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Interview mit REWE: So verändern Milch und Gurke den Lebensmittel-Einzelhandel
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REWE GROUP

Interview mit REWE: So verändern Milch und Gurke den Lebensmittel-Einzelhandel

 Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Immer mehr Anbieter steigen in den E-Food-Markt ein. Doch wohin geht der Trend für Lebensmittel? Thomas Bonrath von REWE verrät im Interview, worauf es hier in Zukunft immer stärker ankommen wird.

Seit fünf Jahren bietet REWE einen eigenen Lieferservice an. Bundesweite werden mittlerweile Kunden in über 70 Städten sowie im Umland beliefert. Auch die Region Augsburg gehört seit Ende September 2014 zum Auslieferungsgebiet, das ungefähr 40 Prozent der Bevölkerung erreicht. Nun will sogar Amazon in den E-Food Markt einsteigen. Wir haben mit Thomas Bonrath aus der REWE Unternehmens-Kommunikation über die Geschäftsmodelle der Zukunft besprochen.

 B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wer ist der typische Online-Kunde?

Thomas Bonrath: Es gibt nach unseren Erfahrungen auch keinen typischen Online-Kunden. Das Online-Angebot erreicht alle Kunden, deren Struktur ist heterogen. Die Services werden sowohl von Singles und Paaren als auch von Familien, Rentnern, Kitas und Bürogemeinschaften angenommen - und das in jeder Stadt. Schließlich ist die Nutzung von Smartphones, Phablets, Tablets und PC heute immer weniger eine Frage des Alters. Es ist einfach bequem und praktisch, sich den kompletten Einkauf und Mehrweg-Getränkekisten bis in den vierten Stock liefern zu lassen.

Welche Produkte werden am liebsten gekauft?

Unsere Kunden kaufen online sowohl frisches Obst und Gemüse, Fleisch- und Molkereiprodukte sowie Tiefkühlartikel. Die Bandbreite umfasst also all das, was in einem normalen Wocheneinkauf enthalten ist. Wie sich dieser ausgestaltet, hängt dabei natürlich vom Kunden ab. Allgemein ist zu beobachten, dass sowohl Milch als auch Gurken zu den meist bestellten Produkten bei uns gehören.

Wie groß ist die logistische Herausforderung, Lebensmittel zu liefern?

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Neben der Gewährleistung der Frische sind natürlich auch weitere Faktoren entscheidend für den Erfolg im Online-Handel mit Lebensmitteln. Einer der wichtigsten ist dabei sicherlich, dass die Erwartungen der Kunden nicht enttäuscht werden dürfen. Das heißt in der Praxis, dass die Bestellungen vollständig, in optimalem Zustand und pünktlich beim Kunden ankommen müssen. Wird dies nicht erfüllt, sinkt die Bereitschaft des Kunden noch einmal bei dem Anbieter einzukaufen. Genügt ein Produkt nicht den Ansprüchen des Kunden, kann dieser den Artikel dem Lieferfahrer direkt wieder mitgeben.

Hat der stationäre Handel dann überhaupt noch Zukunft?

Natürlich. Die stationären Supermärkte haben eine ebenso große Zukunft wie der Online-Versand. Längst zeichnet sich auch dort ab, dass sich die Supermärkte von funktionalen Einkaufsstätten zu attraktiven „Marktplätzen“ wandeln. Hier gibt es ein breites Sortiment sowie persönlicher Beratung. Auch wachsen immer mehr Waren- und gastronomische Angebote räumlich im Supermarkt zusammen. Denn Kunden wollen fast immer und überall „snacken“, etwas für „to go“ mitnehmen und schätzen darüber hinaus, wenn sie neue Produkte zuerst probieren können.

Wo geht es für den Lebensmittelverkauf künftig also hin?

Für REWE ist der Onlinehandel mit Lebensmitteln ein zusätzlicher Vertriebskanal, der erfolgreich mit dem stationären Geschäft zu kombinieren ist. Zusammen lassen sich so in diesem wettbewerbsintensiven Markt zusätzliche Kunden gewinnen. Insofern werden zukünftig Omni-Channel-Strategien den Lebensmitteleinzelhandel mit prägen.

Das Interview führte Iris Zeilnhofer.

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