M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG | rehberger architekten

Dumberger schafft 84 Wohnungen im Prinz-Karl-Viertel

Die Firma Dumberger und das Architektenbüro Rehberger stellen ihren Plan im Prinz-Karl-Viertel vor. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Die Firma M. Dumberger hat sich zusammen mit dem Architekturbüro Rehberger im Investorenwettbewerb durchsetzen können. Die Stadt Augsburg verkaufte das Grundstück an der Von-der-Tann-Straße in Augsburg an die beiden Gewinner. Diese sollen mit dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude ein Bindeglied zwischen Bismarckviertel, dem Prinz-Karl-Viertel und dem Hochfeld schaffen.

So sieht es momentan noch im Bismarckpalais aus.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Es war ein langer Weg“, erklärte Nicole Christ von der Stadt Augsburg. Doch die Stadt sei zufrieden mit ihrer Wahl. Das eingereichte Konzept von Dumberger und Rehberge überzeugte die Jury im Investorenauswahlverfahren. Geplant sind neben Wohn-  auch Gewerbeflächen. „Dieser Nutzungsmix ist genau das, was wir brauchen“, betonte Christ nachdrücklich. „Es ist ein weiterer Meilenstein im Prinz-Karl-Viertel.“

Bismarckpalais bietet bald 48 neue Wohnungen

Das Bismarckpalais soll saniert und mit einem angeschlossenen Neubau ergänzt werden. Der Neubau soll dabei die „Wertigkeit des Altbaus“ aufnehmen, wie das Architektenbüro verspricht. Unter dem Bismarckpalais entstehen außerdem rund 200 Tiefgaragenstellplätze, um die Parksituation im gesamten Viertel zu verbessern. Denn diese stehen nicht nur den zukünftigen Bewohnern der 48 Miet-Wohnungen im Palais zur Verfügung, sondern den Anwohnern im gesamten Viertel. Sanierung und Neubau sollen in zwei bis zweieinhalb Jahren abgeschlossen sein.

Ladenstruktur im Erdgeschoß geplant

Während die Wohnquartiere im Oberen Bereich des Gebäudes zu finden sein werden, sollen sich im Erdgeschoss Läden, ein Nahversorger und Gastronomie ansiedeln. So wird das von der Stadt gewünschte Mischkonzept umgesetzt. Auch für Büros und Arztpraxen sind Flächen vorgesehen. Der Durchgang der zu letzteren führt, soll sogar bereits in eineinhalb Jahren fertig sein. Die Wohnfläche beläuft sich hier auf rund 4.800 Quadratmeter. Für Gewerbeeinheiten stehen etwa 3.330 Quadratmeter zur Verfügung.

36 weitere Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Weiter sollen die Wohnbausteine „Prinz-Karl-Viertel“ in unmittelbarer Nähe entstehen. In beiden Häusern stehen nochmals je 18 Wohnungen für jeden Bedarf zur Verfügung. Die Mehrfamilienhäuser werden barrierefrei und umweltgerecht nach KfW55-Standard errichtet. Dafür investiert der Bauherr rund 23 Millionen Euro in das Projekt. Baubeginn ist im Herbst dieses Jahres. Anschließend werden die Wohnungen verkauft und bleiben, anders wie im Bismarckpalais, nicht im Bestand.

Bismarckpalais wird Durchgang bis zum Hochfeld

Das Bismarckpalais stellt für das Viertel ein wichtiges „Bindeglied“ dar, erläuterte Nicole Christ weiter: „Es entsteht eine Verbindung zwischen dem Bismarckviertel, dem Prinz-Karl-Viertel und dem Hochfeld die durchgängig ist.“ Damit werde nicht nur das Viertel sondern auch die ganze Stadt aufgewertet. Dumberger und Rehberger investieren hier also in ein „zukunftsträchtiges Objekt“, wie sich alle Beteiligten einig zeigten.

Ausschreibung für Grundstück an der Max-Gutmann-Straße folgt

Damit ist das Prinz-Karl-Viertel fast „fertig“. Gespräche führt die Stadt nun über das Gebäude der Jugendvollzugsanstalt (JVA) und einen weiteren Gebäude-Baustein an der Max-Gutmann-Straße. Dieser soll ebenfalls per Ausschreibung an einen Investor gehen. Die Nutzung ist für Nicol Christ und die Stadt Augsburg klar: Es soll noch mehr Wohnraum geschaffen werden.

