Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

„Europa in meiner Region“: So profitiert Bayerisch-Schwaben von der EU-Förderung

Die HWK Schwaben öffnete ihre Türen für den Aktionstag „Europa in meiner Region“. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Anlässlich des Aktionstages „Europa in meiner Region“ der Bundesregierung öffnete die Handwerkskammer für Schwaben ihre Türen. Bei einem Rundgang durch die Maler-, Elektro-, Schweiß- und Metallwerkstatt sowie den hochinnovativen CNC-Ausbildungsraum, gab es Antworten auf die Frage: Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von europäischen Fördermitteln?

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog abschließend ein eindeutiges Fazit, denn „europäische Fördermittel kommen bei den Menschen vor Ort an. Wir fördern Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze schaffen.“ Schwerpunkte seien demnach vor allem die Aus- und Weiterbildung. Auch Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer pflegte dem bei und betonte insbesondere den Nutzen, den Europa in Bayern stiftet: „Gerade in diesen für Europa schwierigen Zeiten ist es wichtig, den Menschen immer wieder klar zu machen, was Europa vor Ort Positives bewirkt.“

2,8 Millionen Euro für Bayerns Auszubildende

Der Nutzen der europäischen Fördermittel wird am Beispiel der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung veranschaulicht. Denn diese stand im Mittelpunkt des Aktionstages. Ausbildungen, die die Handwerkskammern durchführen, werden seit Jahren vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. „Davon profitieren pro Jahr in Bayern etwa 37.000 Auszubildende. Allein im Jahr 2015 haben wir hierfür Fördermittel in Höhe von 2,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds eingesetzt. So bieten wir den jungen Menschen eine fundierte Ausbildung. Gleichzeitig unterstützen wir gezielt das Handwerk“, erläuterte Staatssekretär Hintersberger.

„Wir investieren in die Menschen“

Von den europäischen Fördermitteln des ESF profitieren auch andere Personengruppen. So werden auch Langzeitarbeitslose, Arbeitnehmer, Unternehmen, Frauen sowie Migranten mit Förderbeiträgen unterstützt. „Für die Zeit von 2014 bis 2020 fördern wir in Bayern insgesamt Bildungs- und Qualifizierungsprojekte mit Gesamtkosten von 600 Millionen Euro. 298 Millionen Euro, also knapp die Hälfte davon, stammen aus dem Europäischen Sozialfonds. Wir investieren in die Menschen, denn sie sind unsere Zukunft – die Zukunft Bayerns, Deutschlands und Europas“, betonte Hintersberger das Ziel der ausgegebenen Fördermittel.

Weitere EU-Fördermöglichkeiten

Darüber hinaus werden auch in Augsburg Gebäude und Ausstattungen der Einrichtungen mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. „Diese Maßnahme ist ein perfektes Beispiel, wie die verschiedenen EU-Instrumente zusammenwirken“, so Pschierer. Das EFRE stellt dabei ein wichtiges struktrupolitisches Intrument da, mit dem auch in die Zukunft investiert wird.  

Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz

Bis 2020 investiert Bayern rund 500 Millionen Euro an EU-Mitteln, die in zentrale Zukunftsfelder angelegt werden. Diese sind beispielsweise Innovation sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Auch in den Klimaschutz wird in Bayern investiert. Die EFRE-Förderung bringt dabei auch Schwaben voran und macht die Region zukunftssicher. „Mit der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben oder dem Neubau eines Institutsgebäudes für Fraunhofer im Bereich Leichtbau schafft Europa einen echten Mehrwert in dieser Region“, betonte Pschierer.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

„Europa in meiner Region“: So profitiert Bayerisch-Schwaben von der EU-Förderung

Die HWK Schwaben öffnete ihre Türen für den Aktionstag „Europa in meiner Region“. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Anlässlich des Aktionstages „Europa in meiner Region“ der Bundesregierung öffnete die Handwerkskammer für Schwaben ihre Türen. Bei einem Rundgang durch die Maler-, Elektro-, Schweiß- und Metallwerkstatt sowie den hochinnovativen CNC-Ausbildungsraum, gab es Antworten auf die Frage: Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von europäischen Fördermitteln?

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog abschließend ein eindeutiges Fazit, denn „europäische Fördermittel kommen bei den Menschen vor Ort an. Wir fördern Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze schaffen.“ Schwerpunkte seien demnach vor allem die Aus- und Weiterbildung. Auch Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer pflegte dem bei und betonte insbesondere den Nutzen, den Europa in Bayern stiftet: „Gerade in diesen für Europa schwierigen Zeiten ist es wichtig, den Menschen immer wieder klar zu machen, was Europa vor Ort Positives bewirkt.“

2,8 Millionen Euro für Bayerns Auszubildende

Der Nutzen der europäischen Fördermittel wird am Beispiel der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung veranschaulicht. Denn diese stand im Mittelpunkt des Aktionstages. Ausbildungen, die die Handwerkskammern durchführen, werden seit Jahren vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. „Davon profitieren pro Jahr in Bayern etwa 37.000 Auszubildende. Allein im Jahr 2015 haben wir hierfür Fördermittel in Höhe von 2,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds eingesetzt. So bieten wir den jungen Menschen eine fundierte Ausbildung. Gleichzeitig unterstützen wir gezielt das Handwerk“, erläuterte Staatssekretär Hintersberger.

„Wir investieren in die Menschen“

Von den europäischen Fördermitteln des ESF profitieren auch andere Personengruppen. So werden auch Langzeitarbeitslose, Arbeitnehmer, Unternehmen, Frauen sowie Migranten mit Förderbeiträgen unterstützt. „Für die Zeit von 2014 bis 2020 fördern wir in Bayern insgesamt Bildungs- und Qualifizierungsprojekte mit Gesamtkosten von 600 Millionen Euro. 298 Millionen Euro, also knapp die Hälfte davon, stammen aus dem Europäischen Sozialfonds. Wir investieren in die Menschen, denn sie sind unsere Zukunft – die Zukunft Bayerns, Deutschlands und Europas“, betonte Hintersberger das Ziel der ausgegebenen Fördermittel.

Weitere EU-Fördermöglichkeiten

Darüber hinaus werden auch in Augsburg Gebäude und Ausstattungen der Einrichtungen mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. „Diese Maßnahme ist ein perfektes Beispiel, wie die verschiedenen EU-Instrumente zusammenwirken“, so Pschierer. Das EFRE stellt dabei ein wichtiges struktrupolitisches Intrument da, mit dem auch in die Zukunft investiert wird.  

Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz

Bis 2020 investiert Bayern rund 500 Millionen Euro an EU-Mitteln, die in zentrale Zukunftsfelder angelegt werden. Diese sind beispielsweise Innovation sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Auch in den Klimaschutz wird in Bayern investiert. Die EFRE-Förderung bringt dabei auch Schwaben voran und macht die Region zukunftssicher. „Mit der IT-Offensive Bayerisch-Schwaben oder dem Neubau eines Institutsgebäudes für Fraunhofer im Bereich Leichtbau schafft Europa einen echten Mehrwert in dieser Region“, betonte Pschierer.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben