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Holz Denzel baut Wasserrad für die Altstadt
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Alois Denzel KG

Holz Denzel baut Wasserrad für die Altstadt

 Christoph und Peter Denzel, Geschäftsführer von Holz Denzel, vor ihrem eigenen Wasserrad am Mühlbach, Foto: Diana Denzel

Schon bald könnte ein Wasserrad von Holz Denzel Teil eines UNESCO Welterbes sein und zwar dann, wenn die Stadt Augsburg auf die UNESCO Welterbeliste zum Thema „Wasser“ aufgenommen wird. Die Alois Denzel KG aus Wertingen wird nämlich in ihrem 75. Jubiläumsjahr für ein Kultur-Projekt in Augsburg ein neues Wasserrad bauen. Es soll an die Stelle des defekten Schau-Wasserrades in der Augsburger Altstadt treten. 

Wie bereits berichtet, soll das defekte Schau-Wasserrad am Schwallech in der Augsburger Altstadt ausgetauscht werden. Dies plant der Verkehrsverein Region Augsburg e.V. auch im Hinblick auf die Bewerbung der Stadt Augsburg zum UNESCO Welterbe. Damit das Kultur-Projekt gestemmt werden kann, bedarf es jedoch zahlreicher Spender und Förderer. Ein Sponsor, der den Bau des neuen Wasserrads unterstützt, ist Holz Denzel aus Wertingen. Das Unternehmen wird dabei aber nicht nur finanziell tätig. 10.000 Euro spendet die Alois Denzel KG. Zudem wird das Unternehmen das Wasserrad mit seinen 4,50 Metern Durchmesser, 2,50 Metern Breite und rund 7 Tonnen Gesamtgewicht bauen.

Engagement spart viel Geld

Die Firma, die das Vorgängerrad gebaut hat, schätzte die Baukosten für das neue Rad auf 150.000 Euro. Durch das Engagement von Holz Denzel kann dieser Betrag auf 94.000 Euro gesenkt werden. Außerdem können durch den Einsatz der Firma MONTEC nach heutigem Kenntnisstand Kosten im niedrigen fünfstelligen Bereich eingespart werden. Das Unternehmen wird unter anderem den Transport des Wasserrads von Wertingen in die Augsburger Altstadt übernehmen, wir berichteten.

Wasserrad ist technisches Denkmal

Das neue Wasserrad soll spätestens 2014 wieder installiert sein, wenn Augsburg eine Chance haben will, von der deutschen Kultusministerkonferenz als Bewerberstadt für die Welterbeliste der UNESCO zum Thema „Wasser“ ausgewählt zu werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der Interessensbekundung der Stadt Augsburg zur Aufnahme in die UNESCO Welterbeliste ist das Wasserrad am Schwallech auch aktuell von Bedeutung. Als technisches Denkmal erinnert es daran, dass Wasserräder früher ein wesentlicher Bestandteil der Augsburger Wasserwirtschaft waren und an den Lechkanälen auch zur Energiegewinnung für Handwerks- und Industriebetriebe der Fuggerstadt eingesetzt wurden.

Augsburg als Welterbe hätte Strahlkraft

„Die UNESCO Bewerbung der Stadt Augsburg darf nicht an den Stadtgrenzen enden“, erklärte Augsburgs Kulturreferent Peter Grab im Rahmen der Pressekonferenz zum Start der allgemeinen Spendenaktivitäten für ein neues Wasserrad am Schwallech. Verständlich, denn die Aufnahme der Stadt in die Welterbeliste der UNESCO hätte auch überregionale Strahlkraft! Grab zeigte sich daher hoch erfreut, dass sich mit Holz Denzel und MONTEC zwei Unternehmen aus der Region für die UNESCO Bewerbung engagieren.

Holz Denzel nutzt Wasserkraft selbst

Für die Brüder Christoph und Peter Denzel, beide Geschäftsführer von Holz Denzel, sind die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Verbundenheit mit Holz und traditioneller Handwerkskunst seit jeher Bestandteile ihrer Firmenkultur. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf seinem 100.000 m² großen Betriebsgelände in Wertingen konsequent auf Nachhaltigkeit, Wasserkraft und Energieeffizienz. Und: Ein Wasserrad dreht sich auch bei Holz Denzel am Mühlbach! „Da Handwerker im Mittelpunkt unserer Leistungen als Holzhandelsunternehmen stehen, engagieren wir uns besonders gern für ein Projekt, das auch von der Handwerkskammer für Schwaben unterstützt wird“, so Peter Denzel.

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