Werfen Sie hier einen Blick in das Prinz-Karl-Viertel.

Das Bismarckpalais: So steht es um das Gebäude im Prinz-Karl-Viertel
Die Firma Dumberger und das Architektenbüro Rehberger stellen ihren Plan im Prinz-Karl-Viertel vor. Foto: B4B SCHWABEN
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So sieht es momentan noch im Bismarckpalais aus.

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„Es war ein langer Weg“, erklärte Nicole Christ von der Stadt Augsburg. Doch die Stadt sei zufrieden mit ihrer Wahl. Das eingereichte Konzept von Dumberger und Rehberge überzeugte die Jury im Investorenauswahlverfahren. Geplant sind neben Wohn-  auch Gewerbeflächen. „Dieser Nutzungsmix ist genau das, was wir brauchen“, betonte Christ nachdrücklich. „Es ist ein weiterer Meilenstein im Prinz-Karl-Viertel.“

Bismarckpalais bietet bald 48 neue Wohnungen

Das Bismarckpalais soll saniert und mit einem angeschlossenen Neubau ergänzt werden. Der Neubau soll dabei die „Wertigkeit des Altbaus“ aufnehmen, wie das Architektenbüro verspricht. Unter dem Bismarckpalais entstehen außerdem rund 200 Tiefgaragenstellplätze, um die Parksituation im gesamten Viertel zu verbessern. Denn diese stehen nicht nur den zukünftigen Bewohnern der 48 Miet-Wohnungen im Palais zur Verfügung, sondern den Anwohnern im gesamten Viertel. Sanierung und Neubau sollen in zwei bis zweieinhalb Jahren abgeschlossen sein.

Ladenstruktur im Erdgeschoß geplant

Während die Wohnquartiere im Oberen Bereich des Gebäudes zu finden sein werden, sollen sich im Erdgeschoss Läden, ein Nahversorger und Gastronomie ansiedeln. So wird das von der Stadt gewünschte Mischkonzept umgesetzt. Auch für Büros und Arztpraxen sind Flächen vorgesehen. Der Durchgang der zu letzteren führt, soll sogar bereits in eineinhalb Jahren fertig sein. Die Wohnfläche beläuft sich hier auf rund 4.800 Quadratmeter. Für Gewerbeeinheiten stehen etwa 3.330 Quadratmeter zur Verfügung.

36 weitere Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Weiter sollen die Wohnbausteine „Prinz-Karl-Viertel“ in unmittelbarer Nähe entstehen. In beiden Häusern stehen nochmals je 18 Wohnungen für jeden Bedarf zur Verfügung. Die Mehrfamilienhäuser werden barrierefrei und umweltgerecht nach KfW55-Standard errichtet. Dafür investiert der Bauherr rund 23 Millionen Euro in das Projekt. Baubeginn ist im Herbst dieses Jahres. Anschließend werden die Wohnungen verkauft und bleiben, anders wie im Bismarckpalais, nicht im Bestand.

Bismarckpalais wird Durchgang bis zum Hochfeld

Das Bismarckpalais stellt für das Viertel ein wichtiges „Bindeglied“ dar, erläuterte Nicole Christ weiter: „Es entsteht eine Verbindung zwischen dem Bismarckviertel, dem Prinz-Karl-Viertel und dem Hochfeld die durchgängig ist.“ Damit werde nicht nur das Viertel sondern auch die ganze Stadt aufgewertet. Dumberger und Rehberger investieren hier also in ein „zukunftsträchtiges Objekt“, wie sich alle Beteiligten einig zeigten.

Ausschreibung für Grundstück an der Max-Gutmann-Straße folgt

Damit ist das Prinz-Karl-Viertel fast „fertig“. Gespräche führt die Stadt nun über das Gebäude der Jugendvollzugsanstalt (JVA) und einen weiteren Gebäude-Baustein an der Max-Gutmann-Straße. Dieser soll ebenfalls per Ausschreibung an einen Investor gehen. Die Nutzung ist für Nicol Christ und die Stadt Augsburg klar: Es soll noch mehr Wohnraum geschaffen werden.

Werfen Sie hier einen Blick in das Prinz-Karl-Viertel.

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