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Der konjunkturelle Aufschwung im schwäbischen Handwerk setzt sich fort. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen werden positiv eingeschätzt - so die aktuelle Umfrage der HWK Schwaben.

Prall gefüllte Auftragsbücher und eine mehr als zufriedenstellende Umsatzentwicklung führten zu zahlreichen Neuein-stellungen.

Alle Handwerksbranchen profitieren 

Die Stimmung im zweiten Quartal 2011 ist bestens. 90 % der befragten Unternehmen beurteilen ihre eigene Geschäftslage als zufriedenstellend. Damit hat sich die Einschätzung gegenüber dem ersten Quartal nochmals verbessert. Vor drei Monaten lag der entsprechende Anteilswert bei 85 %. Zum Vorjahr beträgt der Unterschied 7 Prozentpunkte. Im Branchenvergleich ganz vorne liegen erneut die Metall- und Zulieferfirmen, gefolgt vom Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. In allen drei Gewerbegruppen liegt der Anteil der positiven Stimmen bei rund 95 %. Doch auch Bäcker, Dienstleister wie Friseure und das Kfz-Gewerbe melden hohe Zufriedenheitswerte über 80 %. „Der Aufschwung fasst nun im Inland Fuß und wird nicht mehr nur durch den Export getragen“, kommentiert Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, die erfreulichen Ergebnisse.

Handwerk fordert Steuergerechtigkeit

Wagner weiter: „Dank der guten Konjunktur steigen die Steuereinnahmen. Dies ist daher der beste Zeitpunkt für eine Steuerreform. Die unbestritten dringend erforderliche Haushaltskonsolidierung und steuerliche Entlastungen von Arbeit-nehmern und mittelständischen Betrieben, die vom Mittelstandsbauch besonders betroffen sind, schließen sich aber nicht aus. Das Gegenteil ist der Fall: Steuer-senkungen kurbeln Konsum und Investitionen an, stärken damit die Wachstums-kräfte und leisten zudem über die Beseitigung der kalten Progression einen wichtigen Beitrag zur Leistungsgerechtigkeit.“ 

Dickes Auftragspolster

Günstig haben sich die Umsätze und die Auftragslage entwickelt. Jeder dritte Betrieb meldet ein Umsatzwachstum, im Vorquartal waren es nur 20 %. Gleich-zeitig hat sich der Anteil der Unternehmen mit rückläufigen Umsätzen von 31 % auf 14 % im zweiten Quartal mehr als halbiert. Der durchschnittliche Auftrags-bestand liegt bei 7,1 Wochen. Das ist gegenüber der bisherigen Bestmarke von 6,4 Wochen im letzten Quartal nochmals ein beträchtliches Plus. Um die vielen Aufträge abzuarbeiten, haben die Unternehmen ihr Personal aufgestockt. In 12 % der Firmen wurden zusätzliche Stellen geschaffen. Insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten im schwäbischen Handwerk um knapp 2 % gestiegen.

Zukunftserwartungen optimistisch

Nach Meinung der befragten Firmen wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen. 90 % erwarten auch in den kommenden Monaten eine zufriedenstellende Geschäfts¬entwicklung mit weiter steigenden oder zumindest gleichbleibenden Umsätzen und Auftragseingängen. Jeder neunte Betrieb plant Neueinstellungen. Noch zeigt sich das schwäbische Handwerk weitgehend unbeeindruckt von drohenden Risiken wie den steigenden Rohstoff- und Energiepreisen.

Verlässliche Förderpolitik unerlässlich

Umso mehr ist die Politik gefordert, für Verlässlichkeit zu sorgen. Hauptgeschäftsführer Wagner zeigt daher absolut kein Verständnis über das Veto des Bundesrates zum Gesetzentwurf zur Gebäudesanierung. Mit diesem Gesetz will die Bundesregierung die Abschreibungsmöglichkeiten für Haus-besitzer im Rahmen von Wärmedämmungs- und Sanierungsmaßnahmen verbessern. „Der vorläufige Stopp des äußerst wirkungsvollen Gesetzes verunsichert Handwerksbetriebe und Verbraucher und verhindert mögliche Investitionen. Klimaschutz darf nicht zum politischen Spielball werden. Sonst werden handwerkliche Existenzen gefährdet. Die energetische Gebäude-sanierung stellt gerade für das Ausbaugewerbe einen wichtigen Umsatzträger dar.“

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