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Fujitsu

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Nach der Katastrophe in Japan übernimmt Fujitsu CEMEA&I zusätzliche Produktions-Kapazitäten am Fabrikstandort Augsburg. Fujistu sondiert Alternativen in der Lieferanten-Kette.

Fujitsu Technology Solutions hat in der Region CEMEA&I (Continental Europe, Middle East, Africa and India) eine Reihe von Schritten eingeleitet. Fujitsu sichert damit seine Leistungs-Fähigkeit. Ebenfalls gesichert wird der reguläre Geschäfts-Betrieb für die Kunden von Fujitsu in der Region. Zu den Maßnahmen von Fujitsu gehört die Einrichtung zusätzlicher Produktions-Kapazitäten am Werksstandort Augsburg. Zudem überprüft Fujitsu mögliche Alternativen zu den aktuellen Lieferanten von Komponenten für die Produktion.

Krisenstab zur Situation in Japan

Fujitsu Limited mit Hauptsitz in Tokio hat Schäden an sechs seiner Fabriken in Japan gemeldet. Daraufhin richtete Fujitsu unmittelbar einen Krisenstab ein. Dieser Schritt von Fujitsu stimmt mit den Unternehmens-Richtlinien der Fujitsu-Gruppe überein. Als Reaktion auf die Schäden verlegt Fujitsu seine Desktop PC-Produktion zeitweilig in seine vom Erdbeben nicht betroffene Fabrik in Shimane, Japan. Auch der Fujitsu-Produktions-Standort Augsburg arbeitet eng mit Japan zusammen, um die Lieferfähigkeit von Servern zu sichern.

Mehr Aufträge für Fujitsu in Augsburg

Das Geschäft von Fujitsu in der Region CEMEA&I ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt von der Situation nicht unmittelbar betroffen. Der Fujitsu-Produktions-Standort in Augsburg wird zusätzliche Produktions-Aufträge übernehmen. Damit unterstützt Fujitsu in Augsburg Japan bei der Sicherung des regulären Betriebs. Server und Desktop PCs sowie ausgewählte Notebook-Linien für den Markt in CEMEA&I werden ohnehin regulär in Augsburg gefertigt.

Fujitsu testet Produkte auf Radioaktivität

Im Augenblick sondiert Fujitsu Alternativen im Lieferanten-Markt, sollten diese nötig werden, um die Produktion fortzuführen. Nur ein Luftfracht-Unternehmen untersucht gegenwärtig alle Produkte, die aus Japan kommen, auf radioaktive Strahlung. Daher wird Fujitsu zusätzlich eigene Stichproben-Kontrollen für Fertig-Produkte aus Japan nach der Landung in Europa durchführen. Fujitsu sieht dies als eine reine Vorsichts-Maßnahme. Die Maßnahme von Fujitsu dient dazu, Kunden und Partnern in Europa zusätzliche Sicherheit zu geben. Fujitsu ist derzeit im Gespräch mit einem unabhängigen Test-Institut, das diese Kontrollen durchführen soll.

Fujitsu ist transnational und dezentral ausgerichtet

Bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Erdbeben-Katastrophe profitiert Fujitsu von seiner globalen und dezentralen Aufstellung. „Unsere erste Priorität ist es, unsere Kollegen in Japan zu unterstützen. Dies tun wir am Besten – so die Bitte, die uns aus Japan erreicht hat –, indem wir unseren Beitrag zum Gesamterfolg von Fujitsu leisten“, so Rolf Schwirz. Schwirz ist Chief Executive Officer von Fujitsu Technology Solutions. „Mit seiner stark transnational ausgerichteten Struktur hat Fujitsu von jeher nach dem Motto ‘Think global, act local’ im Weltmarkt agiert. Fujitsu ist in CEMEA&I, wie in den anderen Regionen, immer bestrebt den Anforderungen seiner Kunden voll gerecht zu werden. Das gilt auch für eine solche Situation“, so Schwirz. Fujitsu erreicht dies auf Basis der bestehenden Infrastruktur und der in der Region implementierten Prozesse.

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