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Klinikum Augsburg hofft auf 30 zusätzliche Pflege-Stellen
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Spürbare Entlastung

Klinikum Augsburg hofft auf 30 zusätzliche Pflege-Stellen

 Das Klinikum Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Damit werden immer mehr Wirtschaftspläne für das neue Jahr vorgestellt. So auch am Klinikum Augsburg. In diesem ersten Entwurf sind allein für die Pflege zusätzliche 30 Stellen aufgeführt – laut Landrat Martin Sailer und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl eindeutig zu wenig.

Um den Wirtschaftsplan 2018 zu beraten, kamen alle Beteiligten zu einer zweitägigen Verwaltungsratsklausur zusammen. Darunter waren die Verwaltungsräte des Klinikums Augsburg unter der Leitung von Landrat Martin Sailer und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl mit dem Vorstand und weiteren Mitarbeitern des Klinikums Augsburg. In diesem Rahmen stellte Vorstandsvorsitzender Alexander Schmidtke einen ersten Entwurf des Wirtschaftsplans 2018 vor. Dieser enthält allein für die Pflege im Jahr 2018 zusätzliche 30 Stellen.

Oberbürgemeister Gribl und Landrat Sailer fordern eine weitere spürbare Entlastung der Pflege

Für Landrat Martin Sailer, derzeit Verwaltungsratsvorsitzender, und seinen Stellvertreter, Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl war dies in der aktuellen Situation zu wenig. Sie brachten zum Ausdruck, dass aus ihrer Sicht eine weitere spürbare Entlastung der Pflege schon im Jahr 2018 notwendig ist. Von daher wurde in den Entwurf des Wirtschaftsplanes 2018 eine zusätzliche Million Euro zur Unterstützung der Pflege aufgenommen. „Uns ist völlig klar, dass Geld allein die Probleme der Pflege nicht löst“, so Sailer am Rande der Verwaltungsratsklausur. „Aber hier ist eine ganze Berufsgruppe in Not, und die müssen wir nachhaltig lindern.“ 

Zusätzliche Mittel sind ein „Riesenerfolg“

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Deshalb wurde die Arbeitsgruppe „Personalrat, Pflege, Verwaltung“ eingesetzt. Diese soll die Verwendung der Mittel überwachen und Sofortmaßnahmen zur Entlastung der Pflege beschließen. „Eine Million Euro zur Verbesserung der Personalsituation zu erhalten, ist nach den Auseinandersetzungen in den letzten Wochen ein Riesenerfolg für uns alle“, freut sich Personalratsvorsitzende Hildegard Schwering.

Hier soll das Geld eingesetzt werden

Die eine Million Euro werden dabei in Maßnahmen fließen, für die nach dem bisherigen Wirtschaftsplanentwurf keine Mittel vorgesehen waren. Dazu gehört unter anderem der Aufbau eines zentralen Belegungsmanagements. Außerdem sollen Serviceassistenten, die den Pflegedienst vor allem bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten entlasten sollen, eingestellt werden. Zusätzlich sind Investitionen im Sachmittelbereich vorgesehen, um die Arbeit des Pflegepersonals zu erleichtern. Der Vorschlag der beiden Verwaltungsratsvorsitzenden muss nun bei den kommenden Haushaltsberatungen berücksichtigt werden. Die Situation der Pflege werde das deutlich verbessern, ist Sailer sicher.

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