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Mit welchen Geschäftsmodellen bleibt der Mittelstand wettbewerbsfähig?
Mittelstandsforum 2026

Mit welchen Geschäftsmodellen bleibt der Mittelstand wettbewerbsfähig?

(v.l.n.r.): Michael Kramer, stv. Vorstandsmitglied und Bereichsleiter Center.Unternehmenskunden SSKA; Cornelia Kollmer, stv. Vorstandsvorsitzende SSKA; Michael Köhler, Senior Analyst Landesbank Baden-Württemberg; Michael Ziechaus, Geschäftsführer Bayern Consult Unternehmensberatung und Wolfgang Tinzmann, Vorstandmitglied SSKA. Foto: Stadtsparkasse Augsburg
(v.l.n.r.): Michael Kramer, stv. Vorstandsmitglied und Bereichsleiter Center.Unternehmenskunden SSKA; Cornelia Kollmer, stv. Vorstandsvorsitzende SSKA; Michael Köhler, Senior Analyst Landesbank Baden-Württemberg; Michael Ziechaus, Geschäftsführer Bayern Consult Unternehmensberatung und Wolfgang Tinzmann, Vorstandmitglied SSKA. Foto: Stadtsparkasse Augsburg

Beim Mittelstandsforum 2026 der Stadtsparkasse Augsburg diskutierten Experten über globale Unsicherheiten, Kapitalmärkte und Wege zur Anpassung mittelständischer Geschäftsmodelle. Diese Themen standen im Fokus.

Mittelständische Unternehmen stehen derzeit unter starkem Druck. Globale Wettbewerbsbedingungen verschärfen sich. Geopolitische Unsicherheiten nehmen zu. Dazu kommen Bürokratie, steigende Energiepreise, Inflation und Zölle. Diese Faktoren belasten das wirtschaftliche Umfeld deutlich. Gleichzeitig müssen Unternehmerinnen und Unternehmer Investitionen entscheiden und Transformation vorantreiben. Das Mittelstandsforum der Stadtsparkasse Augsburg 2026 griff diese Entwicklungen auf.

Plattform für Austausch im Mittelstand

Die Stadtsparkasse Augsburg stellt mit dem Mittelstandsforum eine Plattform für den Dialog bereit. Ziel sei stets der Austausch über wirtschaftliche Herausforderungen und strategische Entscheidungen. Wolfgang Tinzmann, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg betont die Unterstützungsangebote der Stadtsparkasse Augsburg. „Mit unserem Mittelstandsforum bieten wir mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern traditionell eine Plattform zum Austausch über aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen, innovative Geschäftsansätze und strategische Zukunftsentscheidungen“, führt Tinzmann aus. Beim Mittelstandsforum im vergangenen Jahr stand etwa das Thema Cybersicherheit im Mittelpunkt

Einordnung der globalen wirtschaftlichen Lage

Durch den Abend führte Michael Kramer, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Bereichsleiter Center.Unternehmenskunden. Vor über 100 Gästen wurden zwei Experten vorgestellt.

Michael Köhler, Senior Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, beschrieb die weltwirtschaftliche Lage als angespannt. Die Unsicherheit sei aktuell so hoch wie nie. Als zusätzlicher Belastungsfaktor gelten steigende Ölpreise. Die Kapitalmärkte schwanken zwischen Wachstum und Inflation. Zinsanhebungen werden wahrscheinlicher, während die Renditen nur leicht steigen dürften. Frühindikatoren zeigen eine schwächere Wirtschaft, weshalb Wachstumsprognosen nach unten korrigiert werden. Köhler zieht daraus den Schluss, dass Volatilität die neue Normalität sei.

Perspektiven für mittelständische Unternehmen

Im zweiten Teil des Forums rückte der Umgang mit den aktuellen Rahmenbedingungen in den Fokus. Michael Ziechaus, Geschäftsführer der Bayern Consult Unternehmensberatung, zeigte Handlungsoptionen auf. Er empfiehlt, Veränderungsprozesse konsequent zu verfolgen. Unternehmen müssten ihre Geschäftsmodelle flexibel anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Im Mittelpunkt standen dabei Digitalisierung, Effizienzsteigerung, Fachkräftemangel und strategische Liquiditätsplanung. Besonders relevant seien langfristige Entscheidungen in Infrastruktur, Management, Produktentwicklung und Personalplanung. Ziel sei es, die Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks zu erhöhen. Abschließend hob Ziechaus die Bedeutung einer vorausschauenden Unternehmensstrategie hervor. Diese müsse wirtschaftliche Unsicherheiten ebenso berücksichtigen wie technologische und gesellschaftliche Veränderungen.

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