Hightech-Standort

Mehr Mitarbeiter: OSRAM baut Werk in Schwabmünchen aus

OSRAM am Hauptsitz in München. Foto: OSRAM Licht AG
Auf der Jahrespressekonferenz von OSRAM am 7. November wurde deutlich: Das traditionsreiche Werk in Schwabmünchen soll künftig zum Hightech-Standort ausgebaut werden. Auch die Mitarbeiterzahlen sollen steigen.

Aktuell arbeiten rund 330 Menschen für OSRAM in Schwabmünchen. Hauptsächlich werden dort Leuchtmittel und Drahtwendel für traditionelle Lichtprodukte hergestellt. Nach den heutigen Plänen sollen am OSRAM-Standort im Landkreis Augsburg künftig mehr Mitarbeiter beschäftigt sein als bisher. Wie viele zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, ist aber noch unklar.

Zweiter bayerischer OSRAM-LED-Standort in Schwabmünchen

Das Ziel von OSRAM ist die Transformation in ein Hightech-Unternehmen. Der Standort Schwabmünchen soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Denn in Schwabmünchen ist der Bau eines Reinraums für LED-Komponenten geplant. In diesem entstehen Beschichtungen für LED-Chips. Die LED-Chips werden dann in Regensburg weiterverarbeitet. Dort liegt das deutsche OSRAM-Zentrum für die LED-Produktion. In der Regensburger Chip-Fertigung arbeiten rund 2.500 Beschäftigte für das Unternehmen.

Schwabmünchen wird also der zweite, deutlich kleinere LED-Standort von OSRAM in Bayern sein. Die Planungen für den Umbau laufen bereits. Wie viel OSRAM in den Standort Schwabmünchen investieren wird, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.  

Weichenstellungen für die Zukunft von OSRAM

Bereits im August wurde bekannt, dass OSRAM seine deutschen Werke weiterentwickeln will. Im Fokus stehen die Standorte in Berlin und Schwabmünchen. Dort verzeichnet OSRAM starke Volumenrückgänge im traditionellen Geschäft, die die Werke mittelfristig in ihrer Existenz gefährdet hätten. An dem Standort in Schwabmünchen werden künftig LED-Vormaterialien in Reinräumen hergestellt. Berlin hat sich hingegen als geeigneter Standort für das Zukunftsgeschäft Autonomes Fahren erwiesen. In den kommenden Jahren soll das Werk zu einem weltweiten Hochtechnologie-Zentrum erweitert werden.

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In Herbrechtingen bleibt auch weiterhin das weltweite Leitwerk für Spezialbeleuchtung. Das Werk in Eichstätt ist in hoher Auslastung durch die gute Nachfrage nach Kinolampen. In Regensburg werden in den kommenden Jahren die LED-Kapazitäten deutlich ausgebaut.

OSRAM-Werk in Augsburg abgespalten

Auch in Augsburg war OSRAM lange Zeit mit einem eigenen Werk vertreten. Schlussendlich wurde der Standort jedoch abgespalten. Die Ex-OSRAM-Sparte firmiert nun unter dem Namen LEDVANCE. Das Unternehmen wurde im Sommer schließlich von einem chinesischen Investor gekauft.

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Aktuell arbeiten rund 330 Menschen für OSRAM in Schwabmünchen. Hauptsächlich werden dort Leuchtmittel und Drahtwendel für traditionelle Lichtprodukte hergestellt. Nach den heutigen Plänen sollen am OSRAM-Standort im Landkreis Augsburg künftig mehr Mitarbeiter beschäftigt sein als bisher. Wie viele zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, ist aber noch unklar.

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Schwabmünchen wird also der zweite, deutlich kleinere LED-Standort von OSRAM in Bayern sein. Die Planungen für den Umbau laufen bereits. Wie viel OSRAM in den Standort Schwabmünchen investieren wird, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.  

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Bereits im August wurde bekannt, dass OSRAM seine deutschen Werke weiterentwickeln will. Im Fokus stehen die Standorte in Berlin und Schwabmünchen. Dort verzeichnet OSRAM starke Volumenrückgänge im traditionellen Geschäft, die die Werke mittelfristig in ihrer Existenz gefährdet hätten. An dem Standort in Schwabmünchen werden künftig LED-Vormaterialien in Reinräumen hergestellt. Berlin hat sich hingegen als geeigneter Standort für das Zukunftsgeschäft Autonomes Fahren erwiesen. In den kommenden Jahren soll das Werk zu einem weltweiten Hochtechnologie-Zentrum erweitert werden.

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OSRAM-Werk in Augsburg abgespalten

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