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Fujitsu: Stellenabbau in Augsburg möglich
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Fujitsu Technology Solutions

Fujitsu: Stellenabbau in Augsburg möglich

 © Alexander Raths - Fotolia.com

Fujitsu Technology Solutions kämpft mit dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und dem Wandel des ITK-Marktes. Aus diesem Grund plant das Unternehmen, die jährliche Kostenbasis zu reduzieren. Desweiteren plant Fujitsu umfassende Neuausrichtungen und Restrukturierungen. Doch was bedeutet dies für den Standort Augsburg?

Die Fujitsu Technology Solutions ist innerhalb der Fujitsu Group verantwortlich für die Region Kontinentaleuropa, Naher Osten, Afrika und Indien (CEMEA&I). Die Neuausrichtung des Geschäftsmodells in Richtung Services und Solutions versteht Fujitsu Technology Solutions als strategische Antwort auf das zunehmend schwierige, wirtschaftliche Umfeld und den grundlegenden Wandel des ITK-Marktes. Der Marktanteil von Fujitsu am Services- und Solutions-Markt in CEMEA&I ist relativ gering, so dass ein deutliches Wachstumspotenzial vorhanden ist.

Fujitsu brachte bereits Restrukturierungsmaßnahmen hinter sich

Das Wort Neuausrichtung oder Restrukturierung könnte bei so manchem Fujitsu Mitarbeiter eine Gänsehaut auf den Körper zaubern. Erst 2008 brachte Fujitsu eine enorme Restrukturierung hinter sich, als Siemens alle Anteile an der damaligen Fujitsu Siemens verkaufte. Der Japanische Mutterkonzern übernahm alle Anteile und das Unternehmen startete in eine neue Zukunft. Der große Wermutstropfen: Viele Arbeitsplätze mussten gestrichen werden. Aktuell ist wieder die Rede von umfassenden Restrukturierungen und einer Neuausrichtung von Fujitsu Technology Solutions. Da liegt der Gedanke nahe, dass jetzt erneut Stellen gestrichen werden könnten. Vor allem in Augsburg ist die Angst groß.

Erste Informationen an Mitarbeiter und Betriebsräte in Augsburg

Wie die geplanten Maßnahmen den Augsburger Standort treffen, erklärt Heribert Göggerle, Executive Vice President Product Business Group: „Wir haben erst am 7.2 mit der Implementierung des Restrukturierungprogramms gestartet. Im Zuge dessen gingen erste Informationen an Mitarbeiter und Betriebsräte. Daher können wir zum heutigen Zeitpunkt keine Aussagen machen, in wie weit die geplanten Maßnahmen den Standort Augsburg betreffen. Ungeachtet dessen bleiben wir bei unserer Strategie: Forschung und Entwicklung, sowie Produktion am Standort Augsburg zu betreiben.“

Augsburger Werk mit erheblichem Wettbewerbsvorteil

Fujitsu Technology Solutions will das Produktportfolio straffen und ausbalancieren, um die Profitabilität zu erhöhen. Zudem plant das Unternehmen, die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie die Produktions- und Lieferketten noch nahtloser mit denen der japanischen Muttergesellschaft zu verzahnen. Die Nähe des Augsburger Werkes zu den Kunden in Europa schafft dabei einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern.

Stellenabbau in Augsburg kann nicht ausgeschlossen werden

Außerdem plant Fujitsu Technology Solutions die jährliche Kostenbasis um 150 Millionen Euro zu reduzieren. Im Zuge dessen verhandelt Fujitsu Technology Solutions mit Arbeitnehmervertretern über eine Anpassung der Mitarbeiteranzahl in der Region CEMEA&I. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man in Augsburg den Abbau von Arbeitsplätzen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen noch nicht ausschließen.

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