuer Vertragspartner in Sachen Wegerechtsnutzung. Bürgermeister Gerhard Mößner arbeitet seit nun 10 Jahren mit dem regionalen Energieversorgungs-Unternehmen zusammen. Er fasst die Details des Vertrages zusammen: „Im Wegenutzungsvertrag wird festgehalten, dass die Gemeinde Oberottmarshausen  öffentlichen Grund - das können Straßen und Wege oder öffentliche Plätze sein – zum Ausbau des Erdgasnetzes zur Verfügung stellt. Im Gegenzug verpflichtet sich schwaben netz an die Gemeinde eine vom Gesetzgeber definierte Konzessionsabgabe zu bezahlen, die sich an der Menge Erdgases bemisst.“

Ulrichskaserne wichtig für die Versorgung Oberottmarshausens mit Erdgas

„Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Gemeinde konnten wir in der Vergangenheit einige Projekte umsetzen“ führt Markus Kittl, Sprecher Geschäftsführung schwaben netz, aus. „Das erste erdgasversorgte Baugebiet 1993 war das ‚Nördlich der Rainstraße‘ mit 28 Grundstücken. Zuletzt wurde im Jahr 2007 die Erdgas-Erschließung des Gebietes zwischen Eichenstraße und Kapellenstraße umgesetzt.“ Die Gemeinde zwischen Königsbrunn und Schwabmünchen profitierte von der prominenten Nachbarschaft der Ulrichskaserne. 1960 wurde die Ulrichskaserne in Lechfeld Nord eingeweiht. Das Lechfeld ist ein wichtiger NATO-Flugplatz und beherbergt das Jagdbombergerschwader 32. Vergangenes Jahr wurde die Fachschule für Informationstechnik in der Ulrichskaserne eingeweiht. Die Kaserne ist für die Wirtschaftlichkeit einer Erdgasleitung ein wichtiger Großkunde.

erdgas schwaben will auch eine Power-to-Gas –Anlage bauen

In der Nachbargemeinde Graben baut erdgas schwaben seit 2008 an der Energiewende. Dort steht das 1. der 4 laufenden Bio-Erdgas-Produktionsanlagen. Der heutige Umweltminister Marcel Huber kam damals zum Spatenstich. Heute liegt auf seinem Tisch der Antrag auf Förderung einer Power-to-Gas –Anlage auf dem Nachbargrundstück. Auch hier würde das Projekt von erdgas schwaben durchgeführt werden. Die Oberottmarshauser lassen die große Politik in München und kümmern sich um die Energiewende vor Ort. „Die Schule, das Bürgerhaus, Feuerwehrhaus und Kindertagesstätte – die energetischen Maßnahmen, die wir bereits seit Jahren vorangetrieben haben, zahlen sich jetzt aus“, bestätigt Mößner.

Mehr unter www.erdgas-schwaben.de

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