B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Augsburger Familienunternehmen unter den Top-Mittelständlern
Bayerns Best 50

Augsburger Familienunternehmen unter den Top-Mittelständlern

Geschäftsführerin Lena Gronde (2. v.r.) und Clemens Gronde (2. v.l.), Minister Hubert Aiwanger (l.) bei der Preisverleihung von Bayerns Best 50 in Schloß Schleißheim. Foto: Gronde Sehen & Hören GmbH
Geschäftsführerin Lena Gronde (2. v.r.) und Clemens Gronde (2. v.l.), Minister Hubert Aiwanger (l.) bei der Preisverleihung von Bayerns Best 50 in Schloß Schleißheim. Foto: Gronde Sehen & Hören GmbH

Gronde Sehen & Hören zählt zu den 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen Bayerns. Wie das Augsburger Familienunternehmen auf die Auszeichnung reagiert.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat Ende Juli 2026 zum 25. Mal die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ verliehen. Ausgezeichnet wurden dabei die 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen im Freistaat. In diesem Jahr stammen zehn der ausgezeichneten Unternehmen aus Bayerisch-Schwaben. Dazu zählt auch das Augsburger Familienunternehmen Gronde. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger überreichte den Preis bei einem Festakt in Schloss Schleißheim.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ausgewählt. In diesem Jahr kamen rund 10.000 bayerische Unternehmen für den Wettbewerb infrage. Die Unternehmen stammen aus unterschiedlichen Branchen und haben zwischen 50 und mehr als 2000 Mitarbeitende.

Gronde als Familienbetrieb

Gronde gehört mit rund 160 Mitarbeitenden an acht Standorten zu den kleineren Unternehmen unter den ausgezeichneten Betrieben. Das Familienunternehmen wird von Clemens Gronde und seiner Tochter Lena Gronde geführt. Lena Gronde ist seit 2017 Geschäftsführerin. Clemens Gronde zeigte sich über die Auszeichnung überrascht. „Wir sind stolz und glücklich über unsere Entwicklung in den letzten Jahren, aber wir waren doch etwas überrascht, dass wir es unter die 50 wachstumsstärksten bayerischen Unternehmen geschafft haben“, so Gronde

Er gründete sein erstes Geschäft 1971 im Schwabencenter in Augsburg. Die heutige Entwicklung führt er auch auf die Arbeit des gesamten Teams zurück.

Wachstum soll weitere Investitionen ermöglichen

Für Lena Gronde bedeutet Wachstum mehr als steigende Umsätze. Das Unternehmen will die Entwicklung nutzen, um weiter zu investieren. Dazu gehören neue Arbeitsplätze sowie die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Auch die Ausstattung der Filialen, neue Technologien und Marketing sollen davon profitieren. „Wachstum bedeutet nicht einfach nur mehr Umsatz. Wachstum bietet Chancen!“, erklärt die Geschäftsführerin. Sie sieht die Auszeichnung als Anerkennung für das gesamte Unternehmen.

Gronde baut digitale Angebote aus

Auch bei der Digitalisierung entwickelt sich das Unternehmen weiter. In diesem Jahr wurde der Gronde-Onlineshop um eine Service- und Beratungsseite erweitert. Kunden sollen dort einfacher einen Termin in einer Filiale vereinbaren können. „Digitalisierung bedeutet für uns, die persönliche Beratung sinnvoll zu unterstützen, damit unsere Kolleginnen und Kollegen in den Filialen mehr Zeit für unsere Kundinnen und Kunden haben“, führt Lena Gronde an. Der Onlineshop wird derzeit vollständig neu aufgebaut. Dabei setzt Gronde auch Künstliche Intelligenz ein. Das Unternehmen will die Technologie nach eigenen Angaben gezielt einsetzen. Dabei soll sie Mitarbeitende und Kunden unterstützen und datenschutzkonform genutzt werden.

Fokus auf Augengesundheit und Kinder

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der optometrischen Versorgung. Gronde bietet ein Screening zur langfristigen Erhaltung der Augengesundheit an. Das Screening ist laut Betriebsangaben beim Brillenkauf inklusive. Für Kinder hat das Unternehmen das Programm Grondinchen entwickelt. Speziell geschulte Optiker und Hörakustiker kümmern sich dabei um das Sehen und Hören von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen. Das Angebot richtet sich auch an Kinder mit Behinderungen. Durch die genutzte Technik soll früh Kurzsichtigkeit erkannt werden.

Artikel zum gleichen Thema