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LEW TelNet feiert 20-jähriges Jubiläum in Neusäß
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Event mit 100 Gästen

LEW TelNet feiert 20-jähriges Jubiläum in Neusäß

 Vor 20 Jahren ging LEW TelNet am Standort in Neusäß an den Start. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Rund 100 Kunden und Geschäftspartner kamen auf Einladung des regionalen Datennetzbetreibers LEW TelNet am Firmensitz in Neusäß zur Jubiläumsfeier zusammen. Vor insgesamt 20 Jahren ging die Tochter der Lechwerke AG dort als eigenständiges Unternehmen an den Start.

„Wir haben 1997 mit dem damals 700 Kilometer langen Glasfasernetz der Lechwerke angefangen. Heute umfasst unser Netz fast 3.000 Kilometer“, blickt Johannes Stepperger, LEW TelNet Geschäftsführer, zurück. „Die Basis unseres Geschäfts ist unser Glasfasernetz. Es ist heute so zukunftssicher wie 1997. Die Glasfasertechnologie hat ihre Leistungsgrenze noch längst nicht erreicht“, so Stepperger weiter.

60.000 Firmen, Betriebe, Behörden und Haushalte werden durch LEW TelNet versorgt

„Unser Datennetz musste von Anfang an absolut sicher sein, denn darüber wurden schon damals das gesamte Stromverteilnetz sowie die Wasserkraftwerke gesteuert“, erläutert der Geschäftsführer den Gästen der Jubiläumsfeier. Heute versorgt das Netz der LEW TelNet mehr als 60.000 Firmen, Betriebe, Behörden und Haushalte mit schnellem Internet. Darüber hinaus beschäftigt sich das Neusäßer Unternehmen mit Themen wie Telefonie und Firmennetzwerken über den Betrieb von Rechenzentren, sicheres Cloud Computing und Backuplösungen bis hin zur IT-Security.

1997 ging LEW TelNet, Tochtergesellschaft der Lechwerke AG, in Neusäß als eigenständiges Unternehmen an den Start. Seit 20 Jahren treibt das Unternehmen nun den Netzausbau zwischen Donauwörth und Schongau voran. Zum Jubiläum kamen rund 100 Gäste am Firmensitz in Neusäß zusammen.

Fotos: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mehr als 180 Breitbandprojekte in der Region

„Das Netz und die IT-Infrastruktur von LEW TelNet ermöglicht der Region den Anschluss an die Zukunft: vom flächendeckenden Gigabitnetz für alle bis zu den vielfältigen Chancen der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft“, fasst Stepperger zusammen. Unterstützung gibt es hier auch vonseiten der Politik. So treibt LEW TelNet seit dem Start des 1. Bayerischen Förderprogramms den Breitbandausbau in der gesamten Region voran. Bis heute hat das Unternehmen mehr als 80 Förderprojekte fertiggestellt oder aktuell in Umsetzung sowie über 100 Gewerbegebiete und Neubausiedlungen privatwirtschaftlich mit Glasfaser erschlossen.

„Die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft hat aber gerade erst begonnen“

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„Eine weitgehend flächendeckende Versorgung mit Bandbreiten bis 50 Megabit pro Sekunde ist fast schon in Sichtweite. In vielen Fällen wird dabei noch die bestehende Kupferinfrastruktur genutzt. Und diese lässt nur noch begrenzt weitere Bandbreiten-Steigerungen zu. Die Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft hat aber gerade erst begonnen. Laut Experten werden in sieben Jahren 75 Prozent aller Haushalte einen Bandbreitenbedarf von mindestens 500 Megabit pro Sekunde haben. Das Ziel ist damit aus unserer Sicht erst dann erreicht, wenn flächendeckend Glasfaseranbindungen verfügbar sind“, erklärt Stepperger. „Überall, wo die Glasfaser noch nicht bis zum Haus reicht, müssen Kommunen, Wirtschaft und Politik auch in den kommenden Jahren gemeinsam und engagiert anpacken.“

LEW-Vorstand Norbert Schürmann und LEW TelNet Geschäftsführer Johannes Stepperger. Foto: LEW/Christina Bleier

LEW-Vorstand Norbert Schürmann und LEW TelNet Geschäftsführer Johannes Stepperger. Foto: LEW/Christina Bleier

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