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Handwerk lehnt Gewerbesteuer-Erhöhung ab
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Handwerkskammer Schwaben

Handwerk lehnt Gewerbesteuer-Erhöhung ab

Die Handwerkskammer Schwaben lehnt eine Gewerbesteuer-Erhöhung, wie sie die Stadt Augsburg plant, strikt ab. Dies könnte von Nachteil für den Standort Augsburg sein.

Solide Stadtfinanzen und ein sinnvoller Sparkurs sind das Ziel. In diesen Punkten sind sich Stadt und Handwerkskammer einig. Doch damit endet die Gemeinsamkeit. Handwerkskammer-Präsident Jürgen Schmid: „Die künftige Lösung der städtischen Finanzprobleme kann nicht mehr darin liegen, sich immer wieder neue Finanzquellen zu erschließen, die dann in einigen Jahren wieder nicht ausreichen. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer lehnen wir daher ab.“

Ein Drittel der Augsburger Unternehmen wäre betroffen

Von einer Erhöhung des Hebesatzes wäre knapp ein Drittel der 3.300 in Augsburg ansässigen Betriebe – also rund 1.000 Unternehmen - betroffen. Höhere finanzielle Belastungen lehnt die HWK Schwaben vehement ab. Denn die Sparbemühungen in der städtischen Verwaltung sind nach Meinung von Präsident Jürgen Schmid nicht vollständig ausgereizt. „Nicht jedes Projekt, das auf der persönlichen Wunschliste eines Stadtrates oder Referenten steht, ist für das Wohlergehen der Stadt zwingend notwendig.“

Betrieb dürfen nicht zusätzlich belastet werden

Das Handwerk mit seinem überdurchschnittlichen Ausbildungs-Engagement ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung durchaus bewusst. Es könne aber nicht sein, so der Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, Ulrich Wagner, „dass Handwerksfirmen, die in den vergangenen Krisenjahren an ihren Belegschaften festgehalten und somit ihren Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwohls geleistet haben, durch eine Hebesatz-Erhöhung weiter belastet werden“.

Erhöhung wäre Negativwerbung für den Standort Augsburg

Zudem steigen laut der jüngsten Steuerschätzung vom November 2011 die Steuereinnahmen der Gemeinden deutlich an. Davon profitiert auch die Stadt Augsburg. Damit haben die Unternehmer mit ihren Betrieben und den dort Beschäftigten bereits einen ganz erheblichen, zusätzlichen finanziellen Beitrag erbracht. Eine Gewerbesteuer-Erhöhung sei Gift für den Standort Augsburg und das Gegenteil von Standortpflege, so Wagner von der HWK Schwaben. Dies richte sich gegen engagierte, mitarbeiter- wie standorttreue Unternehmen aus Handwerk und Mittelstand. „Jeder Betrieb, der aufgrund der Hebesatz-Erhöhung nicht nach Augsburg kommt oder seinen Betrieb wegverlagert, schadet der Stadt finanziell mehr als eine Erhöhung bringt“, ist Wagner überzeugt. Schließlich locken Nachbargemeinden wie Gersthofen oder Friedberg mit deutlich niedrigeren Hebesätzen, attraktiven Ansiedlungs-Bedingungen und guter Infrastruktur.

Weitere Informationen unter www.hwk-schwaben.de

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