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Gronde erweitert seine Angebote für die augenoptische und hörakustische Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Unter dem Namen „Grondinchen“ führt das Unternehmen künftig alle Leistungen für diese Altersgruppe zusammen. Ziel ist es, Seh- und Hörprobleme frühzeitig zu erkennen und die Entwicklung der Kinder zu unterstützen.
Probleme mit den Augen oder Ohren zeigen sich bei Kindern nicht immer eindeutig oder rechtzeitig. Häufige Anzeichen können zusammengekniffene Augen beim Lesen oder Fernsehen sein. Auch nachlassende Lesefähigkeit, eine höhere Lautstärke am Fernseher oder Konzentrationsprobleme in der Schule können darauf hinweisen. Gronde möchte darauf aufmerksam machen.
Ein Bestandteil von „Grondinchen“ ist ein kinderoptometrisches Screening. Dabei werden das Farbsehen, das Kontrastsehen und das räumliche Sehen untersucht. Auch verstecktes Schielen lässt sich damit erkennen. Gronde setzt dafür spezielle Messgeräte ein. Diese funktionieren ohne aktive Mitarbeit des Kindes. Dadurch können auch Kleinkinder untersucht werden, während sie auf dem Schoß einer Bezugsperson sitzen. Ziel ist eine altersgerechte Untersuchung, die auch bei kleinen Kindern möglich ist.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Myopie-Management. Dabei geht es um die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Kurzsichtigkeit bei Kindern. Gronde nutzt dafür moderne Messtechnik, darunter den Myopia Master. Spezielle Brillengläser oder Kontaktlinsen sollen das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit verlangsamen. Dadurch lässt sich laut Unternehmen auch das Risiko schwerwiegender Augenerkrankungen im späteren Leben deutlich senken.
Gronde weist darauf hin, dass Kurzsichtigkeit bei Kindern häufig zu spät erkannt wird. Deshalb kommen die Optometristinnen und Optometristen des Unternehmens auf Wunsch auch in Schulen. Dort können sie die Augen ganzer Schulklassen untersuchen.
Mit dem „Grondinchen“-Abo bietet Gronde ein weiteres Angebot für Familien. Für sechs Euro im Monat erhalten sie eine neue Brille pro Jahr. Zudem sind kostenlose Reparaturen und regelmäßige Sehtests enthalten. Das Angebot soll sicherstellen, dass die Brille an die Bedürfnisse des Kindes angepasst bleibt. Ergänzend gibt es Brillen und Sonnenbrillen für Kinder und Jugendliche. Diese sind laut Gronde auf Hautverträglichkeit geprüft und sollen flexibel sowie robust sein. Auch das Visual Training gehört zum Programm. Dabei lernen Kinder mit gezielten Übungen, ihre Sehfähigkeiten besser zu nutzen.
Um die Versorgung an allen Standorten sicherzustellen, hat Gronde ein Team von Spezialistinnen und Spezialisten aufgebaut. Für die Untersuchung und Betreuung des kindlichen Gehörs sind sogenannte Pädakustikerinnen und Pädakustiker zuständig. Sie haben sich auf das Gehör von Kindern spezialisiert.
Gronde verweist in diesem Punkt auf die geplante Gesundheitsreform. Diese sehe erhebliche Kürzungen im HNO-Bereich vor. Dadurch könnten längere Wartezeiten auf Arzttermine entstehen. Ein Besuch in der Gronde-Hörakustik könne Eltern Sicherheit geben und sie bei der Suche nach einem Termin beim HNO-Arzt unterstützen, jedoch nicht ersetzen. Gronde hat Kinderärzte, Augenärzte und HNO-Ärzte in der Region Augsburg bereits mit einem Informationsschreiben über „Grondinchen“ informiert.