DSGVO

Heute tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft

Symbolbild. Ab heute greift die neue Datenschutz-Grundverordnung. Foto: iStock/A-Basler
Ab heute greift die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Auswirkungen sind für Unternehmen jeder Größe enorm.

Seit heute, 25. Mai, gilt die DSGVO in ganz Europa. Die Verordnung der Europäischen Union soll die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Stellen vereinheitlichen. Die Rechte der Kunden und Verbraucher werden damit massiv gestärkt. Die Strafen bei Verstößen fallen sehr hoch aus: bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr, je nachdem welcher Wert höher ist.

Veranstaltungen bereiteten Unternehmen auf die DSGVO vor

Im Vorfeld gab es mehrere Veranstaltungen im Raum Augsburg, um Unternehmen auf die DSGVO vorzubereiten. Unter anderem veranstaltete der Augsburger Digitalmarketing-Spezialist Kommdirekt zweimal den Entscheidertag SPEZIAL zusammen mit Dipl.-Ing. Gerhard Smischek, Datenschützer und DSGVO-Experte. „Mit den neuen Regelungen wird es künftig nicht mehr so einfach sein, rechtskonform personenbezogene Daten zu erfassen und zu speichern. Die Komplexität des Gesetzes hat zugenommen und damit haben sich auch die Anforderungen deutlich erhöht. Bislang hat das Gesetz zum Datenschutz 50 Paragraphen umfasst. Mit der neuen DSGVO sind es etwa 400 Paragraphen. Außerdem werden die Strafen bei Missachtung der DSGVO verschärft“, erklärt Smischek.

„Jetzt ist Handeln angesagt – und zwar auf oberster Ebene“

Auch das Umwelttechnologische Zentrum in Augsburg (UTG), das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) und der aitiRaum boten zwei Veranstaltungen zum Thema. Andrea Pfundmeier, Wirtschaftsjuristin und Geschäftsführerin von Secomba, schilderte in einem Vortrag ihre Erfahrungen. „Ich rate jedem Unternehmen, das Thema Datenschutz ernst zu nehmen. Es nützt nichts, auf die neue Verordnung zu schimpfen. Jetzt ist Handeln angesagt – und zwar auf oberster Ebene. Es müssen wirklich alle Stellen, an denen personenbezogene Daten verarbeitet werden, erkannt und geprüft werden. Sensibilisieren Sie ihre Mitarbeiter und behalten Sie das Thema Datenschutz immer im Blick. Ich bin sicher, dass der Umgang mit Daten künftig noch mehr zu einem Wettbewerbsvorteil oder sogar zum USP werden wird. Für Datenpannen gibt es eigentlich keine Entschuldigung – egal ob das Unternehmen klein oder groß, jung oder alt ist.“

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Im Vorfeld gab es mehrere Veranstaltungen im Raum Augsburg, um Unternehmen auf die DSGVO vorzubereiten. Unter anderem veranstaltete der Augsburger Digitalmarketing-Spezialist Kommdirekt zweimal den Entscheidertag SPEZIAL zusammen mit Dipl.-Ing. Gerhard Smischek, Datenschützer und DSGVO-Experte. „Mit den neuen Regelungen wird es künftig nicht mehr so einfach sein, rechtskonform personenbezogene Daten zu erfassen und zu speichern. Die Komplexität des Gesetzes hat zugenommen und damit haben sich auch die Anforderungen deutlich erhöht. Bislang hat das Gesetz zum Datenschutz 50 Paragraphen umfasst. Mit der neuen DSGVO sind es etwa 400 Paragraphen. Außerdem werden die Strafen bei Missachtung der DSGVO verschärft“, erklärt Smischek.

„Jetzt ist Handeln angesagt – und zwar auf oberster Ebene“

Auch das Umwelttechnologische Zentrum in Augsburg (UTG), das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) und der aitiRaum boten zwei Veranstaltungen zum Thema. Andrea Pfundmeier, Wirtschaftsjuristin und Geschäftsführerin von Secomba, schilderte in einem Vortrag ihre Erfahrungen. „Ich rate jedem Unternehmen, das Thema Datenschutz ernst zu nehmen. Es nützt nichts, auf die neue Verordnung zu schimpfen. Jetzt ist Handeln angesagt – und zwar auf oberster Ebene. Es müssen wirklich alle Stellen, an denen personenbezogene Daten verarbeitet werden, erkannt und geprüft werden. Sensibilisieren Sie ihre Mitarbeiter und behalten Sie das Thema Datenschutz immer im Blick. Ich bin sicher, dass der Umgang mit Daten künftig noch mehr zu einem Wettbewerbsvorteil oder sogar zum USP werden wird. Für Datenpannen gibt es eigentlich keine Entschuldigung – egal ob das Unternehmen klein oder groß, jung oder alt ist.“

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