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IHK Schwaben begrüßt Einbindung der Wirtschaft beim Kohleausstieg
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Stromversorgung

IHK Schwaben begrüßt Einbindung der Wirtschaft beim Kohleausstieg

 Der Standort der IHK Schwaben in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN AUGSBURG
Von Angelina Märkl

Insgesamt 31 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaft, Wissenschaft und Umweltverbänden sollen künftig über den Ausstieg aus der Kohle beraten. Welche Rolle die Industrie- und Handelskammer dabei spielt.

Das Bundeskabinett hat festgelegt, aus welchen Mitglieder sich die Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, die über den Ausstieg aus der Kohle beraten soll, zusammensetzen wird. Die 31 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaft, Wissenschaft und Umweltverbänden sollen unter anderem ein konkretes Datum für das Ende der Stromerzeugung aus Braunkohle bestimmen.

Präsident des Deutschen IHK e.V. gehört zum Gremium

Wichtige Stimme der Wirtschaft in diesem Gremium ist der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V., Eric Schweitzer. Bei der IHK Schwaben ist man mit dieser Wahl sehr zufrieden: „Über die Beteiligung der Wirtschaft an diesem Prozess sind wir froh. Es ist wichtig, dass die Diskussionen nicht ideologisch geprägt sind, sondern eine realistische Strategie erarbeitet wird, wie die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Stromversorgung in Deutschland zukünftig gewährleistet werden kann“, betont der stellvertretende Präsident der IHK Schwaben, Harmut Wurster.

Schneller Atomausstieg darf Wirtschaft nicht beeinträchtigen

Aus Sicht der IHK müssen Lehren aus dem schnellen Atomenergie-Ausstieg gezogen werden. In Bezug auf die Kohle muss ein Umstieg auf andere, vor allem auf grundlastfähige Energieerzeugungs-Möglichkeiten erfolgen und nicht ein weiterer Ausstieg ohne Alternativen geplant werden. Denn für die Wirtschaft sind der Erhalt der Versorgungsqualität und -sicherheit zu jedem Zeitpunkt sowie die Bezahlbarkeit der Stromversorgung elementar. Die Steigerung von ausländischen Stromimporten kann an dieser Stelle keine Lösung sein.

Das steht bei der DIHK im Fokus

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Auch der DIHK Präsident ist sich seiner Aufgabe bewusst: „Mir ist wichtig, dass wir alle drei großen Aufgaben der Kommission in Ruhe und mit der nötigen Sorgfalt besprechen: den Strukturwandel in den betroffenen Regionen, einen Zeitplan für die Beendigung der Braunkohleverstromung und Maßnahmen für die Klimaschutzziele 2020 und 2030.“

IHK Schwaben ruft zur Wahl auf

In Kürze steht bei der IHK Schwaben auch eine Wahl an. Vom 25. Juni bis 27. Juli 2018 werden die Vertreter für die wirtschaftlichen Interessen Schwabens Unternehmer gewählt. 140.000 IHK-Mitglieder sind aufgerufen, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. In elf Wahlbezirken stellten sich rund 600 Kandidaten zur Wahl auf. Daran teilnehmen darf, wer ein IHK-zugehöriges Unternehmen ist – also ein Gewerbetreibender (ausgenommen: Handwerk), der im Bezirk der IHK Schwaben eine Betriebsstätte unterhält.