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Drei Jahrzehnte Digitalisierung: M-net feiert Jubiläum
30 Jahre M-net

Drei Jahrzehnte Digitalisierung: M-net feiert Jubiläum

Maximilian Oertle (l.), Technischer Geschäftsführer, und Soeren Wendler (r.), Sprecher der Geschäftsführung von M-net, blicken auf die letzten 30 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Foto: M-net/Alexandra Beier
Maximilian Oertle (l.), Technischer Geschäftsführer, und Soeren Wendler (r.), Sprecher der Geschäftsführung von M-net, blicken auf die letzten 30 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Foto: M-net/Alexandra Beier

M-net feiert sein 30-jähriges Bestehen. Wie sich das Unternehmen vom Telekommunikationsdienstleister zum Full-Service-Anbieter für Privat- und Geschäftskunden entwickelte.

M-net wurde am 30. Juli 1996 gegründet und feiert somit sein 30-jähriges Bestehen. Das damalige Unternehmensziel war es, die kommunale Daseinsvorsorge um den Zukunftsmarkt Telekommunikation zu erweitern. Zu den Gründern gehörten die Stadtwerke München, die Bayernwerke, die Stadtsparkasse München und die Bayerische Landesbank. Später wurden ähnliche Telekommunikationsunternehmen aus Nürnberg, Augsburg und Kempten im Oberallgäu unter dem Dach von M-net zusammengeführt. Das Unternehmen entwickelte sich in den folgenden Jahren vom Netzbetreiber für Geschäftskunden zu einem Full-Service-Anbieter für Privat- und Geschäftskunden.

Nach Angaben des Unternehmens arbeiten heute mehr als 920 Menschen aus über 30 Nationen für M-net. Anfang des Jahres erhielt das Unternehmen erneut die Auszeichnungen „Great Place to Work“ und „Great Start!“.

Glasfaser prägt Entwicklung

Heute betreut M-net rund 510.000 Geschäfts- und Privatkundenanschlüsse. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte M-net einen Umsatz von rund 272 Millionen Euro. Die Entwicklung von M-net ist eng mit dem Ausbau der Glasfasertechnologie verbunden. Bereits 2007 startete das Unternehmen gemeinsam mit den Stadtwerken München erste Pilotprojekte für den Glasfaserausbau. Ab 2010 entstanden in Zusammenarbeit mit Infrastrukturpartnern Glasfasernetze in Augsburg, München, Erlangen sowie weiteren Städten und Gemeinden.

2013 weitete M-net den Ausbau auf den hessischen Main-Kinzig-Kreis aus. Seit 2019 konzentriert sich das Unternehmen vollständig auf die FTTH-Technologie. M-net arbeitet beim Ausbau der Glasfasernetze mit mehr als 50 Partnern zusammen, darunter Open-Access-Kooperationen. „Die Branche ist heute eine völlig andere als in den 90er-Jahren“, erklärt Maximilian Oertle, Technischer Geschäftsführer bei M-net. 

Sicherheit und digitale Souveränität spielen zentrale Rolle

Mehr als 900.000 Haushalte sind inzwischen an das Glasfasernetz von M-net angeschlossen. Zum Angebot gehören Internet, Telefonie, IPTV, Vernetzung, digitale Sicherheitslösungen und Rechenzentrumsleistungen. Soeren Wendler, Sprecher der Geschäftsführung von M-net, sieht den Glasfaserausbau als zentralen Grundstein. „Glasfaser ist die mit Abstand zukunftssicherste Anschlusstechnologie und damit Grundlage für die Digitalisierung. Heute stehen neben Zugang und Geschwindigkeit vor allem Verfügbarkeit, Sicherheit, digitale Souveränität und Nachhaltigkeit im Vordergrund“, so Wendler.

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