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Bayerisch-Schwaben wird 2026 kein Boomjahr erleben, aber wir werden eine spürbare Stabilisierung sehen. Nach den Prognosen des ifo Instituts ist für Deutschland insgesamt wieder ein moderates Wachstum zu erwarten – getragen von sinkender Inflation, vorsichtig steigenden Investitionen und einer langsamen Erholung der Industrie.
Für unsere Region heißt das: Die wirtschaftliche Lage bleibt anspruchsvoll, insbesondere für exportorientierte Industrie und Zulieferer. Gleichzeitig liegen große Chancen in genau den Bereichen, in denen Bayerisch-Schwaben traditionell stark ist: Maschinenbau, Automatisierung, Robotik und zunehmend Künstliche Intelligenz.
Entscheidend wird sein, wie gut es uns gelingt, Produktionskompetenz mit Digitalisierung, Automatisierung und neuen Geschäftsmodellen zu verbinden. Wer sich darauf einstellt, kann 2026 wieder Fahrt aufnehmen.
Die THA blickt positiv auf 2026. Unsere Bewerbungszahlen sind zuletzt erneut gestiegen – wir sind ein echter Studierendenmagnet in der Region. Gleichzeitig sehen wir sehr klar, dass sich die Anforderungen innerhalb der Fachdisziplinen stark verändern. Deshalb richten wir Studium, Forschung und Transfer der THA konsequent auf die Transformationsfelder aus: Maschinenbau wird bei uns stärker datengetrieben, Robotik und Automatisierung werden systemisch gedacht, und Künstliche Intelligenz ist kein Randthema mehr, sondern integraler Bestandteil fast aller Studiengänge.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen regionaler Produktion und Hochschule. Wir wollen die Kompetenzen der Unternehmen schneller in Lehre und Forschung übersetzen – und umgekehrt Innovationen schneller in die Betriebe bringen. Kooperationen, Praxisprojekte und gemeinsame Forschungsplattformen sind dafür der Schlüssel.
Ich blicke persönlich sehr hoffnungsvoll und voller Zuversicht auf das neue Jahr. Wir haben 2025 unglaublich viele Projekte angeschoben, die 2026 ihre volle Wirkung entfalten werden – genau in den Themenfeldern, die unsere Region bewegen. Hier freue ich mich schon auf diesen Impact.
Für jede und jeden Einzelnen gilt: 2026 wird ein Jahr, in dem Lernbereitschaft, Offenheit und Anpassungsfähigkeit entscheidend sind. Lebenslanges Lernen ist keine Floskel mehr, sondern reale Voraussetzung für berufliche Stabilität. Wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln – sei es in digitalen Kompetenzen, im Umgang mit KI oder im interdisziplinären Arbeiten – hat sehr gute Chancen. Die Zukunft gehört nicht denen, die alles wissen, sondern denen, die schnell lernen.